16.09.2014, 12:32
Ich finde es irgendwie traurig, dass einem gleich immer Unfähigkeit unterstellt wird, wenn irgendwas "nicht zusammen passt"...
Zum mechanischen Auto Stop: Da war keine Feder abgesprungen und Alles hatte seine Richtigkeit, ich hatte schon ein TK 600 und das hatte genau das Gleiche Problem. Das ist einfach altes verharztes Fett, wodurch dann der Hebel nicht rechtzeitig zurückschnappt und hängen bleibt. Bei dem TK 600 das ich hatte war sogar dieser Mitnehmer am Capstan abgebrochen, weshalb das Ganze dann gar nicht mehr funktionierte, ich habe dann mit Mühe und Not durch anschleifen der Stelle irgendwie Lötzinn "anlöten" können und da ging es dann wieder, aber auch bei diesem Gerät schnappte der Hebel immer wieder hin und her, ging aber nicht auf Ausgangsposition zurück, wenn ich ihn von Hand nach hinten zog, wenn kein Band eingelegt war, schnappte er nicht immer von allein zurück, nachdem ich die ganze Mechanik mit WD 40 eingesprüht und sich der ganze Knist etwas gelöst hatte gab es keine Fehlfunktion mehr und so ist es bei dem TK 600 das ich von euch habe ebenfalls gewesen, das Autostop arbeitet seit meiner Behandlung einwandfrei.
Gestern hatte ich auch Probleme mit der Aufnahme, auch da musste dann das Kontaktspray her, da fiel mir dann auf, dass der Winkel der die Aufnahmetaste auf dem Mainboard auslöst beim Betätigen nicht zurück kam, auch er war total verharzt, was ebenfalls Fehlfunktionen auslöste.
Deine Erläuterungen zu dem Bandfühlhebel haben mich dazu gebracht, die Hebel beim Betrieb zu beobachten. Die Sache mit der Gummidichtung ging auch auf, ich konnte eine Andruckrolle zusammenbasteln, die relativ sauber läuft. Mir ist dann aufgefallen, dass der Hebel permanent zittert, ich dachte erst, vielleicht hätte sich echt irgendwo Schmiere verteilt, weil ich das Verhalten natürlich auch von daher kenne und wer die GX Köpfe kennt weiß, dass gerade die durch ihre besonders glatte Oberfläche extrem empfindlich gegen schmierende Bänder sind, während viele auf anderen Geräten noch laufen, quietschen sie auf der AKAI schon lange. Ich habe dann aber nach genauerem hingucken festgestellt, dass das Plastik der Halterung von der Bremse, in dem der Hebel eingesteckt ist einen Riss hatte.
Nachdem ich ein Bisschen am Hebel gewackelt habe, hatte ich ihn und ein Stück des Plastiks war jetzt komplett herausgebrochen. Ich habe dann Sekundenkleber genommen, das Ganze wieder sauber zusammengeklebt und den Metallstift wieder reingesteckt, dann mit einer Spitzange alles zusammengedrückt, hält - ma gucken wie lange.
Wahrscheinlich sind die Weichmacher aus dem Plastik raus oder durch die Vibration hatte sich beim Transport ein Haarriss gebildet. Der Stift zittert jetzt jedenfalls mit dem selben Band, was ich auch zuvor benutzt habe nicht mehr, durch den Haarriss ist wohl ein Spiel entstanden, das den Stift zum "Schwingen" gebracht hat. Es scheint jetzt wirklich zu funktionieren. Ich habe mehrere Bänder ausprobiert und es leiert jetzt nicht mehr, auch der Sinus läuft ziemlich rund, ich denke das lässt sich noch verbessern, wenn ich die richtige Andruckrolle habe.
Wie kann man denn bitte eine Unwucht in der Andruckrolle ausgleichen? Ist mir schon klar, dass der Federmechanismus gegenwirkt, aber es macht sich doch immer bemerkbar, wenn da was nicht 100%ig stimmt, hört sich ja so an, als könnte man eine 4 eckige Andruckrolle ansetzen, ohne dass man es hört ^^.
Was ich übrigens wirklich nicht begreife ist, dass alle 4 Bänder, die ich bisher ausprobiert haben gut klingen, so als wären sie immer perfekt eingemessen und die Unterschiede zwischen Scotch, BASF, AGFA und Maxell sind wirklich mehr als groß...
LG, Tobi
Zum mechanischen Auto Stop: Da war keine Feder abgesprungen und Alles hatte seine Richtigkeit, ich hatte schon ein TK 600 und das hatte genau das Gleiche Problem. Das ist einfach altes verharztes Fett, wodurch dann der Hebel nicht rechtzeitig zurückschnappt und hängen bleibt. Bei dem TK 600 das ich hatte war sogar dieser Mitnehmer am Capstan abgebrochen, weshalb das Ganze dann gar nicht mehr funktionierte, ich habe dann mit Mühe und Not durch anschleifen der Stelle irgendwie Lötzinn "anlöten" können und da ging es dann wieder, aber auch bei diesem Gerät schnappte der Hebel immer wieder hin und her, ging aber nicht auf Ausgangsposition zurück, wenn ich ihn von Hand nach hinten zog, wenn kein Band eingelegt war, schnappte er nicht immer von allein zurück, nachdem ich die ganze Mechanik mit WD 40 eingesprüht und sich der ganze Knist etwas gelöst hatte gab es keine Fehlfunktion mehr und so ist es bei dem TK 600 das ich von euch habe ebenfalls gewesen, das Autostop arbeitet seit meiner Behandlung einwandfrei.
Gestern hatte ich auch Probleme mit der Aufnahme, auch da musste dann das Kontaktspray her, da fiel mir dann auf, dass der Winkel der die Aufnahmetaste auf dem Mainboard auslöst beim Betätigen nicht zurück kam, auch er war total verharzt, was ebenfalls Fehlfunktionen auslöste.
Deine Erläuterungen zu dem Bandfühlhebel haben mich dazu gebracht, die Hebel beim Betrieb zu beobachten. Die Sache mit der Gummidichtung ging auch auf, ich konnte eine Andruckrolle zusammenbasteln, die relativ sauber läuft. Mir ist dann aufgefallen, dass der Hebel permanent zittert, ich dachte erst, vielleicht hätte sich echt irgendwo Schmiere verteilt, weil ich das Verhalten natürlich auch von daher kenne und wer die GX Köpfe kennt weiß, dass gerade die durch ihre besonders glatte Oberfläche extrem empfindlich gegen schmierende Bänder sind, während viele auf anderen Geräten noch laufen, quietschen sie auf der AKAI schon lange. Ich habe dann aber nach genauerem hingucken festgestellt, dass das Plastik der Halterung von der Bremse, in dem der Hebel eingesteckt ist einen Riss hatte.
Nachdem ich ein Bisschen am Hebel gewackelt habe, hatte ich ihn und ein Stück des Plastiks war jetzt komplett herausgebrochen. Ich habe dann Sekundenkleber genommen, das Ganze wieder sauber zusammengeklebt und den Metallstift wieder reingesteckt, dann mit einer Spitzange alles zusammengedrückt, hält - ma gucken wie lange.
Wahrscheinlich sind die Weichmacher aus dem Plastik raus oder durch die Vibration hatte sich beim Transport ein Haarriss gebildet. Der Stift zittert jetzt jedenfalls mit dem selben Band, was ich auch zuvor benutzt habe nicht mehr, durch den Haarriss ist wohl ein Spiel entstanden, das den Stift zum "Schwingen" gebracht hat. Es scheint jetzt wirklich zu funktionieren. Ich habe mehrere Bänder ausprobiert und es leiert jetzt nicht mehr, auch der Sinus läuft ziemlich rund, ich denke das lässt sich noch verbessern, wenn ich die richtige Andruckrolle habe.
Wie kann man denn bitte eine Unwucht in der Andruckrolle ausgleichen? Ist mir schon klar, dass der Federmechanismus gegenwirkt, aber es macht sich doch immer bemerkbar, wenn da was nicht 100%ig stimmt, hört sich ja so an, als könnte man eine 4 eckige Andruckrolle ansetzen, ohne dass man es hört ^^.
Was ich übrigens wirklich nicht begreife ist, dass alle 4 Bänder, die ich bisher ausprobiert haben gut klingen, so als wären sie immer perfekt eingemessen und die Unterschiede zwischen Scotch, BASF, AGFA und Maxell sind wirklich mehr als groß...
LG, Tobi
