25.07.2011, 09:23
Wie immer, gut vorgestellt, lieber Peter. :-)
Ein paar Ergänzungen noch von mir dazu.
1. Dieses Nachtdesign (Betriebsartenschalters, Aussteuerungsmesser) ermöglichte im Zusammenspiel mit den damals noch durchwegs beleuchteten Senderskalen der Rundfunkempfänger gemütliche nächtliche Stunden auf dem Wellenritt mit dem Tonband im Anschlag, ohne störendes Fremdlicht.
2. Ich schrieb es schon des öfteren, klar das man hier so bald nix wiederfindet in der Masse der Beiträge, das zu der Zeit die Röhrentechnik die bewährte und vor allem die rauschärmere Lösung war.
Der große Max wollte offenbar seinen Kunden die Wasserfall-Orgien anderer Fabrikate ersparen, die die damaligen Germanium-Transistoren noch erzeugten. Strom gab es auch noch genug und billig, es gab keinen Grund die Heiz-(Verlust)-Leistung einzusparen.
Auch der Zweck der möglichst hohen Verstärkung wurde von Röhren besser erfüllt, egal ob man sie direkt nutze oder dazu, per Gegenkopplung die Verzerrungen stark zu reduzieren, denn auch das konnten Transistoren damals noch nicht gut, sie verzerrten in ihren üblichen Schaltungen wie Sau, weil niedrige Leerlaufverstärkung, wenig Gegenkopplung und damit hohes Verzerrungsniveau.
Röhren konnte man außerdem als eine Art Vorläufer der heute üblichen Chips betrachten:
Ein Transistor = ein System = eine Funktion | eine Röhre = mehrere Systeme = mehrere Funktionen.
Als Transistoren dann endlich gut wurden, mit biligerem Beschaffungspreis, besserer, stabilerer Herstellungsprozesse, rauschärmeren und höherverstärkenden Silizium-Planar-Epitaxial-Typen, da schwenkte auch der Max um auf Transistoren. Poe a poe, da beginnend wo es am meisten Sinn machte.
Ein paar Ergänzungen noch von mir dazu.
1. Dieses Nachtdesign (Betriebsartenschalters, Aussteuerungsmesser) ermöglichte im Zusammenspiel mit den damals noch durchwegs beleuchteten Senderskalen der Rundfunkempfänger gemütliche nächtliche Stunden auf dem Wellenritt mit dem Tonband im Anschlag, ohne störendes Fremdlicht.
2. Ich schrieb es schon des öfteren, klar das man hier so bald nix wiederfindet in der Masse der Beiträge, das zu der Zeit die Röhrentechnik die bewährte und vor allem die rauschärmere Lösung war.
Der große Max wollte offenbar seinen Kunden die Wasserfall-Orgien anderer Fabrikate ersparen, die die damaligen Germanium-Transistoren noch erzeugten. Strom gab es auch noch genug und billig, es gab keinen Grund die Heiz-(Verlust)-Leistung einzusparen.
Auch der Zweck der möglichst hohen Verstärkung wurde von Röhren besser erfüllt, egal ob man sie direkt nutze oder dazu, per Gegenkopplung die Verzerrungen stark zu reduzieren, denn auch das konnten Transistoren damals noch nicht gut, sie verzerrten in ihren üblichen Schaltungen wie Sau, weil niedrige Leerlaufverstärkung, wenig Gegenkopplung und damit hohes Verzerrungsniveau.
Röhren konnte man außerdem als eine Art Vorläufer der heute üblichen Chips betrachten:
Ein Transistor = ein System = eine Funktion | eine Röhre = mehrere Systeme = mehrere Funktionen.
Als Transistoren dann endlich gut wurden, mit biligerem Beschaffungspreis, besserer, stabilerer Herstellungsprozesse, rauschärmeren und höherverstärkenden Silizium-Planar-Epitaxial-Typen, da schwenkte auch der Max um auf Transistoren. Poe a poe, da beginnend wo es am meisten Sinn machte.
