10.11.2004, 12:12
Hallo Revox-Dieter,
Die R700 war eine "kleine" Studiobandmaschine konzipiert für fahrbare Studios.
DB hat oben einiges bereits richtig angeführt,was ich nicht wiederholen möchte.
Entwickelt wurde sie im Zentralamt für Rundfunk-und Fernsehtechnik in Berlin(ZRF).
Sie war vollelektronisch,ohne jegliche Kontakte aufgebaut,selbst die Tastatur zur Bedienung hatte ein induktiv wirkendes Steuersystem.
Die Wickelbandzug-Regelung funktionierte ebenfalls über ein induktives System(Studer).
Die zugehörigen Bandfühlhebel waren antimagnetisch und verschleißfest aus Glas gefertigt.
Der Bandzug zwischen den beiden Capsanwellen wurde separat über ein optisch wirkendes System durch einen Keramik-Fühlhebel erfasst und der Drehzahlregelung des "bremsenden" Capstans als Regelgröße zugeführt,sodaß der Bandzug vor den Köpfen,unabhängig vom Wickelbandzug,konstant gehalten wurde.Die Bandgeschwindigkeitsregelung war quarzstabilisiert.
Die hochwertig,speziell konstruierten Motoren waren elektronisch kommutiert,die Leistungselektronik befand sich direkt in den Motoren.
Die Laufwerks-und Audioelektronik war in gut geschirmter Modultechnik ausgeführt.Symmetrier-Übertrager,selbst Steckverbinder waren MU-Metall geschirmt.Der Hörkopf hatte eine 4 Millimeter dicke Mu-M.Abschirmung.
Gruß Bernd
Leider kannte man zu dieser Zeit(1967) noch keine Siliziumtransistoren,sonst wäre die Anfälligkeit der Maschine gegenüber zu hohen Umgebungstemperaturen geringer ausgefallen.
Die R700 war eine "kleine" Studiobandmaschine konzipiert für fahrbare Studios.
DB hat oben einiges bereits richtig angeführt,was ich nicht wiederholen möchte.
Entwickelt wurde sie im Zentralamt für Rundfunk-und Fernsehtechnik in Berlin(ZRF).
Sie war vollelektronisch,ohne jegliche Kontakte aufgebaut,selbst die Tastatur zur Bedienung hatte ein induktiv wirkendes Steuersystem.
Die Wickelbandzug-Regelung funktionierte ebenfalls über ein induktives System(Studer).
Die zugehörigen Bandfühlhebel waren antimagnetisch und verschleißfest aus Glas gefertigt.
Der Bandzug zwischen den beiden Capsanwellen wurde separat über ein optisch wirkendes System durch einen Keramik-Fühlhebel erfasst und der Drehzahlregelung des "bremsenden" Capstans als Regelgröße zugeführt,sodaß der Bandzug vor den Köpfen,unabhängig vom Wickelbandzug,konstant gehalten wurde.Die Bandgeschwindigkeitsregelung war quarzstabilisiert.
Die hochwertig,speziell konstruierten Motoren waren elektronisch kommutiert,die Leistungselektronik befand sich direkt in den Motoren.
Die Laufwerks-und Audioelektronik war in gut geschirmter Modultechnik ausgeführt.Symmetrier-Übertrager,selbst Steckverbinder waren MU-Metall geschirmt.Der Hörkopf hatte eine 4 Millimeter dicke Mu-M.Abschirmung.
Gruß Bernd
Leider kannte man zu dieser Zeit(1967) noch keine Siliziumtransistoren,sonst wäre die Anfälligkeit der Maschine gegenüber zu hohen Umgebungstemperaturen geringer ausgefallen.
