Philips N 4522 ergattert!
#6
Vielen Dank für die guten Wünsche!
Eigentlich ist damit die Endstufe meiner Bandmaschinenleidenschaft erreicht. Jetzt, da ich dieses langjährigen Traum besitze, brauche ich keine andere mehr. Sage ich jetzt Wink ! Wer weiß...?
Aber im Ernst, eine Steigerung ist für mich kaum noch drin. Studiomaschinen von Studer oder Telefunken sind "räumlich unmöglich", wenn man zur Miete wohnt und kein eigenes Hobbyzimmer hat. Gut, vielleicht eine Revox A 700... Die ist natürlich vom Aufbau her ein anderer Schnack als die österreichische Holländerin. Aber wirklich "begehren" tue ich die nicht. Vor allem, nachdem ich die 4522 gehört habe!

Bei meiner "Dicken" ist nun die abgebrochene Achse des linken Bandzugreglers ersetzt durch eine nachgebaute aus der Bucht (einwandfreie Qualität, aus einem Stück gedreht, absolut passgenau!), auch alle Schalter und Regler haben wieder Betätigungsorgane (wenn auch beim Flachbahnregler noch nicht original, sondern von Tandberg geklaut).

Was ich auf jeden Fall noch modifizieren werde, sind die beiden Einstellregler für den Aufsprechpegel auf der Rückseite. Da sind Trimmpotis drin mit großen Löchern, die eigentlich für Steckachsen gedacht sind. Das ist eine elende Fummelei mit dem Schraubendreher. Außerdem haben beide Trimmer Krachprobleme beim drehen. Die werden durch normale, gekapselte Potis mit Knopf ersetzt, da diese Regler zusammen mit dem Biaseinsteller auf der Front, fast schon ein schnelles "Einmessen" auf verschiedene Bandsorten ersetzen (eingemessen ist sie jetzt auf LPR 35).
Weiterhin brauche ich unbedingt einen Mono-Schalter, das bin ich von den Revoxen so gewohnt. Damit überprüfe ich mal schnell, besonders bei Fremdbändern, den Azimut. Phasenfehler sind auf Mono sofort zu hören.
Diesen einpoligen Schalter werde ich an der rechten Seitenwand in Höhe der unteren Lüftungsschlitze einbauen. Verbunden wird er mit den praktisch direkt daneben liegenden Punkten 1/2 des Steckverbinders G. Diese Punkte sind die Eingänge des Wiedergabeverstärkers.

So, und weil ich sie so schön finde, hier noch mal ein Foto in der Abendsonne — mit Knöpfen!

       

Bei den Aussteuerungsanzeigen ist zu beachten, dass der rote Bereich erst bei +3 dB beginnt und die 0 in der Mitte der Skala liegt! das hat den Vorteil, dass auch +6 dB noch abgelesen werden können.
0 dB Peak entsprechen bei meiner Einmessung 250 nWb/m. Bei Schalterstellung "VU" haben sie bei diesem Pegel 6 dB Vorlauf. Bei den beiden hohen Bandgeschwindigkeiten kann bei nicht zu höhenkritischem Material ohne hörbare Einschränkung bis +6 dB Peak ausgesteuert werden, was dann 500 nWb/m entspricht. Die gelbe Peak-LED (+3 dB) darf eigentlich immer aufleuchten...

Übrigens gab es da beim Einmessen eine Überraschung: laut dem mir vorliegenden SM soll bei 0 dB Peak ein Ausgangspegel an der Monitorbuchse von ebenfalls 0 dB an 600 Ohm, entsprechend 0,775 V eff, eingestellt werden. Als ich meine Einmessung begann, lag da ca. 1 V an!
Nach der Korrektur auf 0,775 V konnte man die Pegelschätzeisen nicht mehr auf 0 dB bringen, da fehlte immer gut 1 dB! Also nahm ich an, dass dieses eine Volt schon korrekt war und stellte den Wiedergabepegel wieder auf diesen Wert. Womöglich gab es da mal eine Änderung in der Serie?!

Gruß Holgi
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Philips N 4522 ergattert! - von hannoholgi - 25.05.2013, 18:48
[Kein Betreff] - von Andre N. - 26.05.2013, 13:42
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4522 - von reginald bull - 23.07.2013, 16:46
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[Kein Betreff] - von Gunar - 25.08.2013, 21:48

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