15.04.2016, 22:47
Hallo Männer,
eigentlich ist ja meine Uher-Sammlung vollständig, aber einen Kasten wollte ich
doch noch haben, einen der letzten SG-Apparate, entweder SG 561 oder 562. Ersteren lieber, der
besseren Kopfleistenverfügbarkeit halber. Als reifender Kerl kann ich den Unterschied zwischen 20-20000 und 20-25000 Hz sowieso nicht mehr hören. Ein 562 mit Mitsumi- anstatt Bogen-Köpfen muss es daher auch nicht unbedingt sein. SG 521,quasi die letzte Variocordkiste, erspar ich mir.
Also zum fairen Preis ein 561 gefingert, der VK kam mir ehrlich vor: "Gerät sieht im Grunde noch ganz gut aus, läuft aber nicht, keine Ahnung was damit ist". Kein "Topp!!!!!!!!", "Erste Sahne" oder "Generalüberholt"-
Quatsch.
Pohost! Da ist es ja, Transport heil überstanden. Ausgepackt. Wenn man ehrlich ist, besonders hübsch sieht es
ja nicht aus (vom Design her meine ich, der Zustand ist wirklich noch recht gut), mein SG 560 hatte ja noch was vom seligen RdL, aber die Kiste hier sieht schon etwas nüchtern aus:
Interessiert haben mich vor allen Dingen die beiden Anzeigen, Schnickschnack oder sinnvoll?
Die alten Instrumente waren auch ganz ok, die hier wirken irgendwie künstlich reingezwängt.
Egal, Geschmackssache.
Richtig schön finde ich die Kopfhörerbuchse an der Frontseite....endlich! Das hat mich an den RdEllen immer schon genervt, ich höre nämlich gern mit Kopfhörer.
Für die Nummeriker hier noch die Seriennummer:
2911-18293
In der Tonkopfkappe findet sich eine "1"-Gussmarke, daher tippe ich auf 1981, genau steht das noch am
Papst-Außenläufer, den mein Exemplar netterweise hat. Gucke ich noch nach.
Was hat es denn nun?
Nach dem Einschalten grausames Geschrappel, das Zwischenrad ist knochenhart und die Motorrolle sitzt zu hoch, sodass das Rad zusätzlich noch an deren Stufen schleift.
Andruckrolle auch hart wie Stein. Aus den Lautsprechern kein Mucks, die Anzeigen zappeln aber bei Wiedergabe und siehe da, "über Anlage", kommt auch was raus.
Innen waren zwei kaputte Endstufensicherungen zu sehen, warum dem so war, konnte man einfach eruieren, jemand hatte bei irgendeinem früheren Öffnen des Gerätes den Boden weggeschwenkt und dabei die Kabel der Lautsprecher abgezupft. Kann passieren. Beim Zusammenbau waren aber BEIDE Steckschuhe zusammen an einen Lautsprecherkontakt angestöpselt worden, sowohl rechts als auch links. Herrjeh!
Neue Rollen rein, neue Sicherungen, Stecker richtig platziert und ab die Post.....läuft!
Zum Glück sind die Endstufen heil geblieben.
Der Rest ist typischer UHER-RdL-Kram, Gerät klingt prima. Auf den ersten Blick sieht innen alles wie gewohnt aus, der Kabelbaum ist aber aus anderem Material und es befinden sich diverse japanische Kondensatoren auf den Platinen.
Es gibt einen Thread über die Variationen der fühen Tage des RdL, weiß jemand etwas über Varianten der späten Geräte?
Gruß
Peter S.
eigentlich ist ja meine Uher-Sammlung vollständig, aber einen Kasten wollte ich
doch noch haben, einen der letzten SG-Apparate, entweder SG 561 oder 562. Ersteren lieber, der
besseren Kopfleistenverfügbarkeit halber. Als reifender Kerl kann ich den Unterschied zwischen 20-20000 und 20-25000 Hz sowieso nicht mehr hören. Ein 562 mit Mitsumi- anstatt Bogen-Köpfen muss es daher auch nicht unbedingt sein. SG 521,quasi die letzte Variocordkiste, erspar ich mir.
Also zum fairen Preis ein 561 gefingert, der VK kam mir ehrlich vor: "Gerät sieht im Grunde noch ganz gut aus, läuft aber nicht, keine Ahnung was damit ist". Kein "Topp!!!!!!!!", "Erste Sahne" oder "Generalüberholt"-
Quatsch.
Pohost! Da ist es ja, Transport heil überstanden. Ausgepackt. Wenn man ehrlich ist, besonders hübsch sieht es
ja nicht aus (vom Design her meine ich, der Zustand ist wirklich noch recht gut), mein SG 560 hatte ja noch was vom seligen RdL, aber die Kiste hier sieht schon etwas nüchtern aus:
Interessiert haben mich vor allen Dingen die beiden Anzeigen, Schnickschnack oder sinnvoll?
Die alten Instrumente waren auch ganz ok, die hier wirken irgendwie künstlich reingezwängt.
Egal, Geschmackssache.
Richtig schön finde ich die Kopfhörerbuchse an der Frontseite....endlich! Das hat mich an den RdEllen immer schon genervt, ich höre nämlich gern mit Kopfhörer.
Für die Nummeriker hier noch die Seriennummer:
2911-18293
In der Tonkopfkappe findet sich eine "1"-Gussmarke, daher tippe ich auf 1981, genau steht das noch am
Papst-Außenläufer, den mein Exemplar netterweise hat. Gucke ich noch nach.
Was hat es denn nun?
Nach dem Einschalten grausames Geschrappel, das Zwischenrad ist knochenhart und die Motorrolle sitzt zu hoch, sodass das Rad zusätzlich noch an deren Stufen schleift.
Andruckrolle auch hart wie Stein. Aus den Lautsprechern kein Mucks, die Anzeigen zappeln aber bei Wiedergabe und siehe da, "über Anlage", kommt auch was raus.
Innen waren zwei kaputte Endstufensicherungen zu sehen, warum dem so war, konnte man einfach eruieren, jemand hatte bei irgendeinem früheren Öffnen des Gerätes den Boden weggeschwenkt und dabei die Kabel der Lautsprecher abgezupft. Kann passieren. Beim Zusammenbau waren aber BEIDE Steckschuhe zusammen an einen Lautsprecherkontakt angestöpselt worden, sowohl rechts als auch links. Herrjeh!
Neue Rollen rein, neue Sicherungen, Stecker richtig platziert und ab die Post.....läuft!
Zum Glück sind die Endstufen heil geblieben.
Der Rest ist typischer UHER-RdL-Kram, Gerät klingt prima. Auf den ersten Blick sieht innen alles wie gewohnt aus, der Kabelbaum ist aber aus anderem Material und es befinden sich diverse japanische Kondensatoren auf den Platinen.
Es gibt einen Thread über die Variationen der fühen Tage des RdL, weiß jemand etwas über Varianten der späten Geräte?
Gruß
Peter S.
