04.06.2017, 18:51
Ich sage ja nicht, dass es das nicht auch gab oder gibt. Erlebt habe ich das selber aber nur bei einem Ghettoblaster von Sharp, bei dem zu oft der Suchlauf betätigt wurde. Die anderen Sharps und Henkelmänner die ich hatte oder habe sind hingegen klanglich alle noch sehr gut, wenn auch nicht ohne Abnutzungsspuren. Meine A77 2 Spur hatte ich noch vergessen, da war der eine Kanal minimal dumpfer als der andere, der Falldown war aber so blöd, dass man das auch mit der Wiedergabeentzerrung nicht mehr so hinbekommen hat, dass es auf beiden Kanälen gleich klang, das hat mich so genervt, dass ich sie dann wieder verkauft habe, Gebrauchte Kopfträger waren auch damals schon sehr teuer und optisch war sie nicht mehr so schön, dass es sich gelohnt hätte, zumal es eine Dolby Version war, bei der das dann eben wirklich ins Gewicht fiel - selbst bei 19 cm/sec.
Ich würde wahrscheinlich auch versuchen, andere Köpfe in die Grundig zu bauen, wenn es so weit wäre, evtl GX.
Ja das sieht man schon deutlich, aber ich habe viele Köpfe, die so aussehen gesehen, die noch völlig in Ordnung waren, gerade bei Teac ist ein noch heftigerer Einschliff nicht ungewöhnlich.
Aber genau darum gehts mir halt. Ich hätte so viele Bandgeräte aller Bauarten und kann einfach nicht erfahrungsgemäß sagen "der Kopf hält so und so lange." Obwohl ich mir schon einbilde ziemlich viel Wissen angeeignet zu haben und das ist halt das, was mich ein Bisschen beschäftigt. Oft liegt es ja auch an den Bändern.
Ich habe ganze Tonbandsammlungen übernommen, wo ein Kanal einfach dumpfer als der andere war, weil die Bänder einfach im Eimer waren, obwohl sie gut gelagert wurden und noch fast unberührt aussahen, gerade die üblichen Verdächtigen von AGFA oder BASF. Auch wenn man versucht die neu zu bespielen, klingt das dann meist noch viel schlimmer.
Mein erster Versuch eine große Maschine zu organisieren war damals über die Tonbandwelt. Ich hatte für 250 Euro eine Tandberg X 10 gekauft, als ich dann zuhause meine mickrigen 15er und 18er Spulen aufgelegt hatte, weil ich eben nichts Anderes besaß war praktisch beim Versuch die Bänder mit der Maschine zu bespielen nur noch ein Meer voller Dropouts und manchmal auch sogut wie gar nichts mehr zu hören. Ich kam mir total verarscht vor, in diversen Foren suchte ich Rat, da hieß es dann die Bremsen müssten nachgestellt werden usw. Ich hab dann natürlich dran gedreht, was wahrscheinlich ziemlich dumm war. Auf meinen billigen deutschen Heimtonbandgeräten ließen sich die Bänder noch passabel bespielen, deshalb dachte ich die Maschine war kaputt.
Heute weiß ich, dass 3 Motoren Geräte einen anderen Anspruch an die Oberfläche des Bandes haben und wahrscheinlich sämtliche Bänder in den Container gemusst hätten. Die Maschine habe ich dann deprimiert verkauft und dachte die Tonbandwelt Leute seien unseriös. Ich war da 17 und kannte die großen Geräte nur aus dem Internet.
Für die Grundig kaufe ich auch keine neuen Bänder, das lohnt einfach nicht, ich nehme halt alte Bänder, die nicht zu stark kleben oder stauben und darauf noch brauchbar bis gut klingen, auf meiner Akai kann ich die komplett abhaken, aber auf einer großen Maschine sieht das auch echt blöd aus mit so 18er Plastikspulen. Ich sehe es halt auch irgendwie nicht ein für ein Gerät das einen Marktwert unter 90 Euro hat, Bänder zu kaufen, die 30 Euro kosten, auch weil das Gerät seit ich es habe ständig kaputt war, für die Akai lohnt sich das, natürlich bin ich mir bewusst, dass die Grundig Köpfe mir das auf Dauer übel nehmen könnten...
Man macht sich eben so seine Gedanken, aber vielleicht geht es euch ja ähnlich.
LG Tobi
Ich würde wahrscheinlich auch versuchen, andere Köpfe in die Grundig zu bauen, wenn es so weit wäre, evtl GX.
Ja das sieht man schon deutlich, aber ich habe viele Köpfe, die so aussehen gesehen, die noch völlig in Ordnung waren, gerade bei Teac ist ein noch heftigerer Einschliff nicht ungewöhnlich.
Aber genau darum gehts mir halt. Ich hätte so viele Bandgeräte aller Bauarten und kann einfach nicht erfahrungsgemäß sagen "der Kopf hält so und so lange." Obwohl ich mir schon einbilde ziemlich viel Wissen angeeignet zu haben und das ist halt das, was mich ein Bisschen beschäftigt. Oft liegt es ja auch an den Bändern.
Ich habe ganze Tonbandsammlungen übernommen, wo ein Kanal einfach dumpfer als der andere war, weil die Bänder einfach im Eimer waren, obwohl sie gut gelagert wurden und noch fast unberührt aussahen, gerade die üblichen Verdächtigen von AGFA oder BASF. Auch wenn man versucht die neu zu bespielen, klingt das dann meist noch viel schlimmer.
Mein erster Versuch eine große Maschine zu organisieren war damals über die Tonbandwelt. Ich hatte für 250 Euro eine Tandberg X 10 gekauft, als ich dann zuhause meine mickrigen 15er und 18er Spulen aufgelegt hatte, weil ich eben nichts Anderes besaß war praktisch beim Versuch die Bänder mit der Maschine zu bespielen nur noch ein Meer voller Dropouts und manchmal auch sogut wie gar nichts mehr zu hören. Ich kam mir total verarscht vor, in diversen Foren suchte ich Rat, da hieß es dann die Bremsen müssten nachgestellt werden usw. Ich hab dann natürlich dran gedreht, was wahrscheinlich ziemlich dumm war. Auf meinen billigen deutschen Heimtonbandgeräten ließen sich die Bänder noch passabel bespielen, deshalb dachte ich die Maschine war kaputt.
Heute weiß ich, dass 3 Motoren Geräte einen anderen Anspruch an die Oberfläche des Bandes haben und wahrscheinlich sämtliche Bänder in den Container gemusst hätten. Die Maschine habe ich dann deprimiert verkauft und dachte die Tonbandwelt Leute seien unseriös. Ich war da 17 und kannte die großen Geräte nur aus dem Internet.
Für die Grundig kaufe ich auch keine neuen Bänder, das lohnt einfach nicht, ich nehme halt alte Bänder, die nicht zu stark kleben oder stauben und darauf noch brauchbar bis gut klingen, auf meiner Akai kann ich die komplett abhaken, aber auf einer großen Maschine sieht das auch echt blöd aus mit so 18er Plastikspulen. Ich sehe es halt auch irgendwie nicht ein für ein Gerät das einen Marktwert unter 90 Euro hat, Bänder zu kaufen, die 30 Euro kosten, auch weil das Gerät seit ich es habe ständig kaputt war, für die Akai lohnt sich das, natürlich bin ich mir bewusst, dass die Grundig Köpfe mir das auf Dauer übel nehmen könnten...
Man macht sich eben so seine Gedanken, aber vielleicht geht es euch ja ähnlich.
LG Tobi
