03.02.2005, 11:28
@rollie384,
Da hast Du sehr recht,vielleicht kommt das Pumpen von einem ungenauen Bandlauf und nicht von der Rauschunterdrückung.
@niels,
Klaviersonaten kann man doch nicht ernsthaft mit einem Kassettendeck aufzeichnen, dafür ist eine 38er Bandmaschine gerade mal akzeptabel, bei der 1.Kopie rauft sich der Musiker bereits die Haare. Es ist natürlich alles eine Sache des Anspruchs, auch meine Frau findet die Kassette toll.
@nikola,
bei dolbygestretchten Aufnahmen muß garantiert sein,daß der Pegel bei Wiedergabe am Dolby-Expander genau mit dem bei der Aufnahme übereinstimmt,sonst wird es in bekannter Form hörbar. Diese Bedingung ist oft nicht einmal innerhalb eines Gerätes erfüllt,geschweige zwischen verschiedenen Decks. Der Nachteil ist der betriebene geringe Aufwand für z.B. das B-System.
Man beschränkt sich auf die Kompandierung eines oberen Frequenzbereiches, dessen untere Grenzfrequenz jedoch gleitet (Sliding Band) und stark vom Eingangspegel abhängig ist. Es wird nur ein Hochpassfilter verwendet, dessen untere Grenzfrequenz jedoch zusätzlich von einer Regelspannung (Hüllkurvenspannung) beeinflußt wird. Zusätzlich hängt die Hochpassgrenzfrequenz natürlich vom Frequenzspektrum des Nutzsignals ab (wandern die spektralen Anteile des Nutzsignals in Richtung hohe Frequenzen, so verschiebt sich die Grenzfrequenz des Hochpasses ebenfalls nach oben, d.h.die gleiche Frequenz wird jetzt nicht mehr so stark im Pegel angehoben wie vorher).
Ich persönlich lege auch viel Wert auf eine durchsichtige Höhenwiedergabe, deshalb hatte ich mich damals (1990) für ein 950er Sonydeck entschieden, dessen Einmesssystem manuell funktioniert, d.h. ich kann nach der korrekten IEC-gemäßen Einmessung hinter Band mithören und die Höhen nach Willen beeinflussen. Diese manuelle Einstellung kann ich nachher auf richtige Höhenaussteuerung prüfen und gegebenenfalls im Pegel korrigieren.
Bei meinen Studer A721 wird die Einmessung auch von einem Computersystem vorgenommen, mit dem Ergebnis bin ich nur bei bestimmten Bandsorten zufrieden, schade, daß man hier keine Eingriffsmöglichkeit von außen vorgesehen hat. Na ja, Bandmaschine bleibt Bandmaschine.
Gruß Bernd
Da hast Du sehr recht,vielleicht kommt das Pumpen von einem ungenauen Bandlauf und nicht von der Rauschunterdrückung.
@niels,
Klaviersonaten kann man doch nicht ernsthaft mit einem Kassettendeck aufzeichnen, dafür ist eine 38er Bandmaschine gerade mal akzeptabel, bei der 1.Kopie rauft sich der Musiker bereits die Haare. Es ist natürlich alles eine Sache des Anspruchs, auch meine Frau findet die Kassette toll.
@nikola,
bei dolbygestretchten Aufnahmen muß garantiert sein,daß der Pegel bei Wiedergabe am Dolby-Expander genau mit dem bei der Aufnahme übereinstimmt,sonst wird es in bekannter Form hörbar. Diese Bedingung ist oft nicht einmal innerhalb eines Gerätes erfüllt,geschweige zwischen verschiedenen Decks. Der Nachteil ist der betriebene geringe Aufwand für z.B. das B-System.
Man beschränkt sich auf die Kompandierung eines oberen Frequenzbereiches, dessen untere Grenzfrequenz jedoch gleitet (Sliding Band) und stark vom Eingangspegel abhängig ist. Es wird nur ein Hochpassfilter verwendet, dessen untere Grenzfrequenz jedoch zusätzlich von einer Regelspannung (Hüllkurvenspannung) beeinflußt wird. Zusätzlich hängt die Hochpassgrenzfrequenz natürlich vom Frequenzspektrum des Nutzsignals ab (wandern die spektralen Anteile des Nutzsignals in Richtung hohe Frequenzen, so verschiebt sich die Grenzfrequenz des Hochpasses ebenfalls nach oben, d.h.die gleiche Frequenz wird jetzt nicht mehr so stark im Pegel angehoben wie vorher).
Ich persönlich lege auch viel Wert auf eine durchsichtige Höhenwiedergabe, deshalb hatte ich mich damals (1990) für ein 950er Sonydeck entschieden, dessen Einmesssystem manuell funktioniert, d.h. ich kann nach der korrekten IEC-gemäßen Einmessung hinter Band mithören und die Höhen nach Willen beeinflussen. Diese manuelle Einstellung kann ich nachher auf richtige Höhenaussteuerung prüfen und gegebenenfalls im Pegel korrigieren.
Bei meinen Studer A721 wird die Einmessung auch von einem Computersystem vorgenommen, mit dem Ergebnis bin ich nur bei bestimmten Bandsorten zufrieden, schade, daß man hier keine Eingriffsmöglichkeit von außen vorgesehen hat. Na ja, Bandmaschine bleibt Bandmaschine.
Gruß Bernd
