16.01.2016, 21:16
Hallo ihr Ungläubigen,
ich hab mir eben mal die Zeit genommen, den ganzen Horch House Site zu lesen,
danach ist ziemlich klar, worauf das alles abzielt:
Der Firmengründer vertritt die Ansicht, daß Tonbänder das allerbeste Speichermedium für Musik sind.
Deshalb hat er die Firma gegründet, um existierende Analog Master Bänder zu vervielfältigen und als Tonbänder an die gläubige Gemeinde zu verkaufen.
Aber auch als Vinyl Platten und, man wundert sich, auch als digitale Kopie, ein Medium, das er ansonsten als ungeeignet bezeichnet.
Damit auch junge Gläubige aus der Leserschaft der HiFi-Zeitschriften mitmachen können, werden natürlich Abspielgeräte für die Bandkopien benötigt.
Wer sich einen Plattenspieler für 2000€ mit einem System für 1000€ und Lautsprecher für >10000€ leisten kann, hat bestimmt auch noch irgendwo 4000€ für ein Tonbandgerät übrig, das Kopien abspielen kann, von denen allen Ernstes behauptet wird, daß sie aufgrund eines "soft refurbishing process" besser sind als das derzeitige Original:
http://www.analogarts.net/how-close-are-...ster-tapes
Als nüchterner Techniker mit ein bischen Einblick in Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Speichermedien lese ich da eine Menge Unsinn und kann nicht glauben, daß dort jemand viel von Magnetbandtechnik versteht. Das beste was dabei rauskommen kann, wäre, Studer zur Produktion einer Nur-Wiedergabe-Variante einer ihre bewährten Konstruktionen zu überreden.
MfG Kai
ich hab mir eben mal die Zeit genommen, den ganzen Horch House Site zu lesen,
danach ist ziemlich klar, worauf das alles abzielt:
Der Firmengründer vertritt die Ansicht, daß Tonbänder das allerbeste Speichermedium für Musik sind.
Deshalb hat er die Firma gegründet, um existierende Analog Master Bänder zu vervielfältigen und als Tonbänder an die gläubige Gemeinde zu verkaufen.
Aber auch als Vinyl Platten und, man wundert sich, auch als digitale Kopie, ein Medium, das er ansonsten als ungeeignet bezeichnet.
Damit auch junge Gläubige aus der Leserschaft der HiFi-Zeitschriften mitmachen können, werden natürlich Abspielgeräte für die Bandkopien benötigt.
Wer sich einen Plattenspieler für 2000€ mit einem System für 1000€ und Lautsprecher für >10000€ leisten kann, hat bestimmt auch noch irgendwo 4000€ für ein Tonbandgerät übrig, das Kopien abspielen kann, von denen allen Ernstes behauptet wird, daß sie aufgrund eines "soft refurbishing process" besser sind als das derzeitige Original:
http://www.analogarts.net/how-close-are-...ster-tapes
Als nüchterner Techniker mit ein bischen Einblick in Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Speichermedien lese ich da eine Menge Unsinn und kann nicht glauben, daß dort jemand viel von Magnetbandtechnik versteht. Das beste was dabei rauskommen kann, wäre, Studer zur Produktion einer Nur-Wiedergabe-Variante einer ihre bewährten Konstruktionen zu überreden.
MfG Kai
