08.02.2015, 18:47
(Kategorie "Tipps und Erkenntnisse", weil es solche ja vielleicht werden)
Hallo zusammen,
die Entzerrungszeitkonstanten für 9,53 und 19,05 cm/s haben sich ja Ende der 60er Jahre zu folgenden Werten dauerhaft manifestiert:
9,53 cm/s: 90 + 3180 µs (CCIR, DIN, IEC und NAB) später noch 50 + 3180 µs (EE)
19,05 cm/s: 50 + 3180 µs (DIN-H, IEC-2, NAB) bzw. 70 µs (CCIR, DIN-S, IEC-1), später noch 35 µs (EE).
Zuvor gab es da ja einen ziemlichen Wildwuchs, wie es Friedrichs Tabelle aus seinem Agfa-Buch "Schallspeicherung auf Magnetband" (S. 119) verdeutlicht:
Ergänzend dazu führen die "Zeitschichten" (S.588ff) weitere mutmaßliche Normen, u.a. für 9,5 (90+3180 in 11/1965) und 19 (70µs in 09/1961) auf. Und am Rande gab es noch weitere EQ-Einstellungen, z.B. Revox 36er Reihe 140 µs; nach 1969 Tandberg-SE, Nagramaster etc...
Stellt die o.a. Tabelle "nur" die europäischen Normen vor 1969 dar oder gab es für NARTB damals noch andere Werte und wenn ja, welche?
Das TFK M85 führt in der Bed.-Anl von 1962 z.B. einen Entzerrungswahlschalter CCIR/NARTB auf, schweigt sich über dessen genaue Tau-Werte jedoch aus:
Insofern fällt es mitunter schwer, die EQ-Daten der Prä-Woodstock-Geräte einzukreisen.
Wäre doch prima, wenn wir hier ein paar "amtliche" Erkenntnisse zusammentragen könnten. 8)
Edit 8.2.2015 20:50h: hier ein hilfreicher Link der iasa, welcher weitere genormte EQ-Standards vor allem aus Übersee m.E. prima veranschaulicht:
http://www.iasa-web.org/tc04/magnetic-ta...ualisation
Schöne Grüße
Frank
Hallo zusammen,
die Entzerrungszeitkonstanten für 9,53 und 19,05 cm/s haben sich ja Ende der 60er Jahre zu folgenden Werten dauerhaft manifestiert:
9,53 cm/s: 90 + 3180 µs (CCIR, DIN, IEC und NAB) später noch 50 + 3180 µs (EE)
19,05 cm/s: 50 + 3180 µs (DIN-H, IEC-2, NAB) bzw. 70 µs (CCIR, DIN-S, IEC-1), später noch 35 µs (EE).
Zuvor gab es da ja einen ziemlichen Wildwuchs, wie es Friedrichs Tabelle aus seinem Agfa-Buch "Schallspeicherung auf Magnetband" (S. 119) verdeutlicht:
Ergänzend dazu führen die "Zeitschichten" (S.588ff) weitere mutmaßliche Normen, u.a. für 9,5 (90+3180 in 11/1965) und 19 (70µs in 09/1961) auf. Und am Rande gab es noch weitere EQ-Einstellungen, z.B. Revox 36er Reihe 140 µs; nach 1969 Tandberg-SE, Nagramaster etc...
Stellt die o.a. Tabelle "nur" die europäischen Normen vor 1969 dar oder gab es für NARTB damals noch andere Werte und wenn ja, welche?
Das TFK M85 führt in der Bed.-Anl von 1962 z.B. einen Entzerrungswahlschalter CCIR/NARTB auf, schweigt sich über dessen genaue Tau-Werte jedoch aus:
Insofern fällt es mitunter schwer, die EQ-Daten der Prä-Woodstock-Geräte einzukreisen.
Wäre doch prima, wenn wir hier ein paar "amtliche" Erkenntnisse zusammentragen könnten. 8)
Edit 8.2.2015 20:50h: hier ein hilfreicher Link der iasa, welcher weitere genormte EQ-Standards vor allem aus Übersee m.E. prima veranschaulicht:
http://www.iasa-web.org/tc04/magnetic-ta...ualisation
Schöne Grüße
Frank
