dbx /Tascam Mysterium oder ein Werbegag?
#3
Ich hoffe, das Problem richtig zu verstehen. Daher folgende Einschätzung meiner Wenigkeit zur Sache:

Auch die TEAC 3440 besitzt diese Leisten mit den gebrückten Encoder-/Decoder-Buchsen und die zusätzliche Fensteuerbuchse für das Rauschminderungssystem. Am 3440 war sie -wenn ich mich recht erinnere- auch entsprechend bezeichnet:

"dBx Control Signal"

So taucht sie im Übrigen auch in der mir noch heute vorliegenden Schaltzeichnung des 3440 auf.

Die Aufgabe jener Buchse bestünde dann darin, bei einem für den Aufnahme- und Wiedergabeprozess jedes Bandgerätekanales je nur einfach vorhandenen dBx (oder Dolby 361) die Funktion des Rauschminderungssytems vom Betriebszustand des Bandgerätes aus zu steuern, also:

Bei Aufnahmefunktion -> Encoding
bei Wiedergabefunktion -> Decoding
zu aktivieren.

Insbesondere bei vielkanaligen Bandgeräten geht/ging die simultane Ausstattung aller Kanäle mit unabhängigen Encoding- und Decoding-Rauschminderungsbausteinen ja recht schnell herzhaft ins Geld, weshalb DOLBY ja auch für den Profimarkt im Einschub 361 einen vergleichbar umschaltbaren Prozessor anbot, von dem für eine voll betriebsfähige, zweikanalige Aufnahmeanlage auch nur zwei 361 erforderlich waren, um ohne eigene Umschalt- und Umsteckarbeiten 'wie gewohnt' aufnehmen und wiedergeben zu können.
Hinterbandkontrolle konnte man sich dann natürlich abschminken, weshalb bei mir immer nur -und dann natürlich vier- 360er-Prozessoren im Betrieb standen (bzw. stehen; ich habe die Dinger natürlich noch). Ich hatte dafür vor 24 Jahren allerdings auch nahezu noch einmal soviel gelöhnt wie für eine neue B67... Man hatte es ja (und es einen).

Hans-Joachim
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[Kein Betreff] - von Nikola - 18.11.2004, 17:06
[Kein Betreff] - von timo - 18.11.2004, 20:41
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