28.02.2017, 16:23
Vielleicht hab ich mich auch schief ausgedrückt - hab gerade eine GX-620 in Arbeit, da kommt man schon mal im
höheren Alter durcheinander....
Also - im Ruhezustand:
- am Relaisanschluss von RL2, an dem auch die Kathode von D41 anliegt, sollten nach dem Einschalten immer 24,7V gegen
Masse anliegen (= Emitterspannung von TR1)
- am Relaisanschluss von RL2, an dem die Anode von D41 anliegt, liegen nach dem Einschalten 24,4V an (=24,7 - Durchlass
spannung von D41).
Play Relais.pdf (Größe: 881.98 KB / Downloads: 10)
Wenn jetzt die Playtaste gerückt wird (entw. FWD oder REV), dann wird T29 leitend, so dass an dessen Kollektor ~ 0,8V - bzw. an der
Anode von D41 anliegen. Damit zieht RL2 an und der Pinch Roller wird an den Capstan gedrückt. Damit TR29 bei Betätigung
Play Taste leitend wird, sollte an dessen Basis eine Spannung von 0,6V anliegen (im Ruhezustand sind es 0,3V). Wenn Du
nicht weiss, wo die Basis vom TR29 ist, dann miss einach die Spannung gegen Masse an R102 (=2,2k). Auf der einen
seite von R102 sind 0V (da mit Masse verbunden), auf der anderen Seite liegen dann 0,3V (Ruhezustand) oder ~0,6V an
(wenn der Transistor leitet). Wenn meine Theorie stimmt, dann wird TR29 im REV Betrieb leiten - und im FWD eben ("noch")
nicht. Kontrollier also bitte mal die Spannungen an TR29.
Wir sehen dann weiter.
gerd
Edit:
ich denke wir machen gleich weiter.....
- wenn ich richtig liege, wird der Pinch Roller im REV Betrieb an den Capstan gedrückt, aber nicht im FWD Mode.
Dies bedeutet:
a) TR29 wird im REV-Mode durchgeschaltet und das Relais RL2 zieht mit einem satten Klack an.
b) TR29 wird im FWD-Mode nicht durchgeschaltet und das Relais RL2 zieht nicht an.
Schau Dir mal an, was passiert, wenn die Taste REV bzw. die Taste FWD gedrückt wird
(Operation Board P.C. Board NE-2239):
- Du drückst die Taste REV (= güner Strompfad). Dann wird die Kathode von D67 über die REV Taste auf GND
gelegt, damit fliesst über R96 (4,7K) ein Strom über D67 nach GND (denn D67 ist jetzt leitend). Damit liegt an
R91 (2,2K) nur noch die Spannung an, die über D67 abfällt, nämlich ~0,7V. Und diese Spannung wird nochmal
halbiert (Spannungsteiler R91/R92), so daß jetzt an der Basis von TR26 nicht mehr 0,6V, sondern nur noch 0,3V
anliegen. Was dazu führt, dass der Transistor sperrt und dessen Kollektor Spannung von vorher 0,1V auf nahezu
22,1V steigt (= Emitterspannung von TR4). Dies wiederum hat zur Folge, dass D40 sperrt, da an deren Kathode
die Spannung höher ist als an Ihrer Anode....und damit fällt über R100 (10k), R101 (4,7k) und R102 (2,2K). Und
die Spannung an R102 reicht aus, um TR29 durchzuschalten - was dann zur Folge hat, dass das Relais RL2 Play
anzieht.
- Wenn Du auf FWD drückst, passiert die gleiche Übung - nur das jetzt der rote Strompfad zuständig ist, und D66
leitet. D66 und D67 dienen letztlich dazu, den FWD- und REV-Mode zu entkoppeln.
Ich würde jetzt einfach mal:
- die Spannung an der Anode von D67 gegen GND messen, einmal ohne die Taste REV zu drücken, dann sollten dort
~22,1V zu messen sein. Dann drückst Du die REV Taste - und die Spannung sollte auf ~0,7V abfallen (und das
Relais RL2 muss anziehen).
- danach machst Du die selben Messungen an D66, bei gedrückter FWD Taste sollten dort ebenfalls ~0,7V abfallen.
und ich vermute stark, dass es an dieser Stelle "klemmt". Klar, dass dann auch an der Kathode von D66 bei
gedrückter FWD-Taste 0V anliegen müssen - ein Durchgangsprüfer muss laut und vernehmlich piepen (bitte testen).
Und wenn Du jetzt mal den "Weg" der Stop-Taste zur Diode D69 verfolgst und dann weiter zum Kollektor von TR26,
dann wird Dir sehr schnell klar werden, dass D40 dann leitet und damit nicht genug Spannung über R102 abfällt, damit
TR29 schaltet....
Ich vermute entweder eine defekte Diode D66 oder eine defekte Verbindung von D66 via FWD Taste nach Masse.
gerd
höheren Alter durcheinander....
Also - im Ruhezustand:
- am Relaisanschluss von RL2, an dem auch die Kathode von D41 anliegt, sollten nach dem Einschalten immer 24,7V gegen
Masse anliegen (= Emitterspannung von TR1)
- am Relaisanschluss von RL2, an dem die Anode von D41 anliegt, liegen nach dem Einschalten 24,4V an (=24,7 - Durchlass
spannung von D41).
Play Relais.pdf (Größe: 881.98 KB / Downloads: 10)
Wenn jetzt die Playtaste gerückt wird (entw. FWD oder REV), dann wird T29 leitend, so dass an dessen Kollektor ~ 0,8V - bzw. an der
Anode von D41 anliegen. Damit zieht RL2 an und der Pinch Roller wird an den Capstan gedrückt. Damit TR29 bei Betätigung
Play Taste leitend wird, sollte an dessen Basis eine Spannung von 0,6V anliegen (im Ruhezustand sind es 0,3V). Wenn Du
nicht weiss, wo die Basis vom TR29 ist, dann miss einach die Spannung gegen Masse an R102 (=2,2k). Auf der einen
seite von R102 sind 0V (da mit Masse verbunden), auf der anderen Seite liegen dann 0,3V (Ruhezustand) oder ~0,6V an
(wenn der Transistor leitet). Wenn meine Theorie stimmt, dann wird TR29 im REV Betrieb leiten - und im FWD eben ("noch")
nicht. Kontrollier also bitte mal die Spannungen an TR29.
Wir sehen dann weiter.
gerd
Edit:
ich denke wir machen gleich weiter.....
- wenn ich richtig liege, wird der Pinch Roller im REV Betrieb an den Capstan gedrückt, aber nicht im FWD Mode.
Dies bedeutet:
a) TR29 wird im REV-Mode durchgeschaltet und das Relais RL2 zieht mit einem satten Klack an.
b) TR29 wird im FWD-Mode nicht durchgeschaltet und das Relais RL2 zieht nicht an.
Schau Dir mal an, was passiert, wenn die Taste REV bzw. die Taste FWD gedrückt wird
(Operation Board P.C. Board NE-2239):
- Du drückst die Taste REV (= güner Strompfad). Dann wird die Kathode von D67 über die REV Taste auf GND
gelegt, damit fliesst über R96 (4,7K) ein Strom über D67 nach GND (denn D67 ist jetzt leitend). Damit liegt an
R91 (2,2K) nur noch die Spannung an, die über D67 abfällt, nämlich ~0,7V. Und diese Spannung wird nochmal
halbiert (Spannungsteiler R91/R92), so daß jetzt an der Basis von TR26 nicht mehr 0,6V, sondern nur noch 0,3V
anliegen. Was dazu führt, dass der Transistor sperrt und dessen Kollektor Spannung von vorher 0,1V auf nahezu
22,1V steigt (= Emitterspannung von TR4). Dies wiederum hat zur Folge, dass D40 sperrt, da an deren Kathode
die Spannung höher ist als an Ihrer Anode....und damit fällt über R100 (10k), R101 (4,7k) und R102 (2,2K). Und
die Spannung an R102 reicht aus, um TR29 durchzuschalten - was dann zur Folge hat, dass das Relais RL2 Play
anzieht.
- Wenn Du auf FWD drückst, passiert die gleiche Übung - nur das jetzt der rote Strompfad zuständig ist, und D66
leitet. D66 und D67 dienen letztlich dazu, den FWD- und REV-Mode zu entkoppeln.
Ich würde jetzt einfach mal:
- die Spannung an der Anode von D67 gegen GND messen, einmal ohne die Taste REV zu drücken, dann sollten dort
~22,1V zu messen sein. Dann drückst Du die REV Taste - und die Spannung sollte auf ~0,7V abfallen (und das
Relais RL2 muss anziehen).
- danach machst Du die selben Messungen an D66, bei gedrückter FWD Taste sollten dort ebenfalls ~0,7V abfallen.
und ich vermute stark, dass es an dieser Stelle "klemmt". Klar, dass dann auch an der Kathode von D66 bei
gedrückter FWD-Taste 0V anliegen müssen - ein Durchgangsprüfer muss laut und vernehmlich piepen (bitte testen).
Und wenn Du jetzt mal den "Weg" der Stop-Taste zur Diode D69 verfolgst und dann weiter zum Kollektor von TR26,
dann wird Dir sehr schnell klar werden, dass D40 dann leitet und damit nicht genug Spannung über R102 abfällt, damit
TR29 schaltet....
Ich vermute entweder eine defekte Diode D66 oder eine defekte Verbindung von D66 via FWD Taste nach Masse.
gerd
...den ganzen Dach över deiht se nix, ober nobends, dor neiht sik enen rin
leeping:
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