16.03.2017, 11:31
1. Gab oder gibt es denn sogar passende Speisegeräte ?
2. Bei vielen Bandgeräten ist der Capstan-Motor garnicht an unsere Netzspannung angeschlossen, sondern an weniger, bereitgestellt von einer Anzapfung des Netztrafos. Manchmal zB an 110V. Vermutlich, damit diese Geräte sowohl auf einfache Weise an 220 und 110V Netzen betrieben werden konnten, ohne bei 110V extra für den Motor hochtransformieren zu müssen (und unnötige Verluste zu erzeugen). Für eine Speisung des Capstan-Motors wird also in vielen Fällen gar keine Lösung für 220 V benötigt.
Eine einfache Do-it-yourself Lösung könnte heute aus einem PC-oder Handy-Tongenerator bestehen, der eine Audio-Endstufe von zB 30-60 W speist. Die Ausgangsspannung müßte dann noch mit einem geeigneten Trafo auf die benötigte Spannung hochgesetzt werden. Bastler mit mehr elektronischen Kenntnissen könnten einen MOSFET-Verstärker bauen, der direkt Spannungen für einen 110V-Motor ausgibt, sodaß der den Frequenzbereich insbesondere nach unten einschränkende Trafo entfallen kann.
MfG Kai
Nachtrag: Legt man den Treiber-Verstärker als Brückenschaltung aus, wird der Spannungsbedarf pro Halbbrücke auch halbiert. Man bräuchte also in dem Beispiel "nur" Verstärker mit 55V Ausgangsspannung.
2. Bei vielen Bandgeräten ist der Capstan-Motor garnicht an unsere Netzspannung angeschlossen, sondern an weniger, bereitgestellt von einer Anzapfung des Netztrafos. Manchmal zB an 110V. Vermutlich, damit diese Geräte sowohl auf einfache Weise an 220 und 110V Netzen betrieben werden konnten, ohne bei 110V extra für den Motor hochtransformieren zu müssen (und unnötige Verluste zu erzeugen). Für eine Speisung des Capstan-Motors wird also in vielen Fällen gar keine Lösung für 220 V benötigt.
Eine einfache Do-it-yourself Lösung könnte heute aus einem PC-oder Handy-Tongenerator bestehen, der eine Audio-Endstufe von zB 30-60 W speist. Die Ausgangsspannung müßte dann noch mit einem geeigneten Trafo auf die benötigte Spannung hochgesetzt werden. Bastler mit mehr elektronischen Kenntnissen könnten einen MOSFET-Verstärker bauen, der direkt Spannungen für einen 110V-Motor ausgibt, sodaß der den Frequenzbereich insbesondere nach unten einschränkende Trafo entfallen kann.
MfG Kai
Nachtrag: Legt man den Treiber-Verstärker als Brückenschaltung aus, wird der Spannungsbedarf pro Halbbrücke auch halbiert. Man bräuchte also in dem Beispiel "nur" Verstärker mit 55V Ausgangsspannung.
