09.06.2010, 16:38
1. Es gibt nach wie vor normales bleihaltiges Lot (60/40).
Jeder Hersteller hat es nach wie vor in rauhen Mengen im Programm.
2. Was du im Privatbereich an Dämpfen in die Luft jagst kümmert keinen.
3. Bleifreies Lot lässt sich mehr oder weniger genauso verarbeiten wie bleihaltiges.
Viele machen da einen riesen Zinnober drum, obwohl in Wirklichkeit alles nicht
so schlimm ist.
Wenn man aber - so wie wir hier - hauptsächlich an alten verbleit gefertigten
Geräten rumlötet, würde ich bei bleihaltigem Lot bleiben. Durch die Mischung der
beiden Sorten kann es zu Problemen kommen (Aussage Zinnhersteller).
Das wichtigste beim Löten: Erst die Lötstelle erhitzen, dann Lot zuführen.
Das Lot wird dabei auf die erhitzte Lötstelle gegeben, NICHT auf die heisse
Lötkolbenspitze, sonst bildet das Lot Kugeln und tropft einfach nutzlos ab.
Wenn die Lötstelle genügend stark erwärmt wurde fließt das Lot ganz von alleine um die Lötstelle. Mit etwas Übung ist das gut zu erkennen.
EDIT: Die Erwärmung einer "normalen" Lötstelle dauert ca. 1-3 sek., das ist Gefühlssache. Also nicht 2min. auf der Platine rumbraten und sich dann wundern, dass die Lötaugen sich lösen...
EDIT2: Natürlich kommt's beim Löten auch auf's Werkzeug an. Wer also von einem 5 EUR Lötkolben aus der Grabbelkiste erwartet ordentliche Lötstellen zu erzeugen ist auf dem Holzweg. Es muss aber auch nicht gleich eine 300 EUR Weller Lötstation sein (obwohl das schon was Feines ist...). Für gelegentliche Lötakrobatik empfehle ich z.B. ERSA Multitip 25W, dafür gibt es vernünftige Spitzen (Longlife, wichtig!).
Einen großen Bogen würde ich um alle China-Lötgeräte machen. Ich habe da bisher nur Schrott gesehen. Schmelzende Lötkolben sind da noch das kleineste Übel...
David
Jeder Hersteller hat es nach wie vor in rauhen Mengen im Programm.
2. Was du im Privatbereich an Dämpfen in die Luft jagst kümmert keinen.
3. Bleifreies Lot lässt sich mehr oder weniger genauso verarbeiten wie bleihaltiges.
Viele machen da einen riesen Zinnober drum, obwohl in Wirklichkeit alles nicht
so schlimm ist.
Wenn man aber - so wie wir hier - hauptsächlich an alten verbleit gefertigten
Geräten rumlötet, würde ich bei bleihaltigem Lot bleiben. Durch die Mischung der
beiden Sorten kann es zu Problemen kommen (Aussage Zinnhersteller).
Das wichtigste beim Löten: Erst die Lötstelle erhitzen, dann Lot zuführen.
Das Lot wird dabei auf die erhitzte Lötstelle gegeben, NICHT auf die heisse
Lötkolbenspitze, sonst bildet das Lot Kugeln und tropft einfach nutzlos ab.
Wenn die Lötstelle genügend stark erwärmt wurde fließt das Lot ganz von alleine um die Lötstelle. Mit etwas Übung ist das gut zu erkennen.
EDIT: Die Erwärmung einer "normalen" Lötstelle dauert ca. 1-3 sek., das ist Gefühlssache. Also nicht 2min. auf der Platine rumbraten und sich dann wundern, dass die Lötaugen sich lösen...

EDIT2: Natürlich kommt's beim Löten auch auf's Werkzeug an. Wer also von einem 5 EUR Lötkolben aus der Grabbelkiste erwartet ordentliche Lötstellen zu erzeugen ist auf dem Holzweg. Es muss aber auch nicht gleich eine 300 EUR Weller Lötstation sein (obwohl das schon was Feines ist...). Für gelegentliche Lötakrobatik empfehle ich z.B. ERSA Multitip 25W, dafür gibt es vernünftige Spitzen (Longlife, wichtig!).
Einen großen Bogen würde ich um alle China-Lötgeräte machen. Ich habe da bisher nur Schrott gesehen. Schmelzende Lötkolben sind da noch das kleineste Übel...
David
**************************************************************************
2x Telefunken M12B / Philips Pro 12
[b]Uher Report IC 4200 / Monitor 4200[/b]
Revox B77 MK2 2-Spur / Revox A77 MK3 Umbau zu "ORF" Version, HS, 2-Spur

