30.07.2025, 19:11
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 30.07.2025, 19:13 von hannoholgi.)
Vor nunmehr sieben Jahren (Kinder, wie die Zeit vergeht) habe ich diesen Thread gestartet. Das AKG C 303 L lag seitdem ganz hinten in der Schublade, von wo aus es mich heute ansprach. „Ey Alter, mach doch endlich mal was mit mir! Ich komme mir so überflüssig vor!“
Und so holte ich es denn aus der Dunkelheit und beschloss, zumindest einmal zu versuchen, es in Betrieb zu nehmen. Ich knöpfte mir den Stromlaufplan erneut vor...
und stellte fest, dass es gar nicht schwer sein würde. Ich benötigte eine Phantomspannungsversorgung mit 9 V und musste endlich mal die Belegung des Lemo-Abschlusses durchmessen.
Gesagt, getan. Der Stecker am Mikro — siehe Detailfoto in #11 — ist folgendermaßen beschaltet: An den beiden dicken Stiften 1 u. 2 liegt die Sekundärwicklung des Ausgangstrafos (der gemessene Gleichstromwiderstand liegt bei 80 Ω), die beiden Buchsen 4 u. 5 oben rechts liegen auf Masse und das linke Löchlein dient zur Ansteuerung der roten LED-Mimik.
Schon beim Durchmessen mit der Dioden-Messfunktion leuchtete diese schwach auf.
Diese LED würde ich einfach als Betriebskontrolle missbrauchen, sofern die Gesamtstromaufnahme des Mikros die vorgesehene 9V-Batterie nicht überfordert.
Soweit ich die Schaltung verstehe, leuchtet die gelbe LED (unten rechts im Schaltplan) wohl beim Ansprechen des Kompressors auf.
Nach einem hoffentlich erfolgreichen Versuchsaufbau mit strombegrenztem Netzgerät und fliegender Verdrahtung werde ich mir mit einem kleinen Kunststoffgehäuse ein Batterie-Speisegerät bauen. Ob die von Peter vorgeschlagenen 2,2 kΩ als Speisewiderstände richtig sein werden, glaube ich nicht. Aber die waren ja nur für den ersten Versuchsbetrieb gedacht. Wahrscheinlich werde ich sie deutlich verkleinern müssen.
Die Gesamtschaltung sollte so aussehen:
Der LED-Anschluss bekommt natürlich einen Serienwiderstand.
Ich werde das Mikrofonkabel mit einem vierpoligen DIN-Stecker versehen, damit man das Mikro nicht versehentlich anderweitig einstecken kann. Mir würde das sicher nicht passieren, aber wer weiß, wer den ganzen Kram später mal bekommt...
Morgen oder übermorgen weiß ich mehr. Ich bin gespannt, wie und ob das seltene Teil funktionieren wird.
Sollte die Elektretkapsel nicht mehr wollen, habe ich Ersatz in Gestalt mehrerer 14 mm-Nierenkapseln.
LG
Holgi
Und so holte ich es denn aus der Dunkelheit und beschloss, zumindest einmal zu versuchen, es in Betrieb zu nehmen. Ich knöpfte mir den Stromlaufplan erneut vor...
und stellte fest, dass es gar nicht schwer sein würde. Ich benötigte eine Phantomspannungsversorgung mit 9 V und musste endlich mal die Belegung des Lemo-Abschlusses durchmessen.
Gesagt, getan. Der Stecker am Mikro — siehe Detailfoto in #11 — ist folgendermaßen beschaltet: An den beiden dicken Stiften 1 u. 2 liegt die Sekundärwicklung des Ausgangstrafos (der gemessene Gleichstromwiderstand liegt bei 80 Ω), die beiden Buchsen 4 u. 5 oben rechts liegen auf Masse und das linke Löchlein dient zur Ansteuerung der roten LED-Mimik.
Schon beim Durchmessen mit der Dioden-Messfunktion leuchtete diese schwach auf.
Diese LED würde ich einfach als Betriebskontrolle missbrauchen, sofern die Gesamtstromaufnahme des Mikros die vorgesehene 9V-Batterie nicht überfordert.
Soweit ich die Schaltung verstehe, leuchtet die gelbe LED (unten rechts im Schaltplan) wohl beim Ansprechen des Kompressors auf.
Nach einem hoffentlich erfolgreichen Versuchsaufbau mit strombegrenztem Netzgerät und fliegender Verdrahtung werde ich mir mit einem kleinen Kunststoffgehäuse ein Batterie-Speisegerät bauen. Ob die von Peter vorgeschlagenen 2,2 kΩ als Speisewiderstände richtig sein werden, glaube ich nicht. Aber die waren ja nur für den ersten Versuchsbetrieb gedacht. Wahrscheinlich werde ich sie deutlich verkleinern müssen.
Die Gesamtschaltung sollte so aussehen:
Der LED-Anschluss bekommt natürlich einen Serienwiderstand.
Ich werde das Mikrofonkabel mit einem vierpoligen DIN-Stecker versehen, damit man das Mikro nicht versehentlich anderweitig einstecken kann. Mir würde das sicher nicht passieren, aber wer weiß, wer den ganzen Kram später mal bekommt...

Morgen oder übermorgen weiß ich mehr. Ich bin gespannt, wie und ob das seltene Teil funktionieren wird.
Sollte die Elektretkapsel nicht mehr wollen, habe ich Ersatz in Gestalt mehrerer 14 mm-Nierenkapseln.
LG
Holgi
