14.12.2004, 14:43
Waffen- oder Nähmaschinenöl löst Dreck und läßt den Schleifer besser laufen. Allerdings hat es auch einen hohen ohmschen Widerstand, zieht weiteren Dreck an und verteilt sich wegen seiner geringen Oberflächenspannung leicht auf der Platine. Und es wirkt nicht immer. Andererseits wollen viele Potis auf der Schleifbahn geschmiert sein, das ist konstruktionsbedingt so. Besser ist dafür aber Fett, kein leichtes Öl.
Ein Bauteil in Alkohol zu waschen ist schwieriger, als man sich vorstellt. Selbst wenn man wild schüttelt und pustet, bleibt in Ecken, Ritzen und Kontaktbahnen Dreck stecken. Vielleicht geht es besser, wenn man die Oberflächenspannung des Alkohols herabsetzt, aber dennoch bleibt das eine nasse und aufwendige Angelegenheit.
Wir haben es also mit einer kniffeligen Detailfrage, die oft über Leben und Tod des Geräts entscheidet, zu tun.
Ich bin letztens in eine seit mehreren Jahren leerstehende Fabrik eingestiegen, um mich umzusehen. Mehrere tausend Quadratmeter auf vier Etagen, in denen Parfum-Plakate und ähnliche Werbemittel gedruckt und hergestellt wurden. Das meiste leergeräumt, aber teilweise total versaut, als wäre eine Bombe eingeschlagen: Aus den Regalen gezerrte und auf dem Boden verteilte Produktionsmittel, umgeschmissene ausgelaufene Fässer mit Filmentwickler und Klebstoff, systematisch zerbrochene Glastüren. Ähnlich wird das Ende der deutschen Hifibranche ausgesehen haben. Oder meine Arbeitserfahrung 2004 in einem "Hi-End"-Laden: Ein Hauen und Stechen.
Ein Bauteil in Alkohol zu waschen ist schwieriger, als man sich vorstellt. Selbst wenn man wild schüttelt und pustet, bleibt in Ecken, Ritzen und Kontaktbahnen Dreck stecken. Vielleicht geht es besser, wenn man die Oberflächenspannung des Alkohols herabsetzt, aber dennoch bleibt das eine nasse und aufwendige Angelegenheit.
Wir haben es also mit einer kniffeligen Detailfrage, die oft über Leben und Tod des Geräts entscheidet, zu tun.
Ich bin letztens in eine seit mehreren Jahren leerstehende Fabrik eingestiegen, um mich umzusehen. Mehrere tausend Quadratmeter auf vier Etagen, in denen Parfum-Plakate und ähnliche Werbemittel gedruckt und hergestellt wurden. Das meiste leergeräumt, aber teilweise total versaut, als wäre eine Bombe eingeschlagen: Aus den Regalen gezerrte und auf dem Boden verteilte Produktionsmittel, umgeschmissene ausgelaufene Fässer mit Filmentwickler und Klebstoff, systematisch zerbrochene Glastüren. Ähnlich wird das Ende der deutschen Hifibranche ausgesehen haben. Oder meine Arbeitserfahrung 2004 in einem "Hi-End"-Laden: Ein Hauen und Stechen.
