Was ist optimal ?
#5
Ein paar Faustregeln:

- je größer die Zeitkonstante (die Tiefenentzerrung jetzt mal aussen vor), desto geringer der Geräuschabstand (Höhen werden stärker angehoben, damit unvermeidlich auch das Rauschen)
- je größer die Zeitkonstante (gleiche Bandgeschwindigkeit angenommen), umso höher die Höhenaussteuerbarkeit.
Bei 38 cm/s heisst das:
- Störspannungsabstand mit 50 µs um 1,5 dB schlechter als mit 35 µs
- Höhenanhebung im Wiedergabeverstärker mit 50 µs um 2,5 dB stärker als mit 35 µs, daher auch
- Höhenaussteuerbarkeit mit 50 µs um 2,5 dB größer als mit 35 µs

Die ersten 20 Forum-Teilnehmer, die mir ihre e-mail-Adresse schicken, bekommen eine Excel-Tabelle, mit der man den Bandfluß-Verlauf in Abhängigkeit von der Wellenlänge auf dem Bezugsband für alle praxisgängigen Entzerrungs- Normen "nachrechnen" kann (ein paar andere Sachen sind auch noch drauf, z.B. Zusammenhang Banddicke - Spielzeit - Wickeldurchmesser).

Hans-Joachim: gab es nicht einmal in den USA eine Zeit (... long, long ago ...), in der sowohl für 30 ips (76 cm/s), 15 ips und 7 1/2 ips gleichmäßig 50 + 3180 µs verwendet wurden, d.h., bei geeigneter Wahl der Bandgeschwindigkeiten keine Entzerrungs-Umschaltung erforderlich war?

Friedrich
ZEITSCHICHTEN, barrierefreier Zugriff im "GFGF-Buchladen", URL https://www.gfgf.org/de/b%C3%BCcher-und-schriften.html (ca. 240 MB)
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[Kein Betreff] - von capstan - 04.02.2005, 11:17
[Kein Betreff] - von Gyrator - 04.02.2005, 11:46
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