16.12.2004, 20:42
Lieber Frank,
im studerdicken Hand(-Ring-)buch zu den Pulten 169 und 269 beschreibt man für die Kanalfader ("conductive plastic"; Studer-Selbstbau) ein Bad am Samstagabend mit Seifenlauge und allem Drum und Dran, sofern diese einmal nicht mehr richtig wollen. Da sollte dann ja 'nach dem Spülen' wohl ein 'Conditioner' aufgetragen werden, zu dessen neuzeitlicher Erhältlichkeit man im Handbuch eigentlich Farbe bekennen müsste.
Leider habe ich mein 269-Handbuch 1997 nach dem Diebstahl des Pultes verschenkt und nur die Schaltungssammlung (nebst einigen Kopien) behalten. Deshalb kann ich hier nur lückenhaft aus der Erinnerung 'referieren'. Wenn du jemanden kennst, der ein 169 oder 269 mit den serienmäßigen Beigaben besitzt, wäre da vielleicht fündig zu werden. Im Nachfolger 961/962 beschreibt Studer ähnliche Verfahrensweisen offenbar nicht mehr, zumindest konnte ich in meinem Exemplar hierzu nichts Vergleichbares finden.
Aus dem Nachlass meines Vaters übernahm ich eine sukzessive zerfallende Zinntube "Siemens (& Halske) Wählerfett T", das nach Lage der Dinge geringfügig vor meiner Zeit in jenes Behältnis praktiziert wurde, dem ich gut und gerne 60 Jahre gebe. Mit diesem Fett habe ich so manches Pot, so manchen Nf-Kontakt nach Reinigung diesseits und jenseits der Kontakt-Chemie, Rastatt wieder hergeholt, wobei die letzten Unternehmungen dieser Art auch schon länger zurückliegen, weil neuzeitliche Potentiometer seltenst zerstörungsfrei zu öffnen sind.
Hans-Joachim
im studerdicken Hand(-Ring-)buch zu den Pulten 169 und 269 beschreibt man für die Kanalfader ("conductive plastic"; Studer-Selbstbau) ein Bad am Samstagabend mit Seifenlauge und allem Drum und Dran, sofern diese einmal nicht mehr richtig wollen. Da sollte dann ja 'nach dem Spülen' wohl ein 'Conditioner' aufgetragen werden, zu dessen neuzeitlicher Erhältlichkeit man im Handbuch eigentlich Farbe bekennen müsste.
Leider habe ich mein 269-Handbuch 1997 nach dem Diebstahl des Pultes verschenkt und nur die Schaltungssammlung (nebst einigen Kopien) behalten. Deshalb kann ich hier nur lückenhaft aus der Erinnerung 'referieren'. Wenn du jemanden kennst, der ein 169 oder 269 mit den serienmäßigen Beigaben besitzt, wäre da vielleicht fündig zu werden. Im Nachfolger 961/962 beschreibt Studer ähnliche Verfahrensweisen offenbar nicht mehr, zumindest konnte ich in meinem Exemplar hierzu nichts Vergleichbares finden.
Aus dem Nachlass meines Vaters übernahm ich eine sukzessive zerfallende Zinntube "Siemens (& Halske) Wählerfett T", das nach Lage der Dinge geringfügig vor meiner Zeit in jenes Behältnis praktiziert wurde, dem ich gut und gerne 60 Jahre gebe. Mit diesem Fett habe ich so manches Pot, so manchen Nf-Kontakt nach Reinigung diesseits und jenseits der Kontakt-Chemie, Rastatt wieder hergeholt, wobei die letzten Unternehmungen dieser Art auch schon länger zurückliegen, weil neuzeitliche Potentiometer seltenst zerstörungsfrei zu öffnen sind.
Hans-Joachim
