01.11.2017, 17:08
Hallo,
auf der Regelplatine im Service-Manual gibt es 22 Dioden mit den Bezeichnungen D1 - D22.
Eine D35 sehe ich da nicht.
Man hat 6 Dioden in Serie vorgesehen, um eine größere Audio-Spannungs-Verträglichkeit zu erreichen. Damit geht ein größerer dynamischer Widerstand einher. Wenn du die 6 Dioden durch eine Zener-diode ersetzst, bewirkst du genau das Gegenteil. Außerdem haben Zenerdioden die Angewohnheit, kräftig zu rauschen. Man benutzt sie deshalb auch gerne als Rauschgeneratoren.
Gängige Stabilisator-Dioden waren hierzulande die BZX87/ 0V7, 1V4, 2V1, 2V8, 3V4.
Die Schaltung hat übrigens den Nachteil, daß an dem Knoten zwischen den Dioden, der mit dem Audio-Zweig verbunden wird, sich etwa die halbe Betriebsspannung einstellt. Die Spannung wird nicht unbedingt konstant sein, sondern eventuell mit dem Regelstrom "umher-eiern". Bei schnellen Regel-Vorgängen kann das zu einem Einkoppeln von Transienten in die Audio-Kanäle führen.
MfG Kai
auf der Regelplatine im Service-Manual gibt es 22 Dioden mit den Bezeichnungen D1 - D22.
Eine D35 sehe ich da nicht.
Man hat 6 Dioden in Serie vorgesehen, um eine größere Audio-Spannungs-Verträglichkeit zu erreichen. Damit geht ein größerer dynamischer Widerstand einher. Wenn du die 6 Dioden durch eine Zener-diode ersetzst, bewirkst du genau das Gegenteil. Außerdem haben Zenerdioden die Angewohnheit, kräftig zu rauschen. Man benutzt sie deshalb auch gerne als Rauschgeneratoren.
Gängige Stabilisator-Dioden waren hierzulande die BZX87/ 0V7, 1V4, 2V1, 2V8, 3V4.
Die Schaltung hat übrigens den Nachteil, daß an dem Knoten zwischen den Dioden, der mit dem Audio-Zweig verbunden wird, sich etwa die halbe Betriebsspannung einstellt. Die Spannung wird nicht unbedingt konstant sein, sondern eventuell mit dem Regelstrom "umher-eiern". Bei schnellen Regel-Vorgängen kann das zu einem Einkoppeln von Transienten in die Audio-Kanäle führen.
MfG Kai
