01.12.2004, 14:02
Ich diene gerne mit den Kennlinienscharen und den sonstigen physikalischen Werten dieses Bandes, weiß aber nicht, ob dich das angesichts deiner oben beschriebenen Entscheidung noch interessiert.
Mein im letzten Mail kryptisch hinter dem Akrostichon FEB verborgener Gewährsmann gehört in der Sache zu den bestinformierten Zeitgenossen... Mehr kann man kaum wollen. Seine Aussage habe ich lediglich von den Hinweisen auf die Dia- und Filmfreunde befreit, die das PES40 ebenfalls gerne einsetzten.
Hans-Joachim
P.s.: Gerade habe ich nochmal nachgelesen und muss einräumen, dass ich dir eine wesentliche Sache vorenthalten habe:
"Die gelbe Rückseitenmattierung sorgte zwar für die gewünschten Wickeleigenschaften, allerdings um den Preis beträchtlichen (Rückseiten-)Abriebs und elektrostatischer Aufladung des Bandes, die beim schnellen Umspulen zu kräftigen Funkenüberschlägen und Knistern führten, besonders, wenn das Band auf die "in Mode" gekommenen Metallspulen gewickelt war und diese keine leitfähige Verbindung zum Chassis des onbandgeräts hatten. 'Entspannung' brachte hier ein neuentwickelter, leitfähiger schwarzer Rückguss, der kaum noch Staub anzog, gleich gute Wickeleigenschaften wie der gelbe Vorgänger aufwies und zudem ein Mattierungsmittel enthielt, mit dem sich die unumgängliche Rauigkeit der Rückseite reduzieren ließ, was wiederum dem Modulationsrauschen zugute kam. Leicht angehobene Aussteuerbarkeit und höhere Kopierdämpfung rundeten die Qualitäten dieses neuen Bandtyps ab, der seit Mitte 1973 als BASF Tonband LPR 35 LH professional und BASF Tonband DPR 26 LH professional verfügbar war."
Also: PES 40 war zumindest teilweise einer der Väter des LPR 35.
Mein im letzten Mail kryptisch hinter dem Akrostichon FEB verborgener Gewährsmann gehört in der Sache zu den bestinformierten Zeitgenossen... Mehr kann man kaum wollen. Seine Aussage habe ich lediglich von den Hinweisen auf die Dia- und Filmfreunde befreit, die das PES40 ebenfalls gerne einsetzten.
Hans-Joachim
P.s.: Gerade habe ich nochmal nachgelesen und muss einräumen, dass ich dir eine wesentliche Sache vorenthalten habe:
"Die gelbe Rückseitenmattierung sorgte zwar für die gewünschten Wickeleigenschaften, allerdings um den Preis beträchtlichen (Rückseiten-)Abriebs und elektrostatischer Aufladung des Bandes, die beim schnellen Umspulen zu kräftigen Funkenüberschlägen und Knistern führten, besonders, wenn das Band auf die "in Mode" gekommenen Metallspulen gewickelt war und diese keine leitfähige Verbindung zum Chassis des onbandgeräts hatten. 'Entspannung' brachte hier ein neuentwickelter, leitfähiger schwarzer Rückguss, der kaum noch Staub anzog, gleich gute Wickeleigenschaften wie der gelbe Vorgänger aufwies und zudem ein Mattierungsmittel enthielt, mit dem sich die unumgängliche Rauigkeit der Rückseite reduzieren ließ, was wiederum dem Modulationsrauschen zugute kam. Leicht angehobene Aussteuerbarkeit und höhere Kopierdämpfung rundeten die Qualitäten dieses neuen Bandtyps ab, der seit Mitte 1973 als BASF Tonband LPR 35 LH professional und BASF Tonband DPR 26 LH professional verfügbar war."
Also: PES 40 war zumindest teilweise einer der Väter des LPR 35.
