23.08.2018, 12:09
kaimex,'index.php?page=Thread&postID=224044#post224044 schrieb:Gibt es eigentlich jemanden im Forum, der zu "Freundschaftskonditionen" diesbezüglich Mikrofone in halbwegs kalibrierter Umgebung überprüfen könnte ?„Kalibrierte Umgebung“ ist leider alles andere als eine triviale Bedingung. Ich kenne eigentlich nur zwei oder drei Entwicklungslabors in Deutschland, die dafür entsprechend ausgerüstet sind: Neumann/Sennheiser, MG und Schoeps. Besonders die Bestimmung von Frequenzgang und Richtcharakteristik zu den Tiefen hin ist wegen der großen Wellenlängen ein materiell aufwendiges Unternehmen.
kaimex,'index.php?page=Thread&postID=224044#post224044 schrieb:Hat jemand solche Überprüfungen schon durchgeführt und Erfahrungen, wie groß derartige Veränderungen tatsächlich ausfallen ?Die Veränderungen zweier Exemplare desselben Mikrofontyps können so groß werden, dass man meinen könnte, zwei verschiedene Typen vor sich zu haben. Das mehr oder weniger klassischste Beispiel dafür sind unrestaurierte U47 Exemplare, von denen sich heutzutage kaum noch zwei ähnlich klingende finden.
Sogar Kondensator-Druckkapseln bleiben von Alterungserscheinungen nicht verschont. Neben allgemeiner Empfindlichkeitsabnahme infolge Kriechströme bei nachlassenden Isolatoren, Verschmutzung etc. tritt hier vor allem ein Absinken der Kapselresonanzfrequenz auf.
Grüße, Peter
Grüße
Peter
_____________________
Ich bin, wie ich bin.
Die einen kennen mich, die anderen können mich.
(Konrad Adenauer)
Peter
_____________________
Ich bin, wie ich bin.
Die einen kennen mich, die anderen können mich.
(Konrad Adenauer)
