16.05.2011, 11:19
Hallo Rüdiger!
Die kompletten Unterlagen findest Du im "download-Bereich"
des Forums (extra Anmeldung erforderlich!).
Einen Grund für die anfangs kraftlose Umspulfunktion könnten
auch bei den beiden Gummikappen (beidseitig an der Umspul-
wippe angeordnet) liegen. Wenn die als Altergründen zu wenig
griffig sind (verhärtet), ist der Schlupf sehr viel größer als bei
gutem Zustand der Kappen.
Der Wechsel der linken Kappe ist einfach:
1. Batteriekasten abschrauben und ausschwenken
2. die Umspultaste drücken, die dafür sorgt, das sich die linke Seite anhebt.
3. die alte Kappe abdrücken und ggf. die Achse säubern
4. die neue Kappe vorsichtig aufziehen und auf Rundlaufprüfen (ggf. etwas
"walken", damit sie in die Nut ruscht)
5. Fingerspuren mit Isopropyl-Alkohol entfernen
6. die Unterseite des Bandtellers ebenfalls säubern
7. Funktionskontrolle VOR dem Einbau des Batteriekastens
8. Batteriekasten einbauen (auf eingeklemmte Käbelchen prüfen).
Der Wechsel der rechte Kappe geht prinzipiell ebenso vonstatten (ab 2. bis
7.). Nur muß es die andere Umspultaste sein, die Du drücken mußt.
Aber! Es ist sehr viel weniger Platz, um die Kappe zu entfernen, bzw. die neue
Kappe aufzubringen.
AUF KEINEN FALL mit einem spitzen Schraubendreher nachhelfen! Das kann zum
Einreißen der Kappe führen, die dann unbrauchbar ist.
Mit Gefühl und einem abgestumpften Gegenstand (Spatel?) unter gleichzeitiger
langsamer Drehung der Umspulwelle die Engstelle nach und nach überwinden.
Dann sollte es geschaft sein, die Kappe "unfallfrei" an ihrem Platz zu haben.
Es könnten aber auch die großen Elko zum müden Umspulen beitragen (oder
ausschließlich die Ursache sein). Unter dem Batteriekasten sitzt mindestens
ein 2200uF und 1000uF, die gewechselt werden sollten.
Auch das Netzgerät kann möglicherweise unter Belastung zu "weich" sein.
Am besten mit einem anderen (oder mehreren, so vorhanden) UHER-NT aus-
probieren.
Viel Erfolg beim "Beine machen" der Umspulfunktionen Deiner 4400 RM.
Und viel Freude mit dem "Henkel-Senkel"...
Grüße
Wolfgang
PS.: Bist Du sicher, daß Du den "richtigen" kurzen Antriebsriemen als
Ersatz für den verschlissenen Riemen gekauft hast? Es gibt nämlich ver-
schiedene Ausführungen, die sich nur minimal unterscheiden. Dafür aber
u. U: mit großer "Nicht-Wirkung". Der passende Riemen für ein RM sollte
43mm im Durchmesser haben...
Die kompletten Unterlagen findest Du im "download-Bereich"
des Forums (extra Anmeldung erforderlich!).
Einen Grund für die anfangs kraftlose Umspulfunktion könnten
auch bei den beiden Gummikappen (beidseitig an der Umspul-
wippe angeordnet) liegen. Wenn die als Altergründen zu wenig
griffig sind (verhärtet), ist der Schlupf sehr viel größer als bei
gutem Zustand der Kappen.
Der Wechsel der linken Kappe ist einfach:
1. Batteriekasten abschrauben und ausschwenken
2. die Umspultaste drücken, die dafür sorgt, das sich die linke Seite anhebt.
3. die alte Kappe abdrücken und ggf. die Achse säubern
4. die neue Kappe vorsichtig aufziehen und auf Rundlaufprüfen (ggf. etwas
"walken", damit sie in die Nut ruscht)
5. Fingerspuren mit Isopropyl-Alkohol entfernen
6. die Unterseite des Bandtellers ebenfalls säubern
7. Funktionskontrolle VOR dem Einbau des Batteriekastens
8. Batteriekasten einbauen (auf eingeklemmte Käbelchen prüfen).
Der Wechsel der rechte Kappe geht prinzipiell ebenso vonstatten (ab 2. bis
7.). Nur muß es die andere Umspultaste sein, die Du drücken mußt.
Aber! Es ist sehr viel weniger Platz, um die Kappe zu entfernen, bzw. die neue
Kappe aufzubringen.
AUF KEINEN FALL mit einem spitzen Schraubendreher nachhelfen! Das kann zum
Einreißen der Kappe führen, die dann unbrauchbar ist.
Mit Gefühl und einem abgestumpften Gegenstand (Spatel?) unter gleichzeitiger
langsamer Drehung der Umspulwelle die Engstelle nach und nach überwinden.
Dann sollte es geschaft sein, die Kappe "unfallfrei" an ihrem Platz zu haben.
Es könnten aber auch die großen Elko zum müden Umspulen beitragen (oder
ausschließlich die Ursache sein). Unter dem Batteriekasten sitzt mindestens
ein 2200uF und 1000uF, die gewechselt werden sollten.
Auch das Netzgerät kann möglicherweise unter Belastung zu "weich" sein.
Am besten mit einem anderen (oder mehreren, so vorhanden) UHER-NT aus-
probieren.
Viel Erfolg beim "Beine machen" der Umspulfunktionen Deiner 4400 RM.
Und viel Freude mit dem "Henkel-Senkel"...
Grüße
Wolfgang
PS.: Bist Du sicher, daß Du den "richtigen" kurzen Antriebsriemen als
Ersatz für den verschlissenen Riemen gekauft hast? Es gibt nämlich ver-
schiedene Ausführungen, die sich nur minimal unterscheiden. Dafür aber
u. U: mit großer "Nicht-Wirkung". Der passende Riemen für ein RM sollte
43mm im Durchmesser haben...
