31.03.2011, 21:46
Da ich derlei Effekte auch immer interessant finde, und mansie auf diese Weise schwer eingrenzen kann, müßte mal etwas labormäßigere Bedingungen systematisch herstellen.
Was mir so im ersten Durchlesen dazu einfällt, die Liste der Sünden sozusagen ;-) ist folgendes:
Ei-Pott heißt imho - komprimierte Digital-Dateien mit unbekannter Art und Menge an Artefakten (die nicht in jedem Umfeld gleich deutlich aufscheinen müssen aber über Band plötzlich Parameter der Maschine beeinflussen)
- Ei-Pott heißt auch digitaler Soundprozessor, Wandler unbekannter Monotonie und Güte, Endstufe zweifelhafter Qualität, kein von einem guten analogen Gerät mit weitem Spektrum vor Jahrzehnten erwartetes Ausgangsverhalten bezüglich Oberwellen, digitalen Störanteilen usw.
- Herkunft dieser Dateien ist oft das Internet, es wird also möglicherweise (man kann es ja nicht wissen und muß das Schlimmste annehmen) mit einem mülligen Coder eine vielfach beschädigte CD aus einem billigen Spieler mit halb toter Laserdiode aus irgendeiner Datenquelle in das Ding geladen
- den Namen der Interpreten hab ich noch nie gehört. Man weiß nicht wie und womit und in welchen Studios welche Art von auditiver Melange zusammen gerührt wird. Effektgeräte, heute viel verwendeten Tonstudio-Softwaren bringen schon in das Ausgangsmaterial evt. Signale oder Kompressions-Eigenschaften hinein, die eine Tonbandmühle nicht mag, womöglich auch noch jede Maschine, je nach Hersteller-Philosophie und technischer Auslegung, zu anderen Effekten veranlaßt.
Rundum also meine Idee:
Erstmal jederzeit reproduzierbare und nachvollziehbare Verhältnisse schaffen, derart das man sie für eine Bandmaschine für "artgerecht" ansehen möchte.
Dazu gehören:
Nachvollziehbare Quelle - in der Art bekannt einwandfrei funktionierende CD auf bekannt tadellosem Player bspw.
- Direkt und ohne Umwege an einen tauglichen, gut angepaßten Eingang der Maschine geliefert.
- Austeuerung krisensicher niedrig wählen, Sättigung kann je nach Material früher einsetzen als man denkt. Speziell bei "künstlicher" Signal-Erzeugung (sprich keine natürlichen Instrumente undStimmen) oder -Verarbeitung im Studio.
Gegebenenfalls eine kleine visuelle Signalanalyse der Musik durchführen (mit PC-Analyzer bspw. aus CoolEdit o.ä.), das entlarft schon gelegentlich "unmögliche" Signaleigenheiten wie bspw. überstarken, hoch komprimierten Präsenz- und Höhen-Bereich.
Mit letzterem und den vorgenannten Programmeigenschaften ist die Wahrscheinlichkeit am Höchsten, noch dazu wenn man zur Riege derjenigen gehört die die Pegelzeiger am liebsten dauerhaft rechts am Ende der Skale fest ankleben sehen, jede Mschine und das auch noch bandmaterialabhängig zu einer individuellen Sättigungs-Verzerrung zu animieren.
Vielleicht hilft es ja das Thema mal in dieser Richtung abzuleuchten.
Was mir so im ersten Durchlesen dazu einfällt, die Liste der Sünden sozusagen ;-) ist folgendes:
Ei-Pott heißt imho - komprimierte Digital-Dateien mit unbekannter Art und Menge an Artefakten (die nicht in jedem Umfeld gleich deutlich aufscheinen müssen aber über Band plötzlich Parameter der Maschine beeinflussen)
- Ei-Pott heißt auch digitaler Soundprozessor, Wandler unbekannter Monotonie und Güte, Endstufe zweifelhafter Qualität, kein von einem guten analogen Gerät mit weitem Spektrum vor Jahrzehnten erwartetes Ausgangsverhalten bezüglich Oberwellen, digitalen Störanteilen usw.
- Herkunft dieser Dateien ist oft das Internet, es wird also möglicherweise (man kann es ja nicht wissen und muß das Schlimmste annehmen) mit einem mülligen Coder eine vielfach beschädigte CD aus einem billigen Spieler mit halb toter Laserdiode aus irgendeiner Datenquelle in das Ding geladen
- den Namen der Interpreten hab ich noch nie gehört. Man weiß nicht wie und womit und in welchen Studios welche Art von auditiver Melange zusammen gerührt wird. Effektgeräte, heute viel verwendeten Tonstudio-Softwaren bringen schon in das Ausgangsmaterial evt. Signale oder Kompressions-Eigenschaften hinein, die eine Tonbandmühle nicht mag, womöglich auch noch jede Maschine, je nach Hersteller-Philosophie und technischer Auslegung, zu anderen Effekten veranlaßt.
Rundum also meine Idee:
Erstmal jederzeit reproduzierbare und nachvollziehbare Verhältnisse schaffen, derart das man sie für eine Bandmaschine für "artgerecht" ansehen möchte.
Dazu gehören:
Nachvollziehbare Quelle - in der Art bekannt einwandfrei funktionierende CD auf bekannt tadellosem Player bspw.
- Direkt und ohne Umwege an einen tauglichen, gut angepaßten Eingang der Maschine geliefert.
- Austeuerung krisensicher niedrig wählen, Sättigung kann je nach Material früher einsetzen als man denkt. Speziell bei "künstlicher" Signal-Erzeugung (sprich keine natürlichen Instrumente undStimmen) oder -Verarbeitung im Studio.
Gegebenenfalls eine kleine visuelle Signalanalyse der Musik durchführen (mit PC-Analyzer bspw. aus CoolEdit o.ä.), das entlarft schon gelegentlich "unmögliche" Signaleigenheiten wie bspw. überstarken, hoch komprimierten Präsenz- und Höhen-Bereich.
Mit letzterem und den vorgenannten Programmeigenschaften ist die Wahrscheinlichkeit am Höchsten, noch dazu wenn man zur Riege derjenigen gehört die die Pegelzeiger am liebsten dauerhaft rechts am Ende der Skale fest ankleben sehen, jede Mschine und das auch noch bandmaterialabhängig zu einer individuellen Sättigungs-Verzerrung zu animieren.
Vielleicht hilft es ja das Thema mal in dieser Richtung abzuleuchten.
