23.04.2017, 06:24
Hallo Schrammi,
Bei den Basis- und Emitterspannungen ist es immer besser, die Emitterspannung zu messen, aber statt der Basisspannung die Spannung zwischen Basis und Emitter. Die muß man nämlich eher mit 50 mV Auflösung bewerten. Daß Ub und Ue beide gleich 10,8 V sind (TS701), kann bei einem funktionierenden Verstärker garnicht sein und zeigt eine zu ungenaue Messung an.
Ansonsten weichen die Spannungen an TS701 und TS702 zwar von den Angaben im Schaltbild ab, sind aber noch nicht verdächtig im Gegensatz zu denen im rechten Kanal bei TS751 & 752.
Im Schaltbild scheinen übrigens bei TS701 und TS751 die Basis/Emitterspannungsangaben vertauscht zu sein. Ub=13,95V und Ue=14,55V sind Unfug, umgekehrt macht es dagegen Sinn.
Da wären die Elkos C751,754 & 758 zu überprüfen, außerdem der C756. Am besten mal bei allen ein Bein auslöten/rausziehen und prüfen, ob sich dann ähnliche Gleichspannungen wie links einstellen. Wenn das nicht hilft, könnte es auch an TS752 liegen. Allerdings ist ein temporäres "Ausheilen" durch Lagern außerhalb des Bandgerätes schon ein merkwürdiger Effekt. Da würde ich eher Probleme mit den Leiterbahnen auf der Platine vermuten (Haarrisse ? Schlüsse ?) (ok, eventuell auch in "angebrochenen" Bauteilen), die durch mechanische Spannungen im eingebauten Zustand provoziert werden.
MfG Kai
Nachtrag: Die Spannung an (V) , das ist die im Netzteil erzeugte, gesiebte Vorspannung für die Basis-Widerstände von TS701/751, würde ich auch mal kontrollieren, mit und ohne Belastung durch Platine 3B.
Nachtrag2:
Wenn ich annehme, daß der Eingangskoppelkondensator C751 vor TS751 einen Leck-Widerstand von 320 kOhm hat, bekomme ich in der Schaltungs-Simulation so ähnliche Spannungen, wie du gemessen hast.
Bei den Basis- und Emitterspannungen ist es immer besser, die Emitterspannung zu messen, aber statt der Basisspannung die Spannung zwischen Basis und Emitter. Die muß man nämlich eher mit 50 mV Auflösung bewerten. Daß Ub und Ue beide gleich 10,8 V sind (TS701), kann bei einem funktionierenden Verstärker garnicht sein und zeigt eine zu ungenaue Messung an.
Ansonsten weichen die Spannungen an TS701 und TS702 zwar von den Angaben im Schaltbild ab, sind aber noch nicht verdächtig im Gegensatz zu denen im rechten Kanal bei TS751 & 752.
Im Schaltbild scheinen übrigens bei TS701 und TS751 die Basis/Emitterspannungsangaben vertauscht zu sein. Ub=13,95V und Ue=14,55V sind Unfug, umgekehrt macht es dagegen Sinn.
Da wären die Elkos C751,754 & 758 zu überprüfen, außerdem der C756. Am besten mal bei allen ein Bein auslöten/rausziehen und prüfen, ob sich dann ähnliche Gleichspannungen wie links einstellen. Wenn das nicht hilft, könnte es auch an TS752 liegen. Allerdings ist ein temporäres "Ausheilen" durch Lagern außerhalb des Bandgerätes schon ein merkwürdiger Effekt. Da würde ich eher Probleme mit den Leiterbahnen auf der Platine vermuten (Haarrisse ? Schlüsse ?) (ok, eventuell auch in "angebrochenen" Bauteilen), die durch mechanische Spannungen im eingebauten Zustand provoziert werden.
MfG Kai
Nachtrag: Die Spannung an (V) , das ist die im Netzteil erzeugte, gesiebte Vorspannung für die Basis-Widerstände von TS701/751, würde ich auch mal kontrollieren, mit und ohne Belastung durch Platine 3B.
Nachtrag2:
Wenn ich annehme, daß der Eingangskoppelkondensator C751 vor TS751 einen Leck-Widerstand von 320 kOhm hat, bekomme ich in der Schaltungs-Simulation so ähnliche Spannungen, wie du gemessen hast.
