UHER Prüfanweisungen
#12
Guten Morgen Frank,
Zitat:frank1391 postete
Ich habe ja keine Vorstellung, lass mich mal phantasieren:
Eine mehr oder weniger kleine Kiste, an der mindestens 3 Mehrfachschalter waren. Dem Kästchen entspringen octopusartig mehrere Fangarme deren Enden in DIN-Steckern enden und tief in das arme Reportchen an fast allen Öffnungen eindringen. Wie in Starwars werden Synapsen des Kästchens mit dem des REPORTCHENS verbunden. Eine Vielzahl rotglühender Augen im Kästchen signalisieren tiefe Verbundenheit aber auch drohenden körperlichen Verfall. Grüne dagegen Gesundheit. Die in den Prüfanweisungen von Dir aufgeführten Schalterstellungen lassen auf Know-How auf kleinstem Raum schließen.
Sehr plastisch beschrieben. :-) Ich habe grade mal bei den Firmenfotos geschaut; die geben mehr her als meine eigenen, aber viel auch nicht. Man kann immerhin erkennen, dass an den Messplätzen längst nicht nur gekaufte Messgeräte standen, eher im Gegenteil. "Kästchen" steht für kleinere Geräte, aber es gab auch etliche in größeren Normgehäusen; die kann man erkennen. Wir hatten einen Messgerätebau (einer der Kollegen hat sich neulich bei mir gemeldet), wo angefertigt wurde, was das Herz begehrte.
Zitat:Die Vorstellung eines nachzubauen ist verlockend, lohnend würde es sich aber nur, wenn man zig reparaturbedürftige Reports auf dem Tisch liegen hätte und das müssten dann auch noch alle aus der IC Serie sein.
Also ein typischer Fall für Wolfgangs "Vliesband". :-)
Zitat:Nachtrag:
Mit kompetenter Hilfe meinte ich in keinster Weise Deine Uher-Kompetenz,
Gut, dass Du's schreibst; ich bin so sensibel. :-D
Zitat:sondern technische Kompetenz zum Nachbau des Kästchens, die bei mir - wenn überhaupt - nur rudimentär vorhanden ist.
Der erwähnte Kollege hat die Kompentenz höchstwahrscheinlich noch. Aber ich habe nicht festgestellt, dass er meinem Ruf ins Forum aktiv gefolgt wäre.
Zitat:Was waren denn der "Nicht"-Adapter und der Kontaktor?
Die Scans haben einen Nachteil: Ich habe OCR erst gar nicht versucht, bei dem gefleckten Hintergrund und der ungleichmäßigen Maschinenschrift. So muss man beim Suchen wirklich lesen. Aber ich hab's gefunden:

Der "'NICHT'-Adapter" hat sicher den Kontakt im Batteriekasten, den ich schon erwähnte, geprüft. Wahrscheinlich am ersten Prüfplatz, ob Ladespannung vorhanden, und am zweiten, dass keine Ladespannung bei Batteriebetrieb. Die Prüfplatte zum Ablegen hat höchstwahrscheinlich das Lämpchen im Adapter geprüft. Ein nicht brennendes Lämpchen kann ja nicht nur ordnungsgemäße Abschaltung signalisieren, sondern einfach kaputt sein.

Beim "Kontaktor" musste ich erst überlegen, konnte mich zunächst nicht erinnern. Wie mein Text bestätigt, ein mechanisches Messgerät zum Messen des Bandandrucks.

Und Schluss. Hier in Bayern ist heute Feiertag. ;-)

Gruß, Anselm
Früher war mehr UHER. Cool Meine UHER-Erinnerungen
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