10.06.2010, 14:47
Moin, moin.
Dann muß ich doch mal was schreiben.
Ich benutze nämlich seit meiner Jugend ERSA, bin sehr zufrieden und habe auf dem Flohmarkt gerade eine unbenutzte Weller Lötstation für 7,-€ abgelehnt.
Ich habe aber auch schon viel mit Weller gearbeitet und weiß um die Qualität.
Warum?
Nun, meinen ersten ERSA bekam ich in der Jugend von meinem Schwager, damit ich was brauchbares habe. Natürlich mit Dauerlötpitze. Das war noch ein Modell, bei dem der Kragen aushärtete und die Lötspitze ungesichert war und abfallen konnte, was mir aber nie passierte. Vielleicht lag´s auch daran, daß ich einen heißen Lötkolben nie über Kopf hänge. Damals nicht, damit mein Kragen länger hält und heute nicht, weil mein einziger ERSA, der kaputtging, genau so kaputtging. Offenbar heizt sich ein Lötkolben in der Position selber zu sehr auf.
Das steife Kabel fand ich am Anfang störend. Ich habe mich schnell daran gewöhnt und wurde erst durch eure postings wieder daran erinnert. Aber ich empfinde es immer wieder von Vorteil, da dadurch der Lötkolben, wenn er auf dem Tisch liegt, nicht anfängt zu rollen, oder anders selbstständig macht.
Ab meinem 2 ten ERSA (ca.1990?) war der Kragen sinniger gestaltet und ist auch nie kaputtgegangen. Außerdem ist die Spitze immernoch leicht zu tauschen, was ich sehr schätze bei verschiedenen Anwendungen, und mit einer Feder gesichert.
Nun bin ich kein Fan von Lötstationen, da ich keinen festen Elektronik-Arbeitsplatz habe. Dort würde ich vielleicht über eine Weller nachdenken, da es wirklich Spaß macht, den Kolben in seinen Halter zu "werfen".
Dafür muß ich viele völlig verschiedene Dinge an verschiedenen Orten Löten.
Da ist eine Auswahl an Lötkolben für mich besser geeignet. Ich habe (hatte) 15 W, 25 W, 30 W, 60 W, 100 W - Kolben. Darüber bezeichne ich das dann als "Dachrinnenschweißgerät".
Mit einem 200 W Teil kann man aber wunderbar Stahlplättchen in Preßblechrahmen einlöten. Also wenn man z.B. den neueren Rahmen einer Honda Dax (AB22) auf alt (ST x0) umrüsten möchte. Und ja, ich meine Stahl.
Um zerplatzte Rollerverkleidungen zu schweißen (sind ja Thermoplaste), habe ich einen extra 30W-Kolben gehabt (wegen der versauten Lötspitze).
Im Messing-Modellbau benutze ich einen 30 W ERSA, oder den Steinel Gaslöterich (quasi hartlöten mit Weichlot).
Ich kann ERSA wirklich nur empfehlen, also herzlich gerne und immer wieder.
Happy Collophonium, Arnulf.
Dann muß ich doch mal was schreiben.
Ich benutze nämlich seit meiner Jugend ERSA, bin sehr zufrieden und habe auf dem Flohmarkt gerade eine unbenutzte Weller Lötstation für 7,-€ abgelehnt.
Ich habe aber auch schon viel mit Weller gearbeitet und weiß um die Qualität.
Warum?
Nun, meinen ersten ERSA bekam ich in der Jugend von meinem Schwager, damit ich was brauchbares habe. Natürlich mit Dauerlötpitze. Das war noch ein Modell, bei dem der Kragen aushärtete und die Lötspitze ungesichert war und abfallen konnte, was mir aber nie passierte. Vielleicht lag´s auch daran, daß ich einen heißen Lötkolben nie über Kopf hänge. Damals nicht, damit mein Kragen länger hält und heute nicht, weil mein einziger ERSA, der kaputtging, genau so kaputtging. Offenbar heizt sich ein Lötkolben in der Position selber zu sehr auf.
Das steife Kabel fand ich am Anfang störend. Ich habe mich schnell daran gewöhnt und wurde erst durch eure postings wieder daran erinnert. Aber ich empfinde es immer wieder von Vorteil, da dadurch der Lötkolben, wenn er auf dem Tisch liegt, nicht anfängt zu rollen, oder anders selbstständig macht.
Ab meinem 2 ten ERSA (ca.1990?) war der Kragen sinniger gestaltet und ist auch nie kaputtgegangen. Außerdem ist die Spitze immernoch leicht zu tauschen, was ich sehr schätze bei verschiedenen Anwendungen, und mit einer Feder gesichert.
Nun bin ich kein Fan von Lötstationen, da ich keinen festen Elektronik-Arbeitsplatz habe. Dort würde ich vielleicht über eine Weller nachdenken, da es wirklich Spaß macht, den Kolben in seinen Halter zu "werfen".
Dafür muß ich viele völlig verschiedene Dinge an verschiedenen Orten Löten.
Da ist eine Auswahl an Lötkolben für mich besser geeignet. Ich habe (hatte) 15 W, 25 W, 30 W, 60 W, 100 W - Kolben. Darüber bezeichne ich das dann als "Dachrinnenschweißgerät".
Mit einem 200 W Teil kann man aber wunderbar Stahlplättchen in Preßblechrahmen einlöten. Also wenn man z.B. den neueren Rahmen einer Honda Dax (AB22) auf alt (ST x0) umrüsten möchte. Und ja, ich meine Stahl.
Um zerplatzte Rollerverkleidungen zu schweißen (sind ja Thermoplaste), habe ich einen extra 30W-Kolben gehabt (wegen der versauten Lötspitze).
Im Messing-Modellbau benutze ich einen 30 W ERSA, oder den Steinel Gaslöterich (quasi hartlöten mit Weichlot).
Ich kann ERSA wirklich nur empfehlen, also herzlich gerne und immer wieder.
Happy Collophonium, Arnulf.
