11.05.2016, 19:28
bitbrain2101,'index.php?page=Thread&postID=189781#post189781 schrieb:... Ich frag mich aber auch, wie das entstanden ist.
...
Wenn das Band nicht über Jahre wie eine Hohl-Kehle gekrümmt oder mit erheblich zu hohem Bandzug über den Kopf gelaufen ist (was man zunächst ausschliessen darf), wird der Kopf wohl etliche Laufstunden falsch gestanden haben und auch eine Neu-Eintaumelung hat ihn (in die andere Richtung) wiederrum falsch ausgerichtet. Oder die Bandführung (und/oder Wickelteller-Position) hat längere Zeit nicht gestimmt und wurde im Lauf der Zeit in die falsche Richtung korrigiert. Das alles halte ich für denkbare Szenarien, auch wenn...
Zitat:...Der Lack auf den Schrauben am Kopfträger sieht absolut unberührt aus......so gebe ich zu Bedenken, dass man alten Lack rückstandslos entfernen und wieder neu aufbringen kann. Nebenbei: erkenne ich da unterschiedlich farbige Lacktupfer auf dem Foto in #10?
Zum Thema: eine Änderung der Induktivität durch Einschliff halte ich zwar für theoretisch möglich, mit praxisnahen Methoden aber schwer nachmessbar. Bei einem x-beliebigen Kopf also diese Wertänderung wirklich nachzuweisen, in dem man mit den unter "Heimwerkern" üblichen Messgeräten hantiert, dürfte schwer sein. Es fehlt überdies die Referenz, und zwar die eines definitiv verschlissenen (= unbrauchbaren) Kopfes, um sagen zu können, ab welcher Induktivität (immer natürlich auf den Originalwert bezogen) der spürbare Verschleiss beginnt. Denn nur weil sich ein sichtbarer Einschliff bildet, muss der Kopf nicht zwingend hinüber sein.
Gruß
Peter
Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana. (...soll Groucho Marx gesagt haben, aber so ganz sicher ist das nicht...)
