26.08.2017, 20:55
Hallo Georg,
die Japaner verwenden gerne die Bezeichnung dBm zur Unterscheidung von dBV, also 775mV bei 0dB Anzeige und nicht 1Volt bei 0dB Anzeige. Korrekt müsste es dBu heissen. "Ground Testpoints" heisst Testpunkte nach Masse kurzschliessen, hast du das gemacht ?
Bei der Verwendung von Rauschunterdrückungssystemen ist eine ganz wichtige Voraussetzung, dass der Frequenzgang der Maschine ohne Rauschunterdrückungssystem so linear wie möglich sein muss, möglichst innerhalb +-0,5dB oberhalb von 1kHz. Der nächste wichtige Punkt ist der Dolby Referenzpegel, in deinem Fall die -10dBu am Eingang der Dolby Schaltung Messpunkt A. Dieser Pegel mit 1kHz darf am Eingang der Dolby Schaltung zwischen Aufnahme und Wiedergabe auf der Maschine keinen Unterschied aufweisen. Deshalb sollte man bei einer Dolby codierten Aufzeichnung am Anfang des Bandes einen Pegelton aufzeichnen, damit Pegelabweichungen korrigiert werden können. Profisysteme wie Dolby A oder Telcom haben einen eigenen Pegeltongenerator mit einer modulierten "Kennung", damit man auch gleich hört, daß ein Rauschunterdrückungssystem verwendet wurde.
Ich hoffe, ich konnte dir mit meinen Ausführungen etwas helfen, deine Maschine kenne ich leider nicht.
MfG, bitbrain2101
die Japaner verwenden gerne die Bezeichnung dBm zur Unterscheidung von dBV, also 775mV bei 0dB Anzeige und nicht 1Volt bei 0dB Anzeige. Korrekt müsste es dBu heissen. "Ground Testpoints" heisst Testpunkte nach Masse kurzschliessen, hast du das gemacht ?
Bei der Verwendung von Rauschunterdrückungssystemen ist eine ganz wichtige Voraussetzung, dass der Frequenzgang der Maschine ohne Rauschunterdrückungssystem so linear wie möglich sein muss, möglichst innerhalb +-0,5dB oberhalb von 1kHz. Der nächste wichtige Punkt ist der Dolby Referenzpegel, in deinem Fall die -10dBu am Eingang der Dolby Schaltung Messpunkt A. Dieser Pegel mit 1kHz darf am Eingang der Dolby Schaltung zwischen Aufnahme und Wiedergabe auf der Maschine keinen Unterschied aufweisen. Deshalb sollte man bei einer Dolby codierten Aufzeichnung am Anfang des Bandes einen Pegelton aufzeichnen, damit Pegelabweichungen korrigiert werden können. Profisysteme wie Dolby A oder Telcom haben einen eigenen Pegeltongenerator mit einer modulierten "Kennung", damit man auch gleich hört, daß ein Rauschunterdrückungssystem verwendet wurde.
Ich hoffe, ich konnte dir mit meinen Ausführungen etwas helfen, deine Maschine kenne ich leider nicht.
MfG, bitbrain2101
Strom kann erst fließen, wenn Spannung anliegt
