10.06.2015, 09:49
Hallo Ragnar,
das Problem mit den angemalten Teilen läßt sich eigentlich einfach beseitigen: man braucht einen Behälter und Bremsflüssigkeit (z.B. DOT3). Ob DOT5 (silikonbasiert) auch geht, weiß ich nicht. Das zu reinigende Teil einlegen für mindestens 24 Stunden. Danach mit einer (alten) Zahnbürste versuchen, die Farbschicht abzuwischen. Geht das nicht, Liegezeit verlängern. Danach das Teil abwischen und mit Wasser abspülen, gern auch mit Spülmittel. Die Oberfläche wird dann nicht mehr so dolle glänzen. Dafür nimmt man dann Autowachs, wenn die Oberfläche zu rau ist, auch Zahnpasta oder Autopolitur.
Dieses Verfahren mache ich immer im Plastikmodellbau, wenn ein Teil z.B. mit den üblichen Kunsthazlacken (Revell, Humbrol u.ä.) falsch lackiert wurde. Die Einwirkzeit ist dabei abhängig vom Alter des Lacks, alter und durchgehärteter Lack ist eben widerspenstiger.
Den Behälter mit der benutzten Bremsflüssigkeit kann man für Wiederholungszwecke aufbewahren. Wenn zu viel Dreck drin ist, einfach filtern. Es bedarf noch des Hinweises, dass Bremsflüssigkeit fachgerecht entsorgt werden muss und dass sie natürlich auch gesundheitsschädlich ist. Im Plastikmodellbau kursiert auch noch eine andere Flüssigkeit, deren Namen ich nicht parat habe. Die ist gleich wirksam, aber teurer. Bei einem verantwortungsvollen Umgang mit Bremsflüssigkeit ist das alles aber unproblematisch.
Werner
das Problem mit den angemalten Teilen läßt sich eigentlich einfach beseitigen: man braucht einen Behälter und Bremsflüssigkeit (z.B. DOT3). Ob DOT5 (silikonbasiert) auch geht, weiß ich nicht. Das zu reinigende Teil einlegen für mindestens 24 Stunden. Danach mit einer (alten) Zahnbürste versuchen, die Farbschicht abzuwischen. Geht das nicht, Liegezeit verlängern. Danach das Teil abwischen und mit Wasser abspülen, gern auch mit Spülmittel. Die Oberfläche wird dann nicht mehr so dolle glänzen. Dafür nimmt man dann Autowachs, wenn die Oberfläche zu rau ist, auch Zahnpasta oder Autopolitur.
Dieses Verfahren mache ich immer im Plastikmodellbau, wenn ein Teil z.B. mit den üblichen Kunsthazlacken (Revell, Humbrol u.ä.) falsch lackiert wurde. Die Einwirkzeit ist dabei abhängig vom Alter des Lacks, alter und durchgehärteter Lack ist eben widerspenstiger.
Den Behälter mit der benutzten Bremsflüssigkeit kann man für Wiederholungszwecke aufbewahren. Wenn zu viel Dreck drin ist, einfach filtern. Es bedarf noch des Hinweises, dass Bremsflüssigkeit fachgerecht entsorgt werden muss und dass sie natürlich auch gesundheitsschädlich ist. Im Plastikmodellbau kursiert auch noch eine andere Flüssigkeit, deren Namen ich nicht parat habe. Die ist gleich wirksam, aber teurer. Bei einem verantwortungsvollen Umgang mit Bremsflüssigkeit ist das alles aber unproblematisch.
Werner
