21.05.2025, 23:01
Bei mir sind nachdem unsere beiden vorherigen Kater Max und Felix kurz hintereinander gestorben sind ganz ungeplant auch wieder drei Samtpfoten eingezogen. Es handelt sich um zwei Brüder und ein Mädel, die im warsten Sinne des Wortes aus einer verdammt miesen Situation gerettet wurden.
Diese drei Katzen haben zusammen bei meinem Onkel in München als reine Wohnungskatzen gelebt, leben inzwischen bei uns als Freigänger auf dem "Land".
Mein Onkel hat sich die Katzen als Zeitvertreib oder als Freunde/Ansprechparter angeschaft als er vor 5 Jahren in den Vorruhestand ging. Allerdings hat er einen noch viel besseren Freund: Die Flasche. Dass der Mann viel trinkt war allen klar, aber dann vor drei Jahren kam das böse Erwachen, ein Anruf mitten in der Nacht bei seinen Schwestern: "Holt mich aus dieser Hölle heraus!".
Meine Mutter und Tante waren extremst schockiert nachdem sie von dort zurück kamen. Der Onkel hauste in seiner Wohnung im Dreck. Messiewohnung. Alles voll Müll, Kisten, vergammelnde Lebensmkittel, leere Schnapsflaschen usw.
Am nächsten Tag bin ich selbst mit gefahren, dachte ganz blauäugig da tragen wir jetzt ein bissl Müll weg, bringen leere Flaschen zum Container dann passt des scho wieder. Weit gefehlt! Ich musste die Eingangstür aufstemmen und bin dann über Berge aus Müll durch die Wohnung geklettert um Fenster zu öffnen. Der Gestank war unbeschreiblich. Überall Ungeziefer. Ich hab Fotos, die erspar ich euch aber. In der ganzen Bude ging kein Licht mehr, hab dann notdürftig wenigstens in zwei Räumen wieder Licht gemacht.
Die Katzen (und wie ich vermute auch der Onkel) haben ihre Notdurft einfach in der Wohnung erledigt. Wo man grade ist einfach laufen lassen.
Irgendwo in den Müllmassen waren eben noch die drei Katzen, die mussten da raus. Keine Chance die zu finden oder zu fangen.
Da man ja kaum in die Wohnung kam habe ich den Eingangsbereich und einen Teil des Flurs soweit freigelegt, dass man eine Chance hatte sich da drin zu bewegen. Das waren 4x 240l Müllsäcke. Die hatte ich mitgebracht, auch Handschuhe aber leider keine Schaufel.
Der Tierschutzverrein München hat dann Fallen aufgestellt, nach einer Woche waren zum Glück alle Katzen gefangen und im Tierheim. Da wurden sie erstmal versorgt, geimpft, gewaschen, usw.
Die beiden Kater waren nicht kastriert! Die Kätzin schon. Dass muss wirklich eine Hölle gewesen sein.
Wir haben dann entscheiden, dass die Katzen zusammenbleiben und alle drei mit zu uns kommen. Da ging dann der Spaß zu Hause richtig los. Die Kater wurden natürlich sofort kastriert, aber bis das bei erachsenen Katern anschlägt vergeht einige Zeit. Ich habe Katzen bisher nicht so raufen sehen. Wahnsinn! Und markiert haben sie natürlich auch. Überall hin. Da war ich schon oft kurz davor die Viecher zu packen und in der Regentonne zu ersäufen.
Das ist jetzt 2,5 Jahre her. Inzwischen sind die Kater ganz lieb und stark auf mich fixiert, während ich das Tippe liegen die beiden unter mir und schnarchen.
Die Kätzin zieht es eher zu meiner Mutter, die liegt bestimmt grad bei ihr auf der Couch und guckt den 26ten ZDF Krimi mit ihr.
Der Onkel hat inzwischen zwei Entziehungskuren, Psychiatrie, Rückfall, Entziehungskur, Reha durch. Ich halte mich da raus, ich kann mit Alkoholikern nichts anfangen. Mein Vater war auch ein Säufer.
Die Wohnung in München ist verkauft & renoviert.
Diese drei Katzen haben zusammen bei meinem Onkel in München als reine Wohnungskatzen gelebt, leben inzwischen bei uns als Freigänger auf dem "Land".
Mein Onkel hat sich die Katzen als Zeitvertreib oder als Freunde/Ansprechparter angeschaft als er vor 5 Jahren in den Vorruhestand ging. Allerdings hat er einen noch viel besseren Freund: Die Flasche. Dass der Mann viel trinkt war allen klar, aber dann vor drei Jahren kam das böse Erwachen, ein Anruf mitten in der Nacht bei seinen Schwestern: "Holt mich aus dieser Hölle heraus!".
Meine Mutter und Tante waren extremst schockiert nachdem sie von dort zurück kamen. Der Onkel hauste in seiner Wohnung im Dreck. Messiewohnung. Alles voll Müll, Kisten, vergammelnde Lebensmkittel, leere Schnapsflaschen usw.
Am nächsten Tag bin ich selbst mit gefahren, dachte ganz blauäugig da tragen wir jetzt ein bissl Müll weg, bringen leere Flaschen zum Container dann passt des scho wieder. Weit gefehlt! Ich musste die Eingangstür aufstemmen und bin dann über Berge aus Müll durch die Wohnung geklettert um Fenster zu öffnen. Der Gestank war unbeschreiblich. Überall Ungeziefer. Ich hab Fotos, die erspar ich euch aber. In der ganzen Bude ging kein Licht mehr, hab dann notdürftig wenigstens in zwei Räumen wieder Licht gemacht.
Die Katzen (und wie ich vermute auch der Onkel) haben ihre Notdurft einfach in der Wohnung erledigt. Wo man grade ist einfach laufen lassen.
Irgendwo in den Müllmassen waren eben noch die drei Katzen, die mussten da raus. Keine Chance die zu finden oder zu fangen.
Da man ja kaum in die Wohnung kam habe ich den Eingangsbereich und einen Teil des Flurs soweit freigelegt, dass man eine Chance hatte sich da drin zu bewegen. Das waren 4x 240l Müllsäcke. Die hatte ich mitgebracht, auch Handschuhe aber leider keine Schaufel.
Der Tierschutzverrein München hat dann Fallen aufgestellt, nach einer Woche waren zum Glück alle Katzen gefangen und im Tierheim. Da wurden sie erstmal versorgt, geimpft, gewaschen, usw.
Die beiden Kater waren nicht kastriert! Die Kätzin schon. Dass muss wirklich eine Hölle gewesen sein.
Wir haben dann entscheiden, dass die Katzen zusammenbleiben und alle drei mit zu uns kommen. Da ging dann der Spaß zu Hause richtig los. Die Kater wurden natürlich sofort kastriert, aber bis das bei erachsenen Katern anschlägt vergeht einige Zeit. Ich habe Katzen bisher nicht so raufen sehen. Wahnsinn! Und markiert haben sie natürlich auch. Überall hin. Da war ich schon oft kurz davor die Viecher zu packen und in der Regentonne zu ersäufen.
Das ist jetzt 2,5 Jahre her. Inzwischen sind die Kater ganz lieb und stark auf mich fixiert, während ich das Tippe liegen die beiden unter mir und schnarchen.
Die Kätzin zieht es eher zu meiner Mutter, die liegt bestimmt grad bei ihr auf der Couch und guckt den 26ten ZDF Krimi mit ihr.
Der Onkel hat inzwischen zwei Entziehungskuren, Psychiatrie, Rückfall, Entziehungskur, Reha durch. Ich halte mich da raus, ich kann mit Alkoholikern nichts anfangen. Mein Vater war auch ein Säufer.
Die Wohnung in München ist verkauft & renoviert.
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