02.06.2017, 05:52
Da ist halt auch so ein Rattenschwanz dran...
Ich bemerke immer mehr Unzulänglichkeiten, was vielleicht auch an meinem zu hohen Ansprüchen an ein einfaches Heimtonbandgerät, das jetzt fast 50 Jahre alt ist liegen mag.
Es ist da ja echt Alles schief gelaufen. Am Anfang kam da immer so ein gleichmäßiges mechanisches Klopfen, irgendwann stellte ich fest, dass es an der Andruckrolle hing, ich ging davon aus, dass sie eine Delle hat, vielleicht - so dachte ich - stand das Gerät jahrelang im Keller mit eingedrückter Play Taste... also bestellte ich ein neues Gummi für die Andruckrolle und behalf mir bis dahin mit einer exakt passenden Dichtung, die ich bei meinem Vater im Keller gefunden hatte.
Das Andruckgummi kam dann und als es aufgezogen war merkte ich, dass das Klopfen nicht vom Gummi kam, sondern irgendwie anders vom Lager erzeugt worden sein müsste. Irgendwie habe ich das dann weg bekommen, mit Distanzscheiben und Biegen an der Halterung für die Andruckrolle.
Dann kam da die ganze Zeit so ein merkwürdiges Geräusch, erst dachte ich das Band würde kleben, stattdessen war es dann das neue Gummi von der Andruckrolle, ich habe das Ann vorsichtig angerauht, zum Umtausch war es ohnehin zu spät. Auch das "Klebegeräusch" war nun weg und die Andruckrolle lief ruhig aber auch ohne mechanischen Widerstand, so wie es sein sollte. Dann fiel mir auf, dass zum Ende des Bandes der Gleichlauf immer schlechter wurde und gerade die letzten 5 Minuten waren gar nicht mehr hörbar, offensichtlich war die Feder ausgeleiert oder die neue Andruckrolle war etwas kleiner... also habe ich mit anderen Federn experimentiert und an der Federhalterung herumgebogen bis die Spannung ausreichend war. Seitdem läuft jedes Band konstant durch, es gibt keine Probleme mit dem Bandlauf mehr, keine störenden mechanischen Geräusche...
Trotzdem ist mir beim Hören eines Jazzbandes aufgefallen, dass die Klavieranschläge doch ganz schön Jaulen. Das Band läuft auf 9,5 cm/Sec, aber laut Datenblatt sind die Gleichlaufwerte eigentlich gut genug, dass das nicht hörbar sein dürfte. Vielleicht verlange ich zu viel aber so ganz zufrieden stellt mich das nicht, bei Popmusik fällt es absolut gar nicht auf. Vielleicht sind meine Ohren durch die digitalen Medien auch total verwöhnt oder ich sollte mir ein anderes Tonbandgerät besorgen das evtl nicht aus dem Hause Grundig stammt?!
Vielleicht spiele ich heute noch mal einen Sinus auf um zu gucken ob es wirklich am Gerät oder eher am Band liegt. Es ist jetzt nicht so krass, einfache Cassettendecks machen das auch nicht besser, aber mich stört es schon.
LG Tobi
Ich bemerke immer mehr Unzulänglichkeiten, was vielleicht auch an meinem zu hohen Ansprüchen an ein einfaches Heimtonbandgerät, das jetzt fast 50 Jahre alt ist liegen mag.
Es ist da ja echt Alles schief gelaufen. Am Anfang kam da immer so ein gleichmäßiges mechanisches Klopfen, irgendwann stellte ich fest, dass es an der Andruckrolle hing, ich ging davon aus, dass sie eine Delle hat, vielleicht - so dachte ich - stand das Gerät jahrelang im Keller mit eingedrückter Play Taste... also bestellte ich ein neues Gummi für die Andruckrolle und behalf mir bis dahin mit einer exakt passenden Dichtung, die ich bei meinem Vater im Keller gefunden hatte.
Das Andruckgummi kam dann und als es aufgezogen war merkte ich, dass das Klopfen nicht vom Gummi kam, sondern irgendwie anders vom Lager erzeugt worden sein müsste. Irgendwie habe ich das dann weg bekommen, mit Distanzscheiben und Biegen an der Halterung für die Andruckrolle.
Dann kam da die ganze Zeit so ein merkwürdiges Geräusch, erst dachte ich das Band würde kleben, stattdessen war es dann das neue Gummi von der Andruckrolle, ich habe das Ann vorsichtig angerauht, zum Umtausch war es ohnehin zu spät. Auch das "Klebegeräusch" war nun weg und die Andruckrolle lief ruhig aber auch ohne mechanischen Widerstand, so wie es sein sollte. Dann fiel mir auf, dass zum Ende des Bandes der Gleichlauf immer schlechter wurde und gerade die letzten 5 Minuten waren gar nicht mehr hörbar, offensichtlich war die Feder ausgeleiert oder die neue Andruckrolle war etwas kleiner... also habe ich mit anderen Federn experimentiert und an der Federhalterung herumgebogen bis die Spannung ausreichend war. Seitdem läuft jedes Band konstant durch, es gibt keine Probleme mit dem Bandlauf mehr, keine störenden mechanischen Geräusche...
Trotzdem ist mir beim Hören eines Jazzbandes aufgefallen, dass die Klavieranschläge doch ganz schön Jaulen. Das Band läuft auf 9,5 cm/Sec, aber laut Datenblatt sind die Gleichlaufwerte eigentlich gut genug, dass das nicht hörbar sein dürfte. Vielleicht verlange ich zu viel aber so ganz zufrieden stellt mich das nicht, bei Popmusik fällt es absolut gar nicht auf. Vielleicht sind meine Ohren durch die digitalen Medien auch total verwöhnt oder ich sollte mir ein anderes Tonbandgerät besorgen das evtl nicht aus dem Hause Grundig stammt?!
Vielleicht spiele ich heute noch mal einen Sinus auf um zu gucken ob es wirklich am Gerät oder eher am Band liegt. Es ist jetzt nicht so krass, einfache Cassettendecks machen das auch nicht besser, aber mich stört es schon.
LG Tobi
