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Hallo Leute!
Aus der Bauhoftonne habe ich obiges Tonbandgerät gezogen, denn es tat mir so leid unter lauter Kunststoff-Elektronik-Gerümpel.
Es scheint vollständig zu sein bis auf den Gehäuse-Deckel, einen Gerätefuß und ein kleines Käppchen eines Bandstraffers.
Soll ich versuchen die alte Uher zum Laufen zu bringen?
Die Spulen drehen sich zwar (nicht ohne Geräusche...) doch der Capstan nicht.
Geht der nur mit Band?!
Was mir Sorgen macht, ist der Hebel ganz rechts unten, der lässt sich nicht bewegen.
Ich wäre für ein paar Tipps dankbar, möchte noch anmerken, dass ich einiges hier im Forum schon über die Uher gelesen habe.
Wie auch immer, sollte ich sie nicht zum Laufen bringen, biete ich euch Teile der Maschine gegen Porto an.
Nachteil: Bin Ösi (hohe Versandkosten).
Grüße Raphael
Hallo!
Ob es sich lohnt? Da hängt viel vom optischen Zustand ab, ich würde sie mir als "Ersatzteillager" hinlegen. Die Geräusche werden wahrscheinlich von den verhärteten Gummirollen im Inneren herstammen, die Rdl hat einen Reibradantrieb. Wenn sich der Capstan nicht dreht, könnte es an dem Gummi-Zwischenrad liegen, dies war auch bei meiner Maschine völlig verhärtet, Ersatz bekommt man aber noch (auch wenn es nicht soo preiswert wird). Der Capstan dreht sich also auch ohne eingelegtes Band.
Das (gummierte) Zwischenrad treibt direkt vom Motor aus den Capstan an und wird über der Geschwindigkeitsumschalter an die Motorwelle angedrückt. Diese hat für die vier Geschwindigkeiten halt eine Achse mit vier verschiedenen Durchmessern.
Am besten mal öffnen (vorher stromlos machen!!!) und dann nachschauen woran es liegen könnte. Meine Rdl liegt noch geöffnet neben mir, so dass ich auch Fotos machen könnte, worauf es ankommt. Du schreibst "der Hebel ganz unten rechts", meinst Du den Umspulschalter damit?
Gruß Jens
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Hallo Jens!
Ich danke dir für deinen freundlichen Beitrag!
Falsche Fehlermeldung meinerseits:
Capstanwelle dreht sich sehr wohl, jedoch mehr schon nicht.
Mit aufgelegten Spulen bewegt sich gar nichts mehr, auch die Andruckrolle tut nicht das, was sie sollte, nämlich andrücken, sie bleibt in Ruhe-Position.
Ich habe jedoch Blut geleckt und die kleine Maschine gefällt mir.
Bin HIFI-Freak, der sich mit Bandmaschinen nicht wirklich auskennt, bis auf Jegenderinnerungen... Mono-Philips, doch ich werde mir die Reibräder mal anschauen.
Meine Plattenspieler- Reibräder habe ich stets über Nacht in Spüli eingelegt, wenn´s nichts nützt, schaden tut´s auch nicht.
Mal sehen, wie die Uher von innen ausschaut.
Übrigens, die Jupiter läuft - zwar mit Nebengeräuschen...- und ich höre Alan Stivell. Will sie jetzt doch behalten. Habe mal wunderbare Aufnahmen geschenkt bekommen, die kann ich jetzt mit Viertelspur abhören.
Zur Uher: Es wäre gut, wenn ich mich mal in eine BDA einlesen könnte.
Vielleicht finde ich hier was im Forum dazu.
Mit freundlichen Grüßen
Raphael
Zitat:raphael postete
Capstanwelle dreht sich sehr wohl, jedoch mehr schon nicht.
Mit aufgelegten Spulen bewegt sich gar nichts mehr, auch die Andruckrolle tut nicht das, was sie sollte, nämlich andrücken, sie bleibt in Ruhe-Position.
Nimm mal die vordere Kopfabdeckung ab (die ist nur aufgesteckt, also einfach nach oben abziehen, mit ein bissr'l Kraft geht die schon ab) und schaue mal, ob sich der Schieber, der von rechts, also vom Start - Pause - Play-Schalter kommt, beim Umschalten bewegt. Die Andruckrolle wird rein mechanisch betätigt, da sollte man schon sehen können, woran es liegt.
Zitat:Meine Plattenspieler- Reibräder habe ich stets über Nacht in Spüli eingelegt, wenn´s nichts nützt, schaden tut´s auch nicht.
Stimmt schon, schaden kann es nichts. Gibt auch noch den Trick, diese für etwa eine Minute in sehr heißes Wasser zu legen, was auch mit etwas "ausgeleierten" Riemen helfen kann. Das alles sind aber nur Behelfslösungen.
Zitat:Mal sehen, wie die Uher von innen ausschaut.
Eigentlich ziemlich aufgeräumt (allerdings kein Vergleich zu meiner Revox A77). An die meisten mechanischen Teile kommt man aber recht gut heran. Zum Herausklappen des ganzen Chassis die Schrauben des Griffs komplett herausdrehen, dann kann man das Innenleben herausschwenken. Bitte darauf achten, dass Du keine Drähte dabei abreißt, da läuft ein Kabelbaum ziemlich im 'Schwenkbereich'.
Gruß Jens
EDIT: Nach allem was ich bis jetzt gelesen habe, wird es sich um ein Problem mit den Reibrädern handeln, evtl. sind auch noch die Mitnahmefilze unter den Bandtellern verschlissen. Letzere kann man relativ preisgünstig beim Johann Gruber neu erwerben (andere UHER-Teile natürlich auch).
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Hallo Jens!
Danke für deine Hilfe!
Du hast mir jetzt auch den Tipp gegeben, wie man das Chassis heraushebt.
Ich habe nur von hinten reingesehen und einen völlig zerlegten Riemen mit Dreiecksquerschnitt in die Hände bekommen.
Ich nehme an, der ist wichtig für die ursprüngliche Kraftübertragung vom Motor zu den Reibrädern.
Weiß jemand, wie lang der exakt ist, ob man auch einen Riemen mit quadratischem Querschnitt nehmen kann und wenn nicht, wo man solch einen Dreiecksriemen herbekommt?
Übrigens, die Royal ist ein Zweispur-Modell.
Jetzt werde ich auf meine alte Tage auch noch tonbandnärrisch... nebenher läuft die Jupiter, allerdings sollte ich das Schwungrad ansehen und eventuell ölen, das dürfte wahrscheinlich für die Laufgeräusche verantwortlich sein.
Wie auch immer, zuerst kommt die Uher dran.
Liebe Mods, es hat sich dieser Thread doch zu einem Reparaturthread entwickelt.
Ich hoffe, das macht nichts!
Ansonsten bitte ich euch ihn zu verschieben.
Mit freundlichen Grüßen
Raphael
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Hallo Raphael,
ich hab's dann mal verschoben und mich erdreistet in gleichen Zuge die Überschrift zu ändern und dem Thema anzupassen.
Dreiecksriemen in der Royal überraschen mich. Ich bin in diesen Maschinen nur Rundriemen gewohnt.
(Wie geht's eigentlich deiner Sony, die hatten wir hier doch auch schon am Wickel, oder?)
niels
Wer bei Stereoaufnahmen kein Gegenspur-Übersprechen haben möchte, sollte Halbspur-Maschinen verwenden.
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Hallo Raphael!
Herzlichen Glückwunsch zu Deiner 2-Spur-RdL - aus der Du natürlich
auch eine 4-Spur-Rdl machen kannst (durch Kopfträgertausch Z324).
Ich wünsche Dir gutes Gelingen bei der Herrichtung, und danach viel
Freude bei der Nutzung. Ich selbst habe u. a. auch eine RdL.
Wie schön, daß wir noch etwas gemeinsam haben - die Freude an der
Musik von Alan Stivell. Ist ja nicht gerade "mainstream-Musik" und
keine leichte Kost. Ich besitze 10 LP und 2 CD von ihm, die immer mal
wieder gern höre.
Grüße aus Hannover
Wolfgang
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Hallo Niels!
Danke fürs Verschieben und der Nachfrage, die Sony lebt!
Rundriemen, hm... ich glaube, es dürfte aber so ziemlich jeder Querschnitt gehen, sofern nur die Kraft zu den Reibrädern übertragen wird.
Steinhart war der alte, sowas ist mir aber noch lieber, wie die weiche klebrige Philips-Pampe.
Grüße Raphael
Zitat:raphael postete
Rundriemen, hm... ich glaube, es dürfte aber so ziemlich jeder Querschnitt gehen, sofern nur die Kraft zu den Reibrädern übertragen wird.
Das sollte schon klappen, ich hatte meinen durch einen gerade vorhandenen Vierkant-Riemen ersetzt - der tut es auch.
Gruß Jens
Hallo Raphael,
da gehört definitiv ein Rundriemen rein. Ich habe gestern den Riemen einer Variocord gewechselt, der war am Ende auch 'mehrkantig'.
Der Riemen treibt mit seinen Aussenseiten den Umspulbetrieb an, daher kann bei starkem Verschleiss seine Form schonmal wechseln.
VG Oliver, und noch viel Erfolg mit der schönen Maschine
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Hallo Wolfgang, Jens und Oliver!
Danke für eure Tipps!
Ja, Alan Stivell ist schon was Besonderes und ich habe ein weites Herz für Folk...
Ich werde mich langsam an die Uher herantasten und nichts übereilen.
Zuerst mal werde ich sie von innen und außen putzen, besonders auch die Reibräder. Auch die Potis dürften einer Sprayung bedürfen.
Grüße Raphael
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Hallo Raphael,
ich beglückwünche Dich zur RdL, finde Alan Stivell großartig, und meine RdL aus dem Jahre 1974 hat definitiv noch den originalen Dreikantriemen drin. Der Riemen ist jedoch nicht allzu kritisch, wenn es nur ums Abspielen geht. Da reicht zur Not auch ein dünner Rundling, aber dann funktioniert, wie schon erwähnt, das Umspulen nicht so richtig. Viel Spaß damit! Und Vorsicht, eine RdL kann süchtig machen. Solltest Du einen Vierspurkopfträger benötigen und keinen haben, dann wende Dich ruhig an mich!
Gruß
Heinz
Hallo Heinz,
das ist ja interessant, wusste ich noch gar nicht, dass die Rdl mit dem originalen Riemen besser spulen soll, als mit einem Rund- oder Vierkantriemen. Da werde ich mir doch noch den Originalriemen (oder ein entsprechendes Pendant dazu) ordern. Meine Rdl spult zwar um, wird aber zum Ende ziemlich langsam - nachhelfen musste ich bislang aber noch nicht.
Gruß Jens
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Hallo Leute!
Heute komme ich leider nicht mehr dazu (Sonntag ist Familientag...), aber morgen suche ich meinen Fundus ab.
Ware ein O-Ring zu hart?
Die bekommt man in allen Größen.
Grüße Raphael
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Hallo Jens,
so habe ich das nicht gemeint. Ich mußte einmal, als RdL2 Sonntags ankam, schnell einen Ersatzring einsetzen und habe halt einen normalen 1x1mm Vierkantring genommen. Das reichte gerade so zum Playbetrieb, aber natürlich nicht zum Umspulen. Da müssen die Maße schon genauer stimmen. Sind ja dann auch andere Kräfte im Spiel.
Hallo Raphael,
ich habe meinen Ersatzring angesehen, der rund ist: er hat 3mm Durchmesser und ist m.E. etwas weicher als die Dichtungsringe aus dem Sanitärbereich. Aber nicht viel.
Gruß
Heinz
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Hallo Heinz!
Ich konnte es natürlich nicht lassen und habe die Uher geöffnet. Sehr sauberer Aufbau! Ich weiß jetzt ungefähr, wie lang der Riemen sein muss, denn einen passenden Vierkant habe ich leider nicht gehabt. Einer zu lang, der andere zu kurz.
Die Wahrheit liegt --- wie immer --- in der Mitte.
Das Gute ist, ich habe einen RB-Elektronik-Laden in meiner Kleinstadt (nicht so einen Großblödmarkt, der mit C anfängt und mit D aufhört...).
Der Chef kann mir alles besorgen, auf Bestellung ist der Riemen am nächsten Tag da, sollte er nicht eh vorrätig sein und die Beratung ist spitze.
Nicht so wie bei ...siehe oben.
Ich habe das Gefühl, ich kriege die Uher hin, wenn nichts Elektronisches schadhaft ist, wie bei meiner TG 1000, bei der ein Kanal nicht will.
Mit freundlichen Grüßen
Raphael
Hallo Raphael,
selbst wenn ein Elektronikdefekt vorliegen sollte, im Holzgehäuse in Trafonähe sollte sich der Schaltplan befindenden. :bier:
Gruß Jens
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Hallo Jens!
Danke für den Tipp, habe aber keinen Schaltplan gesehen.
Außerdem bin ich unfähig, das SM herunterzuladen. Zweimal hat sich mein Rechner dabei aufgehängt.
Ich bin am PC wirklich eine taube Nuss...
Ha, jetzt scheint es doch zu funktionieren! Wunderbar!
Grüße Raphael
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Hallo Fachleute!
Ich habe nun einen Riemen besorgt, das Umspulen klappt nun sehr gut damit, doch im Play-Betrieb oder im Leerlauf macht es ziemlich unangenehme Geräusche und das Gestänge im Inneren der Maschine (oben links, wenn man von hinten reinschaut) vibriert wie wild.
Beim Umspulen, wie gesagt, keine Störgeräusche!
Das Reibrad, welches den Kraftschluss zwischen Schwungmasse und Motor herstellt, ist meiner Meinung nach völlig in Ordnung, ich habe es nur ganz leicht mit 600er Schleifpapier aufgeraut, es schlägt überhaupt nicht und läuft schön rund.
Nur die Mechanik, welches es bewegt, könnte leichtgängiger sein. Das kenne ich aber von den Dual-Treibradlern und stellt kein gröberes Problem dar. Nach wenig dünnflüssigem Öl mit einem Wattestäbchen vorsichtig an den richtigen Stellen aufgebracht, bewegte sich das Ganze wieder sehr leichgängig.
Was mir Gedanken macht, sind zwei Umstände:
1. Ohne Riemen, nur mit dem Reibrad, macht die Schwungmasse im Auslaufen (0-Stellung) manchmal Geräusche, so, als wolle das Gleitlager Öl.
Wenn ich nun ganz leicht mit dem Finger von oben auf die Capstanwelle draufhalte, ist das Geräusch sofort weg.
Was würdet ihr mir raten?
Wo und vor allem wie kann man das Sinteröl da einbringen?!
2. Der Riemen. Ich nehme an, mein Riemen ist etwas zu kurz, deshalb die oben beschriebenen Geräusche. Könnt ihr mir das bestätigen?
Andererseits war beim Drüberziehen über die Laufscheibe keine besondere Anstrengung nötig.
Ich dehne den Riemen über Nacht und wenn´s dann nicht funkt, hole ich mir einen etwas längeren.
Oder gibt es doch eine andere Ursache für die Misstöne?
Wie gesagt, beim Umspulen ist alles wunderbar.
Ich danke euch im Voraus für zweckdienliche Hinweise!
Schönen Abend noch!
Grüße aus Österreich
Raphael
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Hallo Leute!
Ich weiß mehr, zumindest über die Geräusche , die aus dem Bereich Schwungmasse kamen!
Wer von euch hat schon mal die Schwungmasse einer Uher royal n den Händen gehabt?!
Im Inneren der gut ausgewuchteten Masse ist an der Wand ein großer konischer Kunststoffring angebracht, warum, weiß ich nicht. Dämpfung?!
Jedenfalls hat sich die Verklebung gelöst und der Ring rumpelte im Inneren der Schwungmasse frei herum. Mal ratterte er, mal nicht, je nach Stellung.
Nun habe ich ein neues Problem, nämlich den des Zusammenbaus...besonders die zwei Gestänge rechts, die in den Zylinder mit den Spiralausnehmungen hineingehören (Geschwindigkeits-Wahlschalter), machen mir Sorgen.
Ich bin zu blöd, dass ich mir
a) aus dem Netz ein Manual runterlade,
b) bzw. wenn ich direkt ausdrucke, werden die Zeichnungen nicht ausgedruckt.
Bin halt eine Computer-Nuss.
Mit freundlichen Grüßen
Raphael
Hallo Raphael, :winker:
den Tipp, dass man sich das SM doch eher mit dem Acrobat Reader als über "Umwege" ausdrucken sollte, hatte ich Dir schon per PN gegeben. Geht es damit (ich meine den Ausdruck der Grafiken) auch nicht? Das kann ich mir nicht so recht vorstellen.
Mit dem "Gestänge", meinst Du damit die Bandzugkomperatoren oder etwas anderes? Die Fühlhebel, die den Bandzug messen sollen (einmal Abwickel- einmal Aufwickeltrieb)? Wenn ja, dann kann es durchaus an verbrauchten Filzen liegen, so war es bei meiner Rdl auch. Ist zwar nur mit der Digicam aufgenommen, aber meinst Du so: http://www.jladenthin.de/web/Uher/UHER_Rdl.AVI etwas oder vibriert es bei Deiner Rdl woanders?
Gruß Jens
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Hallo Jens!
Zur Zeit kann ich leider nicht mal drucken. Aber unentwegt, wie ich bin, lasse ich mich davon nicht abhalten.
Nein, ich meinte die Geschwindigkeitsumstellung, die machte mir beim Zusammenbau Probleme.
Ich habe aber die Maschine jetzt soweit, dass der Capstan nur mehr leise säuselt.
Gut so!
Morgen kommt das Problem mit dem Riemen dran und den Vibrationen im obersten Bereich der Uher.
Dann erst werde ich mich um die Potis kümmern.
Und um eventuelle Bandstraffer-Schwierigkeiten.
Sollte mir die Restauration nicht gelingen (was ich nicht hoffe), werde ich mir eine Uher Royal zulegen. Das weiß ich schon jetzt, denn die kleine Maschine gefällt mir.
Erst unlängst ging eine bei Ebay um 31,- weg.
Nur bin ich für Ebay auch zu blöd...
Mit freundlichen Grüßen
Raphael
Zitat:Sollte mir die Restauration nicht gelingen (was ich nicht hoffe), werde ich mir eine Uher Royal zulegen. Das weiß ich schon jetzt, denn die kleine Maschine gefällt mir.
Erst unlängst ging eine bei Ebay um 31,- weg.
Nur bin ich für Ebay auch zu blöd...
Hallo Raphael,
ich kann ja für Dich eine Rdl in Österreich ersteigern.  Immerhin habe ich noch gute Beziehungen nach Vorarlberg.  Schau' doch aber auch mal in die lokalen Verkaufsangebote in der Presse bzw. wird es auch in Österreich so etewas wie dhd24.de schon geben, oder?
Gruß Jens
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Hallo Jens!
Danke für dein nettes Angebot!
Grüße Raphael
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Hallo!
Ich habe das Rattern des Alurades, zu welchem der Motorriemen führt, komplett beseitigen können, ein Erfolg!
Grund des Lärms: Trockenlauf
Behebung: Schmierung des Gleitlagers durch Spezialfett
Die Uher läuft jetzt so leise, wie sie als alte Maschine wohl nur kann, trotzdem kommt mir vor, dass in besagtem Riemenrad das Gleitlager zu viel Spiel hat.
Dafür bin ich mit der Geschwindigkeitsumschaltung noch nicht völlig zufrieden.
Und das hängt nicht von der Höheneinstellug des Reibrades ab, denn das habe ich vorschriftsmäßig nach dem Servicemanual justiert. Danke Jens!
Es muss bei 9,5 cm mit der Unterkante der Schwungmasse fluchten.
Die Schwierigkeiten ergeben sich eher daraus, dass ich wegen dem ratternden Kunststoffring im Schwungmasse-Inneren gezwungen war, den Motor auszubauen um an die Schwungmasse zu kommen.
Dazu muss man jedoch den Hebel runter, der auf der einen Seite das Reibrad in der Höhe verstellt und auf der anderen Seite in die Walze eingreift, die unter dem
Geschwindigkeitsumschalter sitzt.
Mistig sowas, ich musste den Motor mindestens fünfmal runter, bis ich das Gestänge endlich soweit hatte, dass es zufriedenstellend die Kraft übertrug.
Dabei sprangen mir diverse Ringe und Scheiben munter durch die Gegend, wer das schon mal an seiner Royal gemacht hat, weiß, was ich meine.
Nun werde ich mich um die Potis kümmern.
Danach kommt der Versuch mit Band, wer weiß, was sich dann für ein Chicago abspielt...
Mit freundlichen Grüßen
Raphael
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Hallo, ihr Royalisten!
Jetzt ist es so weit, ich brauche dringend Hilfe von erfahrenen Fachleuten!
Folgender Umstand:
Die Maschine transportiert ohne Tonkopfeinheit brav im Play-Betrieb das Band, die Andruckrolle tut, was sie soll. Soweit, so gut!
Aber mit der Tonkopfeinheit (irgendwie benötigt man die doch...) will die Andruckrolle nicht andrücken und die Spulen stehen still.
Weiß wer Rat?!
Ich danke euch im Voraus für eure Beiträge!
Mit freundlichen Grüßen
Raphael
Hallo Raphael,
so ganz schlau werde ich aus Deinen Worten nicht. Einige Bilder oder auch ein kleines Video würde besser veranschaulichen, was Du genau meinst. Die Tonkopfeinheit ist fest. Mit dem STOP -PAUSE - START Knopf wird das Band gegen die Tonkopfeinheit gedrückt (logisch...)
Also rechts wird die Bandandruckrolle gegen den Capstan gedrückt und links (so in der Mitte) sitzt noch eine Rolle zwischen Lösch- und Dia-Kopf, diese muss auch angedrückt werden, wenn Du auf Play schaltest. Woran hapert es nun? :|
Gruß Jens
P.S.: Meine Rdl ist immer noch offen und steht in unmittelbarer Nähe zum PC, da können wir schon mal schnell vergleichen, was wie und wo wann nicht funktioniert. Gern auch per PN (oder Skype).
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Hallo Jens!
Ich schau mir das noch mal genau an.
Bilder, da bin ich machtlos.
Skype geht nicht bei mir. Ich bin eine taube Digitalnuss.
Mit abgezogenem Tonkopfträger drückt die Andruckrolle das Band gegen die Capstanwelle und die Spulen drehen sich.
Mit aufgestecktem T. fehlen etliche mm zwischen Rolle und Capstan (mindestens 5, wenn ich nicht irre). Kein Kontakt, keine Bewegung.
Das ist doch seltsam.
Nun gibt es irgendwo in deinem Manual die Anleitung, wie man die Andruckrolle verstellt, doch hat da wirklich wer so extrem herumgedreht?!
Das fällt mir schwer zu glauben, drum rühre ich da vorerst nichts an.
Übrigens, ich hatte gestern die Jupiter offen.
Welch ein Unterschied zur Royal!!!
Ich habe einen ausgeleierten Riemen bei der Russin getauscht, ein bisschen gefettet, mehr nicht.
Vielleicht ist sie jetzt ein bisschen leiser, mehr geht sicher nicht, ist halt ein russischer Traktor einfachster Bauart.
Mit freundlichen Grüßen
Raphael
Hallo Raphael,
nur kurz zu Deiner Jupiter: Laute Laufwerksgeräusche sind fast "normal" . Der Vergleich mit einem russischen Traktor ist schon angebracht. Sebst besitze ich ein Jupiter Stereo 202, welche hast Du?
Gruß Jürgen
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Hallo Leute!
Jürgen: Jupiter Stereo, Baujahr 1976, die genaue Type müsste ich nachsehen.
Viertelspur, mit Sicherheit keine Präzisionsarbeit, wie z.B. die Uher...
Ich habe das Uher-Royal-Problem gefunden, es war ein mechanisches, ein eingeklemmter Teil, der verhinderte, dass die Andruckrolle die Capstanwelle erreichte.
Und zwar befindet sich unmittelbar links neben der Andruckrolle eine Feder.
Tonkopfseitig (erster Tonkopf von rechts) ist ein kupferfarbenes Blechchen in U-form angebracht, welches wahrscheinlich die Klappe beim Tonkopf hindrücken soll.
Dieses Teil war ausgebrochen und hing so unglücklich, dass es sperrte.Ohne Tonkopfträger war das zwar kein Problem, doch mit schon.
Nun frage ich euch:
Dieses kupferfarbene Teil fehlt jetzt und die Klappe geht infolgedessen nicht ganz zu.
Ist das für den Betrieb wesentlich?
Meiner laienhaften Meinung nach nicht.
Da ich jedoch keine Photos einstellen kann, muss ich halt verbale Bildbeschreibungen liefern, doch hoffe ich, dass jeder Royal-Besitzer nach einem kurzen Blick auf sein Gerät weiß, welches Teil ich meine.
Ich freue mich über eure Meinung dazu.
Nach einer Holzpolitur, die zwar nicht alle Kratzer beseitigt hat, aber was erwartet man schon aus der Bauhoftonne... sehen die Holzteile wieder recht ansehnlich aus.
Grüße Raphael
Hallo Raphael,
jetzt hast Du es recht gut beschrieben, was Du meinst. Der Wiedergabekopf hat ein magnetisches Abschirmblech, welches , um Brummstörungen zu verhindern, schon angedrückt sein sollte. So sehr problematisch sehe ich das aber auch nicht.
Ich hab' mal Bilder gemacht, vielleicht ist es dann besser verständlich. Erst einmal in "STOP"-Stellung:
Und hier in Betriebsstellung:
Ich habe mal ein rotes Fragezeichen drangemacht, wo scheinbar Deine Rdl ein Probme hat. Ist das richtig so?
Gruß Jens
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Hallo Jens!
Danke, dass du soviel Geduld mit mir hast!
Ja, genau der Teil ist es.
Also magnetische Abschirmung, ich habe mir Staubschutz oder sowas vorgestellt, warum da die Klappe ist.
Da aber viele Geräte klappenlos sind, wird´s wohl auch ohne das Andruckteil für die Klappe gehen, oder ich konstruiere was aus Kunststoff.
Auf jeden Fall läuft die Maschine, zwar noch ohne Verbindung zum Verstärker, aber immerhin. Spuen geht auch tadellos.
Die Bremsen am Bandende habe ich noch nicht getestet.
Im Betrieb ist mir aufgefallen, dass bei Play der rechte Bandstraffer-Hebel (heißt der überhaupt so?!) etwas zittert.
Ist das normal oder gehört da wo nachjustiert?
Mit freundlichen Grüßen
Raphael
Hallo Raphael,
das ist dann der rechte "Bandzugkomperator", der da klappert. Im Servicemanual ist genau beschrieben, wie diese einzustellen sind. Allerdings benötigt man dafür schon Federwaagen. Da bei mir auch der rechte Bandzugkomperator klapperte, hatte ich mir eine in der Bucht gekauft, so um 10 Euro herum.
Auf jeden Fall nach Servicemanual nachstellen und eventuell auch diese schon von mir genannten Filzmitnehmerscheiben testen. Ich gehe davon aus, dass diese bei Dir (beim rechten Bandaufnahmeteller) auch so ziemlich "hin" ist. ;-)
Gruß Jens
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Hallo Jens!
Danke für die nützliche Info!
Grüße Raphael
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Hallo Leute!
Es ist ein bisschen still geworden um meine alte Uher royal.
Warum?!
Weil ich mit drei verschiedenen Bändern Aufnahmen auf 19 cm gemacht habe und es fehlen leider die Höhen.
Es klingt dumpf. Das wirft mich zurück; so knapp vor dem Ziel..!
Was ich getan habe?
--- Mehr als einmal die Tonköpfe gereinigt, das geht ja wunderbar bei der Uher.
--- Entmagnetisierdrossel angewendet, hilft auch nichts.
--- Kabeln getauscht, Verstärker umgesteckt, Quellen gewechselt
Es klingt dumpf, umpf, pf ... trotz richtiger Aussteuerung.
Was ich nicht kann:
Optisch Tonköpfe beurteilen, dazu fehlt mir die Erfahrung.
Meiner Meinung nach sehen sie noch gut aus, vor allem nach dem Putzen...
Was ich noch zu den Bändern sagen kann: Agfa, Basf, Sony, Durchschnittsware.
Die Spezis unter euch würden solche wohl nicht verwenden, aber daran kann es doch auch nicht liegen, oder?! Vor allem wohl dann nicht, wenn es die depperte Jupiter schafft Höhen auf die gleichen Bänder zu zaubern, wiewohl sie nur Viertelspur ist und die Nebengeräusche vom Laufwerk den Hörgenuss vermiesen...
Ich bitte euch um Tipps aus dem Schatzkästchen eurer reichen Erfahrungen und bin dankbar für jeden Hinweis!
Mit freundlichen Grüßen
Raphael
PS: Und wieder scheitert´s an meiner Bildlosigkeit, sonst hätte ich PHotos von den Köpfen machen können...
Hallo Raphael,
sind beide Kanäle dumpf? Ist an den Justageschrauben im Kopfträger für die Einstellung der Köpfe schon geschraubt worden oder ist der Schutzlack noch unbeschädigt?
Möglicherweise steht der Wiedergabekopf in Bezug zum Aufnahmekopf nicht parallel. Bevor man jedoch den Wiedergabekopf in seiner Senkrechtstellung justiert, sollte erst mal visuell beurteilt werden, ob es daran liegen könnte.
Dieter
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Hallo Raphael,
zunächst wäre zu klären, ob du den richtigen Kopfträger auf deiner Royal hast. Was steht denn auf der Rückseite des Trägers für eine Bezeichnung/Nummer drauf ?
Es gibt nicht wenige RdL´s, die den Träger der SG montiert haben. Dieser ist nicht grau, sondern schwarz und macht von der Wiedergabe her eine einwandfreie Figur, Aufnahmen klingen jedoch so, wie du schreibst. Der SG-Träger hat andere elektrische Werte und ist - entgegen anders lautender Meinungen - NICHT kompatibel.
Sollte der richtige - sprich der RdL - Träger montiert sein (dann müsste dort Z322 oder Z324 stehen), kann man weiter in Richtung Kopfjustage, richtige Trimmereinstellung usw. forschen.
Gruss
Thomas
Manche Tonträger werden mit jedem Ton träger.
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Hallo Dieter! Hallo Thomas!
Zuerst mal danke für eure Beiträge!
Ob beide Kanäle dumpf sind, müsste ich noch recherchieren.
Jedenfalls wurde an den Tonköpfen noch nicht geschraubt, der Lack unter dem Deckblech der Trägereinheit sieht unbeschädigt aus.
Die Einheit heißt Z322, dürfte also die richtige für Zweispur sein.
Wie gesagt, ich bin leider kein Tonband-Fachmann, mein Gebiet sind die Plattenspieler, doch was mir beim Aufnahmekopf auffällt, ist, dass meiner Meinung nach der Abschliff anders aussieht als beim Kopf links daneben.
Der rechte Kopf ist oben schmäler verschliffen als unten, und zwar deutlich, während der Wiedergabekopf regelmäßig aussieht.
Aber ich weiß nicht, ob das relevant ist und wie man Verschleifungen beurteilt.
Ich werde mal hier im Forum nach BIldern suchen, vielleicht sind ja wo Köpfe abgebildet.
Mit freundlichen Grüßen
Raphael
Raphael,
hättest Du ein Foto von den Köpfen, könnte man schnell entscheiden, ob es am Einschliff liegt.
Wenn die Verlackung noch original aussieht, halte ich ein probeweises Justieren erstmal für nicht vielversprechend.
Hast Du schon mal einen Frequenzgang "Überband" aufgenommen? Könntest Du mit einem PC und z. B. Audacity durchführen, dann könnte man mehr sagen bzw. zumindest die "Dumpfheit" quantifizieren.
Wenn Du eine andere Bandmaschine hast (die korrekt justiert ist) und mit dieser eine Probeaufnahme machst, könntest Du auch prüfen, ob die Schwäche nur auf der Wiedergabeseite liegt oder ob nicht.
Dieter
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Hallo Dieter!
Da ich eine digitale Taubnuss bin, sind Photos nicht möglich.
Auf dem PC kann ich nur schreiben...mehr geht nicht.
Vielleicht hat jedoch einer unter euch einen Tonkopfträger günstig übrig, Zwei- oder Vierspur, völlig egal. Ich bin nämlich auch für Ebay unfähig.
Grüße Raphael
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Hallo Raphael,
dumpfe Aufnahmen bei der RdL sind fast ausschließlich auf nicht korrekten Bandzug zurückzuführen; völlig heruntergefahrene Tonköpfe sind da eher selten. Und sauber sind sie ja. Überprüfe einmal einen sehr beliebten Mangel: Stelle die Rdl ohne Bänder auf 'Play' und drehe an der linken Spule: wenn alles richtig eingestellt ist, dürfte sie sich entgegen dem Uhrzeigersinn nur sehr schwer drehen lassen, während sie sich im Uhrzeigersinn leicht drehen lassen sollte. Nur so ist ordentlicher Bandzug gewährleistet. Du kannst es auch von unten beobachten: der weiße Teller der linken Spule darf sich in Stellung 'Play' - diesmal mit Band - nicht mitdrehen, auch nicht sporadisch!
Gruß
Heinz
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Hallo Raphael,
vielleicht findest Du etwas vergleichbares unter folgendem Link:
http://forum2.magnetofon.de/f2/showtopic...ht=KaBe100
Bei Bedarf in den Erläuterungen zu den Köpfen weiter lesen.
Wollte ich mal weiterführen, aber die Zeit... Eine Bändergalerie gibt es auch, die ist aber von Tino.
Gruß an alle
Rainer
Gruß
Rainer
NIVEAU ist keine Hautcreme,
STIL nicht das Ende vom Besen
und HUMOR etwas gutartiges...
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Hallo Heinz! Hallo Rainer!
Danke für die weiterführende Hilfe!
Ich bin geneigt dir zu glauben, Heinz, denn erstens wäre es die einfachere Lösung, zweitens dürfte die Form des Aufnahmekopfes in Ordnung gehen, sonst hätten die vier dünnen Spalte außen nicht dieselbe Form.
Zusätzlich zum von dir verdächtigten Bandzug (den ich morgen überprüfen werde) ist mir was aufgefallen.
Rechts vom Aufnahmekopf befindet sich ein Messingzylinder, der meiner bescheidenen Meinung nach durchaus auch was mit der Bandführung zu tun hat.
Er ist auf dem oberen großen Bildern von Jens gut zu sehen.(Dort, wo sein rotes Fragezeichen beginnt).
Der war beweglich und nicht fest, wie er sein sollte, dazu in einer Position, die mir nicht gefällt.
Ich habe ihn nun so fixiert, dass er dem Band an den Tonköpfen entspricht.
Vielleicht spielte das auch ins Problem hinein...
Noch was: Die vier kleinen Potis unter dem Deckblech des Tonkopfträgers sind saumäßig oxidiert. Soll ich die mit Chemie reinigen? Selbstverständlich verdrehe ich sie nicht!
MIt freundlichen Grüßen
Raphael
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Hallo Raphael,
der Messingzylinder ist eine Bandführung, also ein sehr kritisches Teil, das sich keinesfalls bewegen darf. Da es das aber getan hat, stimmt die Bandführung mit Sicherheit nicht mehr, und dann fehlen ganz schnell einmal die Höhen. Oh mei, oh mei, was mach' ma da? Es schaut so aus, als ob es nicht am Bandzug, sondern doch an den Köpfen liegt. Mal sehen, ob mir was einfällt; heute aber nicht mehr, war ein langer Arbeitstag. Vielleicht ist das Angebot im Beitrag 11 dieses Threads eine Möglichkeit? Die vier Potis würde ich vorerst in Ruhe lassen, denn die regeln Aufsprechstrom und Vormagnetisierung, und da solltest Du vorher wissen, welche Bandsorte Du hauptsächlich verwenden wirst.
Gruß und gute Nacht,
sagt ein müder
Heinz
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Zitat:Rechts vom Aufnahmekopf befindet sich ein Messingzylinder, der meiner bescheidenen Meinung nach durchaus auch was mit der Bandführung zu tun hat.
Das ist nicht der Aufnahme-, sondern der Wiedergabekopf. 
Der Führunsbolzen wird von oben am Kopfträger mit einer Kontermutter nach erfolgter Einstellung fixiert, sodass dieser sich nicht selbstständig machen kann.
Sieh mal nach, ob diese Mutter überhaupt noch da ist.
Der Führungsbolzen sollte auf jeden Fall so eingestellt sein, dass das Band mittig, und somit gerade hindurchläuft.
Erst danach sollte man sich den Köpfen zuwenden.
Ich bin alleinstehend. Aber nicht nachts - da leg ich mich hin. 
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Aufnahmen bestätigen die Pegel
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Danke Heinz und Kabelsalat!
Es geht sehr langsam bei mir, denn es kommen wieder die Wochenende-Flohmärkte dazwischen.
Der Messingteil ist jetzt jedenfalls fest.
Mit freundlichen Grüßen
Raphael
Hallo,
nachdem ich kürzlich meine vierte Uher geöffnet habe, muss ich wohl meine Aussage aus Posting 009 korrigieren; da ist tatsächlich ein Dreikantriemen verbaut worden.
Ich dachte, dass ein Rundriemen eventuelle Fertigungstoleranzen besser ausgleichen könne und daher gewählt worden war. Aber scheinbar war man damals zurecht von der Qualität der Fertigung überzeugt.
Nach vielen Stunden ausgiebigen und genussvollen Testens kann ich aber sagen, dass auch Rundriemen bestens funktionieren!
VG Oliver
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Man verwendet heute als Ersatzteil übrigens nur noch die Rundriemen, weil es die Dreikantriemen nicht mehr gibt.
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