14.07.2017, 15:09
Hallo Lukas & Ulrich,
ihr habt recht,
ich hatte Unrecht,
nämlich eine falsche Vorstellung davon, was "6 dB Vorlauf" sind.
Es handelt sich (zu meinem Entsetzen) schlicht um eine statisch um 6 dB zu hohe Anzeige-Verstärkung.
Ich hatte gedacht, damit sei eine dynamische Anhebung von Tonbursts bestimmter Zeitdauer gemeint, weil mir ein Anzeige von Testdauertönen um 6dB zu hoch als "grober Unfug" erscheint und ich mir nicht vorstellen konnte, daß sowas implementiert wird.
Jetzt sehe ich aber in der Simulation, daß tatsächlich ein Strom etwa von der Höhe der von Ulrich genannten Vollausschlag-Strom-Empfindlichkeit von 320 uA bei ca. -3dB durchs Instrument fließt (344 uA), also bei 6 dB unter Vollausschlag (+3dB).
In alter Literatur hab ich gerade (wieder-) entdeckt daß man früher einen Umschalter oder Taster hatte, um beim Abgleich auf 0 dB mit einem Dauertestton den Vorlauf abschalten zu können.
Das bedeutet also, daß man bei der B77 den 0 dB Abgleich des Instrumentes bei einem Ausgangspegel von -6 dB (Dauerton) machen muß.
Ich hab noch garnicht gecheckt, ob das so in der Service-Anleitung drin steht.
Daß die Instrumenten-Mechanik gezielt die gewünschten Anstiegs- und Abfallzeiten von 300 ms realisiert, übersteigt ein "bischen" mein Vorstellungsvermögen.
MfG Kai
Nachträgliche Korrektur: Nach "neuesten" Erkenntnissen, ist das Revox-VU-Meter ohne "6dB Vorlauf" gemeint, aber die "Vollausteuerung" von 514 nWb/m wird nicht "0 dB" genannt (wie ich fälschlich annahm) sondern "0 dB VU +6 dB". Demnach ist also das VU-Meter normal mit 0 dB bei 0 dB (0.775Veff) am Ausgang einzustellen.
ihr habt recht,
ich hatte Unrecht,
nämlich eine falsche Vorstellung davon, was "6 dB Vorlauf" sind.
Es handelt sich (zu meinem Entsetzen) schlicht um eine statisch um 6 dB zu hohe Anzeige-Verstärkung.
Ich hatte gedacht, damit sei eine dynamische Anhebung von Tonbursts bestimmter Zeitdauer gemeint, weil mir ein Anzeige von Testdauertönen um 6dB zu hoch als "grober Unfug" erscheint und ich mir nicht vorstellen konnte, daß sowas implementiert wird.
Jetzt sehe ich aber in der Simulation, daß tatsächlich ein Strom etwa von der Höhe der von Ulrich genannten Vollausschlag-Strom-Empfindlichkeit von 320 uA bei ca. -3dB durchs Instrument fließt (344 uA), also bei 6 dB unter Vollausschlag (+3dB).
In alter Literatur hab ich gerade (wieder-) entdeckt daß man früher einen Umschalter oder Taster hatte, um beim Abgleich auf 0 dB mit einem Dauertestton den Vorlauf abschalten zu können.
Das bedeutet also, daß man bei der B77 den 0 dB Abgleich des Instrumentes bei einem Ausgangspegel von -6 dB (Dauerton) machen muß.
Ich hab noch garnicht gecheckt, ob das so in der Service-Anleitung drin steht.
Daß die Instrumenten-Mechanik gezielt die gewünschten Anstiegs- und Abfallzeiten von 300 ms realisiert, übersteigt ein "bischen" mein Vorstellungsvermögen.
MfG Kai
Nachträgliche Korrektur: Nach "neuesten" Erkenntnissen, ist das Revox-VU-Meter ohne "6dB Vorlauf" gemeint, aber die "Vollausteuerung" von 514 nWb/m wird nicht "0 dB" genannt (wie ich fälschlich annahm) sondern "0 dB VU +6 dB". Demnach ist also das VU-Meter normal mit 0 dB bei 0 dB (0.775Veff) am Ausgang einzustellen.
