13.11.2004, 21:48
Betreffs der Ausfallrate von Wickelmotoren kann man schon von einer sehr hohen Lebenserwartung ausgehen. Das betrifft sowohl indirekt als auch direkt treibende Motore wobei letztere allerdings wesentlich größere Belastungen abhalten müssen als die indirekt treibenden. Und das ist ein ganz entscheidendes Kriterium für die Getriebelösung! Wir sollten immer den schlimmstmöglichen Fall annehmen da es in der Versorgung von speziellen Tonbandteilen ein nahezu absehbares Ende gibt. Es sollte unter diesem Gesichtspunkt kein Problem sein, einen anderen Motor für diese Zwecke "umzustricken" - logischerweise würde ich bei Ausfall eines Wickelmotors gleich auf zwei neue Motore umbauen. Das gibt dann keine Probleme mit der Steuerung wie sie bei unterschiedlichen Motoren kaum zu vermeiden sind.
Der finanzielle Aufwand hierfür hält sich in bescheidenen Grenzen! Das ganze Gegenteil zu dem Fiasko was mir ein abgerauchter Direkttriebler bescheren würde. In so einem Falle kann man die Maschine bald beerdigen - alternativ kann man natürlich bei Ebay ein Schlachtteil ergattern. Ob das die Lösung ist wage ich sehr zu bezweifeln.
Was den Tonwellenantrieb betrifft da hat ein richtiger! Capstanmotor unzweifelhafte Vorteile die u.a. in der großen Masse seines Läufers begründet sind welche eine sehr hohe kinetische Energie speichert. Eines der größten Probleme ist aber die Platzfrage in modernen Heim-Bandmaschinen. Je gedrängter der Aufbau erfolgt umso problematischer gestaltet sich die Eliminierung der vom Motor ausgehenden Störfelder, genauer gesagt deren Auswirkung auf die Köpfe. Zwar kann man da einiges mit Kompensationsspulen zurechtbügeln - im Grunde bleibt das aber Stückwerk! Also gibt es nur einen Ausweg: Größer bauen damit der Capstanmotor so weit als möglich vom Kopfträger entfernt ist.
Zweites Problem: Geschwindigkeitswechsel ist bei konventionellen Capstanmotoren kaum machbar und wenn, dann nur wenig elegant mittels einer Steckhülse. Es bedarf dazu noch einer komplizierten Mechanik für die Andruckrollensteuerung! Capstanmotore sind keine Massenware und entsprechend opulent ist der Preis für solche Teile. Ob es solche Dinger mit Wicklungsumschaltung gibt ist mir nicht bekannt - glaub ich eigentlich auch nicht da der Fertigungsaufwand so schon immens ist im Verhältnis zu einem Standardmotor.
Fazit: Auch hier favorisiere ich ganz klar ein konventionelles Riemengetriebe mit einer möglichst gewichtigen Schwungmasse.
Von Reibradgetrieben bin ich kein Freund, obwohl diese in meinen Uher´s (wieder) ganz ordentlich werkeln. Aber das sind alles kleine Geräte mit max. 15-er Spulen die ich zwar regelmäßig, aber nur in geringem Umfang nutze. Eine 5000 wartet noch auf ein neues Reibrad. Liegt schon lange daneben aber will einfach nicht selber einwachsen
Der finanzielle Aufwand hierfür hält sich in bescheidenen Grenzen! Das ganze Gegenteil zu dem Fiasko was mir ein abgerauchter Direkttriebler bescheren würde. In so einem Falle kann man die Maschine bald beerdigen - alternativ kann man natürlich bei Ebay ein Schlachtteil ergattern. Ob das die Lösung ist wage ich sehr zu bezweifeln.
Was den Tonwellenantrieb betrifft da hat ein richtiger! Capstanmotor unzweifelhafte Vorteile die u.a. in der großen Masse seines Läufers begründet sind welche eine sehr hohe kinetische Energie speichert. Eines der größten Probleme ist aber die Platzfrage in modernen Heim-Bandmaschinen. Je gedrängter der Aufbau erfolgt umso problematischer gestaltet sich die Eliminierung der vom Motor ausgehenden Störfelder, genauer gesagt deren Auswirkung auf die Köpfe. Zwar kann man da einiges mit Kompensationsspulen zurechtbügeln - im Grunde bleibt das aber Stückwerk! Also gibt es nur einen Ausweg: Größer bauen damit der Capstanmotor so weit als möglich vom Kopfträger entfernt ist.
Zweites Problem: Geschwindigkeitswechsel ist bei konventionellen Capstanmotoren kaum machbar und wenn, dann nur wenig elegant mittels einer Steckhülse. Es bedarf dazu noch einer komplizierten Mechanik für die Andruckrollensteuerung! Capstanmotore sind keine Massenware und entsprechend opulent ist der Preis für solche Teile. Ob es solche Dinger mit Wicklungsumschaltung gibt ist mir nicht bekannt - glaub ich eigentlich auch nicht da der Fertigungsaufwand so schon immens ist im Verhältnis zu einem Standardmotor.
Fazit: Auch hier favorisiere ich ganz klar ein konventionelles Riemengetriebe mit einer möglichst gewichtigen Schwungmasse.
Von Reibradgetrieben bin ich kein Freund, obwohl diese in meinen Uher´s (wieder) ganz ordentlich werkeln. Aber das sind alles kleine Geräte mit max. 15-er Spulen die ich zwar regelmäßig, aber nur in geringem Umfang nutze. Eine 5000 wartet noch auf ein neues Reibrad. Liegt schon lange daneben aber will einfach nicht selber einwachsen
