21.07.2011, 16:29
Für sowas brauch ich keine Fachbücher, nichtmal einen Taschenrechner, außer das er einem die stupide Sklavenarbeit der vier Grundrechenarten abnehmen kann :-D
Du solltest aber keine komplette Vorlesung erwarten, da wäre so ein Forum auch denkbar ungeeignet dafür. Denn es steht nicht nur beiläufig in Büchern drin, sondern man kann es je nach Tiefengrad auch buchfüllend gestalten.
Also faße ich mich kurz.
Punkt 1 Hochpaß -
Viele Quellgeräte besitzen einen Ausgangs-Koppelkondensator, viele Zielgeräte ebenso einen am Eingang. Damit wäre bei beiden Geräten ein frequenzabhängiger Widerstand im Spiel.
Zusammen mit dem reelen Widerstand in Form von den Bauteilen namens "Widerstand", aber auch durch Leitungswiderstände und generierte Impedanzen aktiver Verstärkerelemente ergibt sich ein Spannungteiler, und zwar einer der die Tiefen benachteiligt und die Höhen bevorzugt.
Punkt 2 Bandpaß -
Vertauscht man nun in diesem durch die vorhandenen Bauteile gegebenen Spannungsteiler reellen Widerstand und kapazitiven Widerstand, so erhält man einen Tiefpaß. Dieser bevorzugt Tiefen und benachteiligt Höhen.
Zusammen mit der Hochpaß-Funktion von Punkt 1 erhält man einen Bandpaß, dieser schwächt sowohl Tiefen als auch Höhen ab.
Es braucht aber auch nicht erst gelötet werden, um die beiden Teile eines Spannungsteilers zu vertauschen, das passiert in der vorhandenen Schaltung schon durch komplexe Interaktion. Bspw. ein entlang der Leitung liegender parasitärer Kondensator bildet sich durch die Leitungseigenschaften selber, ein Tiefpaß gespeist aus einem niedrigen Quellwiderstand beginnt sich zusätzlich als Hochpaß zu verhalten, wenn der vorgeschaltete Quellwiderstand erhöht ist usw. usf. das äußert sich allerorten auch als der allbekannte Höhenverlust auf einer langen Leitung die aus einer hochohmigen Quelle gespeist wird.
Außer Acht gelassen ist jetzt, daß auch der Transistorverstärker nicht rein ohmsches Verhalten zeigt, sondern weitere frequenzabhängige Effekte selben Ursprungs, aber anderer Eckfrequenzen hinzufügt.
Schon hat man einen ungewollt unebenen Frequenzgang mit Auslöschungen, bedämpften Höhen und Tiefen, frequenzabhängiger Verstärkung. Sprich der Klang ist Mist.
Je weiter man von der gewollten Anpassungsart weg kommt, die wie schon weiter oben angegeben eine Spannungsanpassung sein soll (Lastwiderstand deutlich größer als Quellwiderstand), desto mehr kommen all die genannten Effekte zum Tragen. Das auch dann, wenn man im Übergangsbereich noch nicht viel hört. Messen kann man es meistens schon recht früh bei Verlassen des Bereichs der Spannungsanpassung (Überanpassung).
Funker können davon ein noch deutlicheres Lied singen als Audio-Hörer, da gehen dann gerne ganze Frequenzbänder unter oder man erreicht erst garnicht die gewünschten hohen Frequenzen.
Du solltest aber keine komplette Vorlesung erwarten, da wäre so ein Forum auch denkbar ungeeignet dafür. Denn es steht nicht nur beiläufig in Büchern drin, sondern man kann es je nach Tiefengrad auch buchfüllend gestalten.
Also faße ich mich kurz.
Punkt 1 Hochpaß -
Viele Quellgeräte besitzen einen Ausgangs-Koppelkondensator, viele Zielgeräte ebenso einen am Eingang. Damit wäre bei beiden Geräten ein frequenzabhängiger Widerstand im Spiel.
Zusammen mit dem reelen Widerstand in Form von den Bauteilen namens "Widerstand", aber auch durch Leitungswiderstände und generierte Impedanzen aktiver Verstärkerelemente ergibt sich ein Spannungteiler, und zwar einer der die Tiefen benachteiligt und die Höhen bevorzugt.
Punkt 2 Bandpaß -
Vertauscht man nun in diesem durch die vorhandenen Bauteile gegebenen Spannungsteiler reellen Widerstand und kapazitiven Widerstand, so erhält man einen Tiefpaß. Dieser bevorzugt Tiefen und benachteiligt Höhen.
Zusammen mit der Hochpaß-Funktion von Punkt 1 erhält man einen Bandpaß, dieser schwächt sowohl Tiefen als auch Höhen ab.
Es braucht aber auch nicht erst gelötet werden, um die beiden Teile eines Spannungsteilers zu vertauschen, das passiert in der vorhandenen Schaltung schon durch komplexe Interaktion. Bspw. ein entlang der Leitung liegender parasitärer Kondensator bildet sich durch die Leitungseigenschaften selber, ein Tiefpaß gespeist aus einem niedrigen Quellwiderstand beginnt sich zusätzlich als Hochpaß zu verhalten, wenn der vorgeschaltete Quellwiderstand erhöht ist usw. usf. das äußert sich allerorten auch als der allbekannte Höhenverlust auf einer langen Leitung die aus einer hochohmigen Quelle gespeist wird.
Außer Acht gelassen ist jetzt, daß auch der Transistorverstärker nicht rein ohmsches Verhalten zeigt, sondern weitere frequenzabhängige Effekte selben Ursprungs, aber anderer Eckfrequenzen hinzufügt.
Schon hat man einen ungewollt unebenen Frequenzgang mit Auslöschungen, bedämpften Höhen und Tiefen, frequenzabhängiger Verstärkung. Sprich der Klang ist Mist.
Je weiter man von der gewollten Anpassungsart weg kommt, die wie schon weiter oben angegeben eine Spannungsanpassung sein soll (Lastwiderstand deutlich größer als Quellwiderstand), desto mehr kommen all die genannten Effekte zum Tragen. Das auch dann, wenn man im Übergangsbereich noch nicht viel hört. Messen kann man es meistens schon recht früh bei Verlassen des Bereichs der Spannungsanpassung (Überanpassung).
Funker können davon ein noch deutlicheres Lied singen als Audio-Hörer, da gehen dann gerne ganze Frequenzbänder unter oder man erreicht erst garnicht die gewünschten hohen Frequenzen.
