02.12.2004, 13:58
Polumschaltbare Motoren mit bis zu vier Drehzahlen wurden für die Industrie gefertigt,aber für direkttreibende Capstan-Antriebe nicht eingesetzt.
Grund:
Für Capstanwellen im professionellen Bereich galt immer, wegen besserer Friktion, ein Durchmesser von knapp 10 mm(abhängig vom Motortyp,async./sync.).
Für Bandgeschwindigkeiten von 9/19/38/76 cm/s.benötigte man somit Drehzahlen von 175/350/700/1400 U/min.
Der Motor benötigt demzufolge Wicklungen für 4/8/16/32 Pole.
Diese Wicklungen in einem "kleinen" Motor wie er als Capstanantrieb in Frage kommt zu realisieren ist sehr aufwendig und beansprucht einiges an Platz,d.h.der wird relativ groß und schwer im Verhältnis zur Leistung.
Ein weiteres Problem ist,das bei niedriger Geschwindigkeit(9cm/s),die Motorachse nur etwa 3 U/sek.ausführt.Durch magneto-mechanische Modulation der Netzfrequenz auf die Antriebswelle kommt es zu Jitter,d.h. zu unruhigem Bandtransport (Brummodulation).
Man beschritt deshalb einen anderen Weg,indem man die Drehzahl mit der Frequenz der Betriebsspannung umschaltete.Moderne Leistungselektronik machte es möglich,die Antriebsfrequenz quarzgenau zu erzeugen,zu stabilisieren und zu regeln und bei Bedarf zu variieren,man wurde unabhängig von der Netzfrequenz.
In der letzten Entwicklungsstufe der Bandmaschinen verwendete man Hall - kommutierte DC-Motoren,d.h.Dreiphasen-Syncronmotoren,deren Phasen über Leistungstransistoren(Power-FETs) zyklisch angesteuert werden.
Erst mit dieser Entwicklungsstufe wurde es möglich,auf rein elektrischem Wege Capstanmotoren für vier umschaltbare und stufenlos variierbare Bandgeschwindigkeiten zu realisieren,die außerdem bisher unerreichte Parameter in punkto Gleichlauf und Startverhalten aufweisen.
Grund:
Für Capstanwellen im professionellen Bereich galt immer, wegen besserer Friktion, ein Durchmesser von knapp 10 mm(abhängig vom Motortyp,async./sync.).
Für Bandgeschwindigkeiten von 9/19/38/76 cm/s.benötigte man somit Drehzahlen von 175/350/700/1400 U/min.
Der Motor benötigt demzufolge Wicklungen für 4/8/16/32 Pole.
Diese Wicklungen in einem "kleinen" Motor wie er als Capstanantrieb in Frage kommt zu realisieren ist sehr aufwendig und beansprucht einiges an Platz,d.h.der wird relativ groß und schwer im Verhältnis zur Leistung.
Ein weiteres Problem ist,das bei niedriger Geschwindigkeit(9cm/s),die Motorachse nur etwa 3 U/sek.ausführt.Durch magneto-mechanische Modulation der Netzfrequenz auf die Antriebswelle kommt es zu Jitter,d.h. zu unruhigem Bandtransport (Brummodulation).
Man beschritt deshalb einen anderen Weg,indem man die Drehzahl mit der Frequenz der Betriebsspannung umschaltete.Moderne Leistungselektronik machte es möglich,die Antriebsfrequenz quarzgenau zu erzeugen,zu stabilisieren und zu regeln und bei Bedarf zu variieren,man wurde unabhängig von der Netzfrequenz.
In der letzten Entwicklungsstufe der Bandmaschinen verwendete man Hall - kommutierte DC-Motoren,d.h.Dreiphasen-Syncronmotoren,deren Phasen über Leistungstransistoren(Power-FETs) zyklisch angesteuert werden.
Erst mit dieser Entwicklungsstufe wurde es möglich,auf rein elektrischem Wege Capstanmotoren für vier umschaltbare und stufenlos variierbare Bandgeschwindigkeiten zu realisieren,die außerdem bisher unerreichte Parameter in punkto Gleichlauf und Startverhalten aufweisen.
