05.08.2017, 19:26
Hallo Senkelfreunde,
die Reichs-Rundfunk-Gesellschaft hat ende der 30er Jahre Aufnahmen für den Rundfunk auf Tonband erstellt. Diese Aufnahmen, mit teils großen Namen wie Furtwängler, Karajan usw, wurden dann nach Kriegsende von den Russen beschlagnahmt. Anfang der 90er Jahre konnten diese Aufnahmen wieder zurück geholt werden. Viele Bänder sind verschollen, darunter auch die meisten Stereo Versuchsbänder. Von einer Aufnahme gibt es eine CD.
Karajan dirigiert die 8. Bruckner Synphonie. Der erste Satz ist verschollen, der zweite, dritte und vierte Satz sind dann aber vollständig erhalten. Der vierte Finalsatz wurde heimlich in Stereo aufgenommen. Karajan soll die Aufnahme abgehört haben. Als er den Finalsatz in Stereo hörte, soll er total begeistert gewesen sein und wollte die anderen Sätze der Synphonie noch einmal in der neuen Technik aufnehmen. Dies wurde ihm seitens der RRG untersagt. Na ja, Karajan hatte damals noch nicht solch einen Namen. 20 Jahre später, wäre ihm das nicht passiert. Er war immer schon ein Technikfreak.
https://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/...um/8764683
Ich besitze auch noch zwei weitere Aufnahmen, das 5. Klavierkonzert Beethoven, Solist ist Gieseking. Die Aufnahme ist ebenfalls von 1944, komplett in Stereo und liegt mir als WAV-File vor. Eine weitere Stereoaufnahme die mir ebenfalls als WAV vorliegt ist eine Serenade von Brahms.
Leide bin ich mir nicht sicher, ob ich diese WAV-Files hier aus urheberrechlichen Gründen veröffentlichen darf.
Ein weiterer Punkt betrift die Aufnahme des Klavierkonzertes, im ersten Satz hört man nämlich an den leisen Stellen Artilleriefeuer. Diesbezüglich habe ich mich mit einem Toning. unterhalten, der den Toning. auf einer Tonmeistertagung Ende der 80er oder Anfang der 90er gesprochen hat, der die Aufnahme 1944 gemacht hat. Dieser erzählte ihm, dass es sich tatsächlich um Artilleriefeuer handelte. Leider habe ich keine Quelle im Netz gefunden, wo man die Aufnahmen runterladen kann. Auf CD gibt es meines Wissens keine Veröffentlichung.
die Reichs-Rundfunk-Gesellschaft hat ende der 30er Jahre Aufnahmen für den Rundfunk auf Tonband erstellt. Diese Aufnahmen, mit teils großen Namen wie Furtwängler, Karajan usw, wurden dann nach Kriegsende von den Russen beschlagnahmt. Anfang der 90er Jahre konnten diese Aufnahmen wieder zurück geholt werden. Viele Bänder sind verschollen, darunter auch die meisten Stereo Versuchsbänder. Von einer Aufnahme gibt es eine CD.
Karajan dirigiert die 8. Bruckner Synphonie. Der erste Satz ist verschollen, der zweite, dritte und vierte Satz sind dann aber vollständig erhalten. Der vierte Finalsatz wurde heimlich in Stereo aufgenommen. Karajan soll die Aufnahme abgehört haben. Als er den Finalsatz in Stereo hörte, soll er total begeistert gewesen sein und wollte die anderen Sätze der Synphonie noch einmal in der neuen Technik aufnehmen. Dies wurde ihm seitens der RRG untersagt. Na ja, Karajan hatte damals noch nicht solch einen Namen. 20 Jahre später, wäre ihm das nicht passiert. Er war immer schon ein Technikfreak.
https://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/...um/8764683
Ich besitze auch noch zwei weitere Aufnahmen, das 5. Klavierkonzert Beethoven, Solist ist Gieseking. Die Aufnahme ist ebenfalls von 1944, komplett in Stereo und liegt mir als WAV-File vor. Eine weitere Stereoaufnahme die mir ebenfalls als WAV vorliegt ist eine Serenade von Brahms.
Leide bin ich mir nicht sicher, ob ich diese WAV-Files hier aus urheberrechlichen Gründen veröffentlichen darf.
Ein weiterer Punkt betrift die Aufnahme des Klavierkonzertes, im ersten Satz hört man nämlich an den leisen Stellen Artilleriefeuer. Diesbezüglich habe ich mich mit einem Toning. unterhalten, der den Toning. auf einer Tonmeistertagung Ende der 80er oder Anfang der 90er gesprochen hat, der die Aufnahme 1944 gemacht hat. Dieser erzählte ihm, dass es sich tatsächlich um Artilleriefeuer handelte. Leider habe ich keine Quelle im Netz gefunden, wo man die Aufnahmen runterladen kann. Auf CD gibt es meines Wissens keine Veröffentlichung.
Gruß Stephan
Strom macht klein, schwarz und häßlich!
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