18.04.2018, 21:35
Hallo Allerseits,
wo steht geschrieben, dass man mit einem Hobby Geld verdienen kann bzw. dies bei "ollem HiFi" ein Automatismus ist, nur weil einem die Bucht soetwas in der Art suggeriert?
Ich denke, das sollte man anders sehen: wenn man für eine Bandmaschine inkl. Reparatur 169,- bezahlt hat, weil man immer schon mal so ein Gerät hat haben wollen, dann wird man sie auch eine zeitlang benutzt haben und hatte Freude daran. Ist diese Be-/Abnutzung und die Freude keine 39,- wert? Ein gutes Essen in einem Restaurant kostet genauso viel und ist überdies am nächsten Tag schon wieder ausgeschissen. Also... ...was soll's.
Natürlich soll es Zeitgenossen geben, die gewerblich mit mehr oder weniger grossem Erfolg altes HiFi verkaufen aber auch bei denen wird mal eine "0-Nummer" oder ein Minusgeschäft dabei sein. Und ob das Ganze auf Sicht gesehen einträglich ist, wissen allenfalls die Betreffenden selbst - von "aussen" ist das nicht sichtbar. Die grossen Margen lassen sich eben nur mit bestimmten Geräten erzielen, da muß man den Markt schon sehr gut kennen, um nicht auf den Schätzen sitzen zu bleiben. Und dann muss man eben völlig emotionslos diesen Geräten nachgehen und darf nicht zu teuer einkaufen. (Oft kaufen die Profis auch ganze Sammlungen von Privatleuten oder deren Nachlassverwaltern). Sobald man aber als Liebhaber sammelt und vermehrt Einzelstücke kauft, ist man "verloren". Dann kann man günstigsten Falls durch glücklichen Weiterverkauf einen Teil seines Hobbys finanzieren. Das wäre im Falle der TG1004 sicher auch gelungen, wenn man noch ein paar Wochen gewartet hätte, bis jemand daher gekommen wäre, der z.B. 180,- gezahlt hätte. Denn eines haben die "Professionellen" in der Regel: Geduld und vor allem Platz! Da steht keine Gattin dahinter, die sagt "Gerät x muss weg, bevor Gerät y gekauft werden darf." Das Verkaufen-Müssen drückt immer den Preis, eine erzwungene Lagerräumung beim Professionellen tut das schliesslich auch.
Also - nicht alles so verkniffen sehen. Hauptsache ist doch, man hat Freude an dem Geraffel. Ist jedenfalls meine Meinung zu dem Thema.
Bis neulich...
wo steht geschrieben, dass man mit einem Hobby Geld verdienen kann bzw. dies bei "ollem HiFi" ein Automatismus ist, nur weil einem die Bucht soetwas in der Art suggeriert?
Ich denke, das sollte man anders sehen: wenn man für eine Bandmaschine inkl. Reparatur 169,- bezahlt hat, weil man immer schon mal so ein Gerät hat haben wollen, dann wird man sie auch eine zeitlang benutzt haben und hatte Freude daran. Ist diese Be-/Abnutzung und die Freude keine 39,- wert? Ein gutes Essen in einem Restaurant kostet genauso viel und ist überdies am nächsten Tag schon wieder ausgeschissen. Also... ...was soll's.
Natürlich soll es Zeitgenossen geben, die gewerblich mit mehr oder weniger grossem Erfolg altes HiFi verkaufen aber auch bei denen wird mal eine "0-Nummer" oder ein Minusgeschäft dabei sein. Und ob das Ganze auf Sicht gesehen einträglich ist, wissen allenfalls die Betreffenden selbst - von "aussen" ist das nicht sichtbar. Die grossen Margen lassen sich eben nur mit bestimmten Geräten erzielen, da muß man den Markt schon sehr gut kennen, um nicht auf den Schätzen sitzen zu bleiben. Und dann muss man eben völlig emotionslos diesen Geräten nachgehen und darf nicht zu teuer einkaufen. (Oft kaufen die Profis auch ganze Sammlungen von Privatleuten oder deren Nachlassverwaltern). Sobald man aber als Liebhaber sammelt und vermehrt Einzelstücke kauft, ist man "verloren". Dann kann man günstigsten Falls durch glücklichen Weiterverkauf einen Teil seines Hobbys finanzieren. Das wäre im Falle der TG1004 sicher auch gelungen, wenn man noch ein paar Wochen gewartet hätte, bis jemand daher gekommen wäre, der z.B. 180,- gezahlt hätte. Denn eines haben die "Professionellen" in der Regel: Geduld und vor allem Platz! Da steht keine Gattin dahinter, die sagt "Gerät x muss weg, bevor Gerät y gekauft werden darf." Das Verkaufen-Müssen drückt immer den Preis, eine erzwungene Lagerräumung beim Professionellen tut das schliesslich auch.
Also - nicht alles so verkniffen sehen. Hauptsache ist doch, man hat Freude an dem Geraffel. Ist jedenfalls meine Meinung zu dem Thema.
Bis neulich...
Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana. (...soll Groucho Marx gesagt haben, aber so ganz sicher ist das nicht...)
