20.02.2014, 12:12
Roland Meyer (Firma Gummimeyer) hat die Bremsgummis und die Zwischenräder. Was er im Gegensatz zum britischen Kollegen nicht im Angebot hat sind die Dämpfungsgummis für die Chassis-Befestigungspunkte.
Wichtige Punkte: alle Anleitungen im Internet behandeln nur die rechte Bandteller-Rutschkupplung, die linke ist aber wie ich hier im Forum gelernt habe auch wichtig, und zwar für das Bremsmoment beim Vorspulen!
2) Obacht beim Einsetzen des Chassis in die Zarge! Die Kopfhörerbuchse ist ziemlich fliegend verdrahtet, setzt man das Chassis schief ein reißt man sehr leicht die Lötfahne des Schaltkontakts ab und dann wars das mit der Tonausgabe über Lautsprecher.
Insgesamt ist die 4308 ein Gummigrab der Extraklasse. Bei mir ist so ziemlich alles über den Jordan was hinüber sein kann. Alle Riemen (die meisten habe ich zum Glück rausgenommen und russisch durch Haushaltsgummis ersetzt bevor sie sich aufgelöst haben, bloß den großen Hauptriemen musste ich mit Alkohol aus dem Gerät wischen). Beide Reibrollen sind nicht mehr ganz koscher, die Bremsgummis und die Rutschkupplungen Matsch und die Dämpfungsgummis in den Befestigungslöchern steinhart. Muss mal einen Blick auf die Köpfe werfen, eigentlich wollte ich das Gerät schon aufarbeiten - es war immerhin meine erste funktionierende Spulenmaschine so ca. anno 1992/93. Die Aufnahmen die ich mit der gemacht habe gehören zu den besten die ich habe, das spricht eigentlich für die Köpfe. Vor allem sind deutlich mehr Höhen da als bei dem was ich später mit einer Grundig (ich glaube TK47) aufgenommen habe.
Mit 2 Geschwindigkeiten (4,75/9,5) und Vierspur Mono (Stereo-Abspielbetrieb mit Zusatzverstärker) natürlich kein Technikwunder, aber ein solide gebautes kleines Ding. Meine hat auf dem Motor 1969 aufgestempelt, das dürfte zeitlich hinkommen. Ich hatte ja dann immer eine größere Philips (müsste eine 4407 gewesen sein) im Auge, aber die war mit S 700,- (nach heutigem Geld ca. 70 Euro) unerschwinglich für mich als kleinen Schüler. Das wären glaube ich Weihnachts- und Geburtstagsgeschenk zusammen gewesen. Eine dazugehörige Bandkollektion gab es beim selben Altwarenhändler, an die 20 15-cm-Spulen unbekannter Herkunft in Grundig-Kassetten, unbeschriftetetes Band mit an einem Ende schwarzem Papiervorspann und am anderen rotem Plastik. Zwei davon habe ich gekauft, waren auch nicht gerade billig.
Wichtige Punkte: alle Anleitungen im Internet behandeln nur die rechte Bandteller-Rutschkupplung, die linke ist aber wie ich hier im Forum gelernt habe auch wichtig, und zwar für das Bremsmoment beim Vorspulen!
2) Obacht beim Einsetzen des Chassis in die Zarge! Die Kopfhörerbuchse ist ziemlich fliegend verdrahtet, setzt man das Chassis schief ein reißt man sehr leicht die Lötfahne des Schaltkontakts ab und dann wars das mit der Tonausgabe über Lautsprecher.
Insgesamt ist die 4308 ein Gummigrab der Extraklasse. Bei mir ist so ziemlich alles über den Jordan was hinüber sein kann. Alle Riemen (die meisten habe ich zum Glück rausgenommen und russisch durch Haushaltsgummis ersetzt bevor sie sich aufgelöst haben, bloß den großen Hauptriemen musste ich mit Alkohol aus dem Gerät wischen). Beide Reibrollen sind nicht mehr ganz koscher, die Bremsgummis und die Rutschkupplungen Matsch und die Dämpfungsgummis in den Befestigungslöchern steinhart. Muss mal einen Blick auf die Köpfe werfen, eigentlich wollte ich das Gerät schon aufarbeiten - es war immerhin meine erste funktionierende Spulenmaschine so ca. anno 1992/93. Die Aufnahmen die ich mit der gemacht habe gehören zu den besten die ich habe, das spricht eigentlich für die Köpfe. Vor allem sind deutlich mehr Höhen da als bei dem was ich später mit einer Grundig (ich glaube TK47) aufgenommen habe.
Mit 2 Geschwindigkeiten (4,75/9,5) und Vierspur Mono (Stereo-Abspielbetrieb mit Zusatzverstärker) natürlich kein Technikwunder, aber ein solide gebautes kleines Ding. Meine hat auf dem Motor 1969 aufgestempelt, das dürfte zeitlich hinkommen. Ich hatte ja dann immer eine größere Philips (müsste eine 4407 gewesen sein) im Auge, aber die war mit S 700,- (nach heutigem Geld ca. 70 Euro) unerschwinglich für mich als kleinen Schüler. Das wären glaube ich Weihnachts- und Geburtstagsgeschenk zusammen gewesen. Eine dazugehörige Bandkollektion gab es beim selben Altwarenhändler, an die 20 15-cm-Spulen unbekannter Herkunft in Grundig-Kassetten, unbeschriftetetes Band mit an einem Ende schwarzem Papiervorspann und am anderen rotem Plastik. Zwei davon habe ich gekauft, waren auch nicht gerade billig.
