Report Moni: Gleichspannung auf Peakmeter!
#1
Hallo,

ich besitze seit Längerem eine Uher 4400 Report Monitor, die mir immer treue Dienste geleistet hat. Das rechte Drehspulinstrument hat zwar immer schon, wenn das linke am linken Anschlag stand, etwas ausgeschlagen (so bis -20 dB), ansonsten konnte man aber damit arbeiten.
Als ich das Gerät nach einigen Monaten wieder einsetzen wollte, zeigte sich folgendes Verhalten:
Wenn der Spurwahlschalter auf Stereo oder Spur 2 geschaltet wird (bei Wiedergabe oder Aufnahme) schlägt das rechte Peakmeter sofort ("klack") bis zum Anschlag aus! Da bleibt es auch, außer, wenn ich den Batterietest drücke. Ich kann also mit der Kiste zur Zeit nicht gescheit arbeiten. Offenbar liegt eine Gleichspannung am rechten Instrument, immer dann, wenn die Spur 2 eingeschaltet ist.
Ich habe bereits versucht, den Fehler zu orten, habe aber entnervt nach vier Stunden aufgegeben, zumal ich nur einen Schaltplan des Report, aber keinen Bestückungsplan besitze. Ich muss also immer erst suchen, wo welches Bauteil auf der Platine sitzt. Das ist bei der vollgepfropften Platte eine Arbeit für einen, der Vater und Mutter erschlagen hat! Und meine Eltern leben beide noch...
Vielleicht hat einer von euch (Anselm!) einen Tipp, wo eine Gleichspannung an das Instrument gelangen kann, wenn der Spurwahlschalter auf Stereo oder 2 steht.
Eigentlich kann es ja nur ein gestorbener Elko sein, oder? Welcher?
HILFEEE!

Viele Grüße
Holger
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#2
Lieber Holger,

man hält es ja kaum für möglich, aber ein bei mir befindliches Report Monitor 4400 zeigt eine ähnliche, ja fast identische Fehlersymptomatik wie das deine. Der Unterschied besteht lediglich darin, dass der Fehler meines Gerätes einstweilen noch intermittierend auftritt und dann auf beiden Kanälen in unterschiedlicher 'Anzeigeintensität' vorhanden ist. Aufgrund der Vorgeschichte meines Gerätes -es wurde ehedem bei der Schmalfilmvertonung eingesetzt und besaß entsprechende Einrichtungen zur Synchronsteuerung- sah ich mich veranlasst, zunächst einmal diese ja nun allemal überflüssigen Erweiterungen zu entfernen, ehe ich an das auch mir geläufige Anzeigeproblem herangehen wollte. Diese Elektronikbereinigung liegt nun seit einigen Tagen hinter mir.
Ich konnte bei den Untersuchungen bisher aber nur soviel feststellen, dass eine Störung über die Betriebsspannung beispielsweise durch den Motor ebenso unwahrscheinlich ist wie ein hochfrequentes Schwingen irgendwelcher Baugruppen, da Drehzahlveränderungen des Antriebsapparates sowenig 'Anzeigeveränderungen' auslösten wie ein gezieltes Handhauflegen in entsprechenden Platinenregionen. Auch eine kalte Lötstelle schließe ich aufgrund des Elektronikverhaltens beim Drücken auf die Platine aus.

Wir haben also wohl tatsächlich dasselbe Problem einer an den Messverstärker gelangenden Gleichspannung; ich allerdings darüber hinaus auch noch den Bestückungsplan der Platine des 4400 Monitor, der dir abgeht und dich daher vital interessieren dürfte. Da ließe sich also etwas machen, wenn sich deine Mailadresse nicht geändert hat, und die Firma Uher weiland nicht einmal mehr einer ihrer Lieblingsbeschäftigungen -der Schaltungsänderung nämlich- nachgegangen ist. Man fragt sich ja bei so manchem Gerätetyp aus der Uher-Schmiede, ob es zwei wirklich identische Gerätepersönlichkeiten gibt, oder ob jedem Report ein individueller Fingerabdruck mit auf den Lebensweg gegeben wurde, der es unabhängig von der Seeriennummer als Individuum kennzeichnet.

Ich habe bei mir die Kondensatoren C45/C46 in Verdacht, was aber verifiziert werden müsste. Bei dir dürfte aber ähnliches vorliegen, aber nur einen Elko betreffen, dafür aber mit komplettem Schluss desselben. Um durchreißende Elkos handelt es sich sicher, weil sonst ein derart intermittierend auftretender Fehler wie bei mir kaum auftreten könnte: Nach längerer Ruhezeit funktioniert das Gerät zunächst ordentlich, beginnt aber nach gewisser Zeit unter Spannung sowohl im Netzteil- wie Akkumumulatorbetrieb mit den bekannten Sperenzchen.

Aufgrund der fast 'rifapräzisen' Koinzidenz unser beider Probleme, erführe ich gerne die Seriennummer deines 4400, weil man angesichts der aufgetretenen Probleme auf engste Bauteilverwandtschaft schließen 'können dürfen sollte'. Die Seriennummer meines 4400 Monitor (aus München) lautet auf 1934 03623.

In diesem Zusammenhang hätte ich auch noch eine Frage an dich: Mein genanntes 4400 besitzt eine sehr merkwürdige Wiedergabekopfabschirmungsklappe, deren oberer Rand in Richtung Kopfspiegel umgebördelt ist und mit dieser Umbördelung ursprünglich beim Drücken der Starttaste sogar knapp oberhalb der Bandkante an den Tonkopf anschlug. Nachdem mir ein derartiger Raubbau mit dem Kopfspiegel selbst dann nicht gefällt, wenn er oberhalb des Bandlaufs vorfällt, habe ich dem schon durch sehr sorgfältige Justage der klappenbewegenden Feder an der Andruckrollenbrücke abgeholfen. Ich wüsste aber trotzdem gerne, ob der bewegliche Teil der Kopfabschirmung deiner 4400 ebenfalls in Richtung Kopf gebördelt ist und mit dieser Profilierung an den Kopf anschlägt.

Ich schließe nicht aus, dass die Klappe nur um 180° um ihre senkrechte Achse gedreht, also falsch eingebaut ist, und sei es als 'an sich' unpassendes Bauteil, habe bislang aber noch von einem versuchsweisen Umbau abgesehen, weil man ohne Entfernung des Kopfträgers schlecht an die Klappe und ihre Rückhaltefeder herankommt.

Wie sieht das bei dir aus?

Hans-Joachim
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#3
Hallo Holger,
Zitat:hannoholgi postete
Vielleicht hat einer von euch (Anselm!) einen Tipp, wo eine Gleichspannung an das Instrument gelangen kann, wenn der Spurwahlschalter auf Stereo oder 2 steht.
Eigentlich kann es ja nur ein gestorbener Elko sein, oder? Welcher?
Ja, der alles wissende Anselm. Sad Der kramt in seinen weitgehend verflüchtigten Erinnerungen und denkt an L4/C3.

Sollte das entgegen meinen eigenen Erwartung stimmen, ist ein Eintrag in meinem Gästebuch fällig! Smile

Viel Erfolg!

Anselm

Edit: P. S. das ist ein absoluter Schnellschuss ohne logischen Hintergrund. Wenn Du sicher bist, dass Gleichspannung anliegt, ist es das nicht. Nach meiner Erfahrung passiert der Vollausschlag, wenn HF ans Aussteuerungsinstrument gelangt. Vermutlich hat mein Tipp aber diesen Smiley verdient: :rot: Den Schalt- und Bestückungsplan findest Du hier http://www.tonbandinfo.com/tonbandwelt/uher/index.htm, statt "Monitorserie 4002/4004" müsste es allerdings heißen "Monitorserie 4200/4400". Eilig, Anselm
Früher war mehr UHER. Cool Meine UHER-Erinnerungen
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#4
Hallo Hans-Joachim,

Zitat:PhonoMax postete
In diesem Zusammenhang hätte ich auch noch eine Frage an dich: Mein genanntes 4400 besitzt eine sehr merkwürdige Wiedergabekopfabschirmungsklappe, deren oberer Rand in Richtung Kopfspiegel umgebördelt ist und mit dieser Umbördelung ursprünglich beim Drücken der Starttaste sogar knapp oberhalb der Bandkante an den Tonkopf anschlug. Ich schließe nicht aus, dass die Klappe nur um 180° um ihre senkrechte Achse gedreht, also falsch eingebaut ist, .......
Wie sieht das bei dir aus?
Bei meiner UHER 4400 Report Monitor, Ser.-Nr. 1934-03662, (7/1981) ist das genau so. ich denke das das von UHER bewusst so gemacht wurde. Warum auch immer.

[Bild: Uher_4400_Kopf.jpg]


Viele Grüße aus Bad Vilbel

Klaus
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#5
Danke, lieber Klaus, für diese Aufklärung. Das Frösteln bleibt mir aber trotzdem erhalten, denn mir sträubt sich schlicht das Gefieder, wenn ich an das Aufschlagen der Mu-Metallklappe am Kopfspiegel denke. Offenbar versuchte man, den Spaltbereich des Wiedergabekopfes vom Einfluss magnetischer 50-Hz-Felder so frei wie irgend möglich zu halten und das Band durch einen nahezu geschlossenen Mu-Metall-Kasten laufen zu lassen.
Doch wäre das dann nicht dergestalt möglich gewesen, dass man die Umbördelung oberhalb des Kopfgehäuses hätte einschlagen lassen?

Nun ja, als Sendlinger muss man wohl geboren sein, um alles, was im Süden dieser Stadt der Weißwürste und Valentinaden geschieht, verstehen zu können...

Hans-Joachim
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#6
Hallo,

vielen Dank, Hans-Joachim, dass du dich bezüglich des Fehlers mit mir solidarisch erklärst ;-)! Dann fühlt man sich doch gleich nicht mehr so allein.
Meine Report Monitor hat die Seriennummer 1934 14050, ist also jünger als deine.
Bezüglich der Brummklappe allerdings sieht es bei meinem anders aus. Sie hat nämlich die Montageplatte des Kopfes, die in diesem Fall ja oben liegt, als Anschlag! Siehe Foto:
[Bild: CIMG0945klein.JPG]

und hier nochmal offen:
[Bild: reportmoni2.jpg]

Gruß Holgi
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#7
Lieber Holger,

so gefällt mir das deutlich besser, was aber nur bedeuten kann, dass bei meinem Gerät ein Defekt vorlag, den ich soeben behoben habe:

Die ebenfalls aus Mu-Metall bestehende, fixe Halterung der 50-Hz-Sperre ist um den Wiedergabekopf lediglich herumgeklemmt und kann bei zu geringer Vorspannung der beiden seitlichen Haltelappen nach unten ins Gerät hinein abrutschen, wodurch die Abschirmklappe mit Umbördelung eine zu tiefe Position einnimmt. Genau dies war bei mir der Fall, denn die ganze Anlage saß um etwa 3 mm in Richtung Bodendeckel verschoben.

Ich habe infolgedessen den Mu-Metall-Klemmwinkel vom Kopf abgezogen, zunächst vorsichtig gerichtet (er war schief) und dann mit einer erhöhten Vorspannung der beiden seitlichen Haltelappen wieder auf den Wiedergabekopf aufgeschoben. Um das Problem bis zum Ende meiner Tage einer halbwegs dauerhaften Lösung zuzuführen, träufelte ich noch zwei Tröpfchen Schellack in die Fuge zwischen Kopfseitenfläche und Klemmlappen.
Jetzt sieht alles so aus wie bei dir/euch.

Andere Defizite sind noch offen:
Nachdem du dir für die Zusicherung meiner Solidarität weniger kaufen kannst als weiland unsere Bunzkanzlerin als FDJ-Sekretärin (da waren ja nicht mehr als Kinokarten in der Diskussion, erzählte sie; ihr Rigorosum auch in Marxismus-Leninismus folgte ja erst später), ist zu fragen, ob du inzwischen im Besitz deines Bestückungsplanes bist oder aber nicht.

Mein Suchen auf der von Anselm angegebenen Seite führte nämlich nicht zu dem Erfolg, den ich dir zusichern kann. Angesichts deiner späteren Report-Monitor-Serie dürfte dein Report aber bereits im Gegensatz zu meinem die letzte Version der Motorsteuerung in Gestalt dieses denkwürdigen Diodengrabes haben. Sollte dies nicht der Fall sein, du aber nach wie vor meiner Unterstützung bedürfen, benötige ich deinen diesbezüglichen Hinweis ("Traditionelle Motorsteuerung!") nebst deiner Mailadresse, über die ich im Gegensatz zu deiner postalischen nämlich nicht verfüge, um dir auch den Bestückungsplan dieser 'alten' Motorsteuerung zukommen lassen zu können.

Zum Aussteuerungsmesser des Report Monitor: Er ist kein klassisches VU-Meter, sondern aufgrund des Schaltungskonzeptes ein Spitzenspannungsmesser, der mit etwa 25 bis 35 ms integriert. Gerät eine Gleichspannung vom vorgeschalteten 8-dB-Verstärker durch den 10µ-Trennkondensator auf den Messkomparator, so sagt der sofort etwas. Insofern denke ich, dass hier eher ein Problem an den Trennelkos C46/47 vorliegt, als dass vagabundierende Hf den Ausschlag verursacht, was Anselm in Spiel gebracht hatte. Der Hf-Generator muss ja erst einmal durch einen elektronischen Fehler eingeschaltet werden. Bei meinen Untersuchungen vor einigen Tagen konnte ich im Oszilloskop aber keine Hf erkennen. Und sie ist ja im Bandgerät allgegenwärtig, wenn der Oszillator einmal freie Bahn hat. Trotzdem muss man auch diese potenzielle Ursache im Hinterkopf behalten.

Hans-Joachim
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#8
Lieber Hans-Joachim,

ich bin auf der von Anselm genannten Seite bezüglich des Bestückungsplanes durchaus fündig geworden und werde mich in den nächsten Tagen (morgen?) an den Austausch der Elkos machen, die allerdings bei meinem Gerät C45/46 heißen. Sollte das nichts bringen, kommt das Oszilloskop zum Einsatz, um eventuelle Hf aufzuspüren.... Allerdings hatte ich ja geschildert, dass das Instrument sofort ausschlägt, wenn man das Report einschaltet, auch bei Wiedergabe, also nicht erst, wenn es in Aufnahmeposition geschaltet wird.

Wir werden sehen. Ich melde mich jedenfalls, wenn ich irgend eine Art von neuen Erkenntnissen habe!

Schönen Sonntag allerseits!

Holger
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#9
Im Schaltplan gibt es auch noch die Kondensatoren C57/58 und C59/60. Nach meinem Verständnis würden die bei zu hohen Leckströmen allerdings eher das Gegenteil bewirken und die Anzeigeempfindlichkeit verringern.
Gruß,
Michael/SH

Eigentlich bin ich ganz anders, nur komme ich so selten dazu (Ö v. Horvath)
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#10
Lieber Michael,

es sind ja auch noch ein paar mehr da... Und der ein oder andere von denen käme sogar in Frage, da ja keineswegs gesagt ist, dass meine Probleme dieselbe Ursache haben müssen wie diejenigen Holgers. Bei mir jedoch spricht sehr viel dafür. dass es die Koppel-Cs C45/46 sind:
Intermittierend auftretendes Problem, bei dem die Anzeige kanalweise (li/re) unterschiedlich langsam den 0 dB entgegenwächst. Außerdem ist die Anzeige dann nicht ganz stabil, die Betriebsspannung aber sehr wohl. Ich neige deshalb der zunächst einfachsten Erklkärung zu, dass die besagten Elkos lecken, das aber "täglich mittwochs, außer donnerstags". Demnächst gehe ich das einmal konsequenter an, wofür ich aber etwas mehr Zeit aufwenden muss, um mit der ja oben angedeuteten, wechselvollen Vorgeschichte des Gerätes etwas radikaler abrechnen zu können.
Andererseits ist dies Ding mein einziges Vierspurgerät, weshalb ich es eigentlich doch ganz gerne unter den solide Lebenden hätte.

Hans-Joachim
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#11
Hallo Holger,
Zitat:hannoholgi postete
Sollte das nichts bringen, kommt das Oszilloskop zum Einsatz, um eventuelle Hf aufzuspüren.... Allerdings hatte ich ja geschildert, dass das Instrument sofort ausschlägt, wenn man das Report einschaltet, auch bei Wiedergabe, also nicht erst, wenn es in Aufnahmeposition geschaltet wird.
Das habe ich in der Eile überlesen, und damit schaltet mein geratener Rat völlig aus. Vergiss ihn ...

Gruß, Anselm
Früher war mehr UHER. Cool Meine UHER-Erinnerungen
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#12
So,
ihr Lieben, nun kann ich euch folgende Tatsachen verkünden:

1. Die Elkos (bzw. Tantalperlen) C45/46 sind es nicht. Der Austausch derselben brachte keine Änderung.
2. Es ist keine "vagabundierende" Hf vorhanden. Das Oszilloskop brauchte ich dazu gar nicht. Mein Multimeter hat einen Frequenzzähler eingebaut. Der Oszillator schwingt ordnungsgemäß erst an, wenn die Aufnahmetaste gedrückt wird.

Wat nu?

Holger
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#13
Dann kann es auch ein defekter Transistor sein. Ich würde alle im VU-Verstärker gegen Originaltypen tauschen.
Gruß,
Michael/SH

Eigentlich bin ich ganz anders, nur komme ich so selten dazu (Ö v. Horvath)
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#14
Lieber Holger, lieber Michael,

so radikal würde ich zunächst nicht vorgehen, sondern zunächst durch Vergleich der (Gleich-)Spannungen an den Basen und Kollektoren bzw. Emittern der Transistoren des unmodulierten Aussteuerungsmessverstärkers (er ist übrigens kein VU-Verstärker; ASA würde Uher noch posthum aufs Dach steigen, wenn die da 'VU' draufgedruckt hätten) nach Unterschieden zwischen dem einen funktionierenden Kanal und dem anderen defekten suchen. Aufgrund des Schaltungskonzeptes kann/wird das 'leider' schon sehr bald sein, dennoch ist es nicht sinnlos, sich trotzdem auf die Suche zu machen, um dann vielleicht weitere Schlüsse ziehen zu können. Dafür muss natürlich ein hinreichend hochohmiges Gleichspannungsmessgerät verwendet werden.

Nachdem an den beiden 10µ-Kondensatoren aufgrund des Fehlerbildes eigentlich nichts sein kann, würde ich mir dann einmal -ganz im Sinne Michaels- den T39 und T43 (bzw. Alternativkanaltypen) ansehen. Womit wir dann ja fast durch wären....

Hans-Joachim
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#15
Bingo!

Noch bevor ich Hans-Joachims letztes Posting gelesen hatte, bin ich genau so vorgegangen.
Ich habe diverse Punkte der beiden Kanalzüge spannungsmäßig verglichen und schließlich festgestellt, dass im Bereich der letzten Stufe alles etwas durcheinander war. Nachdem ich T 43 getauscht hatte, war alles wieder im grünen Bereich (wenn es nicht gerade im "roten" war ;-))!
Sogar das schleichende "Etwas-von der Nulllage-Abweichen" des rechten Peakmeters war verschwunden, beide zeigen jetzt bei einem Monosignal und nach entsprechender Korrektur an R 155 genau synchron an!

Ich danke euch für das gespendete Gehirnschmalz und verbleibe mit besten Grüßen

Euer Holgi
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#16
Lieber Holger,

na prima, was wollten wir mehr.
Ich habe jetzt auch gerade, nachdem ich Anselm mit einem längeren Privatmail diesseits des Reports als Alptraum seines Uher-Lebens beglückt hatte, nochmals hervorgeholt, um mir Folgen und Ursachen des duchgehobelten Transistors anzusehen.
b.a.w.

Hans-Joachim
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