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Ich hatte dies Problem schon andernorts angesprochen, wo es leider nicht beachtet wurde. Daher gibt's starte ich hier einen neuen Thread.
Ich bin dabei einen eBay-Kauf aufzuarbeiten. Mein jetziges Problem liegt darin, dass das Übertragungsrad, das den rechten Wickel bei Wiedergabe antreibt die Umlenkrolle mit dem Antriebsriemen an den linken Wickel drückt.
Es sind die gleichen Riemen eingebaut, die ich auch in meiner anderen Variocord habe.
Gibt es eine Möglichkeit eine Einstellung vorzunehmen? Kann ich irgendwo Federn mit anderer Federhärte beziehen?
Hier gibt's die Probleme:
Hier sind Federn (leider nicht so gut zu erkennen):
Danke für Tipps
niels
Wer bei Stereoaufnahmen kein Gegenspur-Übersprechen haben möchte, sollte Halbspur-Maschinen verwenden.
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Hallo Niels,
die Feder etwas weiter ins Loch, oder über den Stift ziehen und umdrücken. Beim Feuerzeug ist eine Feder die den Feuerstein hoch drückt. Probieren ob die geht. Im Bastlergeschäft, oder Schlachtmaschine eine rauß nehmen.
Vielleicht eine tauschen ob es dann geht.
Gruß
Hermann
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Ich hatte die Feder etwas gedehnt. Doch nach einer Weile Betrieb trat das Problem wieder auf. Ein weiteres dehnen der Feder hat diese unbrauchbar gemacht. Jetzt ist Ersatz aus einer Schlachtmaschine drin.
Hat noch jemand eine Idee, warum der Riemen bei Wiedergabe am linken Teller (Frontsicht!) schleift? Und was sich dagegen tun lässt?
Denn das Gerät soll bald den Besitzer wechseln und sollte dann laufen.
niels
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Hallo,
ich kenne leider das Innenleben der Variocord nicht und da ich auf
den Bildern nicht genau erkennen kann, um welche Feder es sich handelt,
kann ich leider nur "globale" Tips geben. Manchmal hilft in einem
solchen Falle, für ein Ende der Feder einen anderen Aufhängepunkt zu
suchen, der dann hilft, über den dadurch veränderten Hebel die fehlende
Kraft der "erlahmten" Feder auszugleichen. Unter Umständen lässt sich
das zB mit einem zusätlichen Loch, in das man die Feder hängt, realisieren.
Ich weis: 100%ig ist das nicht aber wenn an eine neue Originalfeder nicht
dranzukommen ist, hilft`s villeicht weiter.
Gruss
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Eine Schlachtmaschine ist anscheinend vorhanden. Wenn eine weitere weiter hilft, gehe ich mal suchen ... ich habe da wohl noch was rumstehen.
Michael(F)
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Ich habe die auf dem Bild eingekreiste Feder zuerst etwas gedehnt und schließlich überdehnt.
Zuerst war das Problem behoben, trat aber nach einer Stunde Betrieb wieder auf; die Folge war die Überdehnung. [Edit] Die habe ich freilich von Hand herbeigeführt, die Maschine war daran nicht Schuld. [/Edit]
Jetzt ist eine Austauschfeder aus meiner Schlachtmaschine drin.
Federn werden mit der Zeit ja nicht härter, daher muss es einen anderen Grund haben, dass das Antriebsrad mit dem Riemen bei Wiedergabe gegen den linken Wickelteller gedrückt wird. Einen geringen Einfluss hat der Bandzugkomparator. Je höher der Bandzug ist, desto stärker wird das Rad gegen den Teller gedrückt.
niels
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Das Gerät stand seit dem 22.04.2007 ohne Riemen rum, ich hatte dann eine neue Maschine gekauft (ich glaube für 6 Euro, bei mir um die Ecke). Jetzt habe ich mit einem neuen Riemensatz einen neuen Versuch gestartet und doch wieder das alte Problem. Leider gibt es bei Hewicker keinen Riemen mit dem richtigen Durchmesser und 3 mm Stärke, denn das könnte (!) vielleicht klappen. Riemen mit 2,5 mm Stärke sind definitiv zu dünn. Wenn also irgendjemand weitere Vorschläge hat, was die Ursache des Problems sein könnte: bitte her damit.
niels
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Nils,
kannst Du mit dem äußeren Knopf für schnelles Umspulen eine Position finden, in der kein Laufgeräusch ist? Falls ja, findet der Hebel evtl. nicht ganz auf die neutrale Position zurück. Wenn beim Umspulen selbst keine unangenehmen Geräusche zu hören sind, dann ist der Gummibelag wohl in Ordnung, andernfalls gibt es auch dort die Möglichkeit, dass aufgesprungener Gummi das Schleifen verursacht.
Wie war das mit dem Riemen: Ist jetzt ein zu dicker drin oder nicht?
Dieter
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Mit einem neuen Riemen, mit passenden Maßen, der in anderen Maschinen problemlos arbeitet, habe ich in dieser Maschine Probleme. Ich habe bereits verschiedene Positionen mit der Spulmechanik ausprobiert, ohne eine Lösung gefunden zu haben.
niels
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Niels,
anders gefragt: Wenn Du das Rad mit der Gummiauflage mit dem weißen Lagerhebel bewegst, gibt es eine Position, in der sicher kein Scheuern stattfindet? Falls das so ist, könnte man das Führungsblech mit den beiden Schrauben lösen und geringfügig in die entsprechende Richtung drücken und wieder anschrauben.
Genau dieses Blech hat auf der einen Seite einen Schlitz, und das am weißen Hebel anliegende Teil des Blechs lässt sich geringfügig verbiegen (mit Schlitz-Schraubendreher bzw. Flachzange), so dass ebenfalls die Grundposition des Rades variiert.
Siehe auch mein kleiner Beitrag Tipps u. Erkenntnisse ...
Gruß
Dieter
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Der Riemen scheuert nicht an dem Rad mit der Gummiauflage! Er scheuert an dem linken Wickelteller (Frontsicht!).
niels
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Niels,
ja dann stimmt aber möglicherweise die Position des Zwischenrades nicht, und diese könnte mit oben genanntem Tipp justiert werden.
Dieter
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Damit wir nicht aneinander voreireden: Du meinst das Zwischenrad für den Vorspulbetrieb, oder? Dies ist jedoch beim Zustandekommen des Problems vollständig unbeteiligt. Ich lese jetzt aber nochmal deinen Beitrag "Tipps und Erkenntnisse", vielleicht verstehe ich dich auch falsch.
niels
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Lektüre beendet. Ist leider nicht die Lösung für mein Problem. Bei meinem sind der linke (der für dem vollen Wickel) Wickelteller, der Motorriemen und das Zwischenrad für den Wickeltellerantreib der aufnehmenden Spule bei Wiedergabe beteiligt.
niels
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Niels,
okay, verstanden. Anhand des ersten Bildes ganz oben habe ich es mir nochmals überlegt. Wie das passieren kann, ist mir allerdings noch unklar. Das müsste ich mal bei meinem Gerät anschauen.
Gruß
Dieter
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Hallo Niels,
hast oder kennst du die Serviceanleitung für die Maschine? Da steht genau drin, wie die Vor- und Rücklaufmechanik zu justieren ist!
Falls nicht, hier findest du sie (sieh in der Anleitung auf Seite 9 nach):
http://wegavision.pytalhost.com/uherVariocord23/
Gruß Holgi
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Hmm, vielleicht ergibt sich ja die Chance, dass ich beim nächsten Stammtisch mal auf das Gerät schauen kann?
Wenn ich mich recht entsinne, hat der Riemen meiner Royal einen dreieckigen Querschnitt, keinen Runden. Die Spitze des Dreiecks weist nach innen. Der Riemen sitzt also im Rad drinnen und vergrößert den Durchmesser des Rades (ohne Gummi) kaum.
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Beim Variocord kommt aber ein Rundriemen zum Einsatz. Die Rollen, über die er läuft, sind entsprechend ausgefräst.
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Ich habe die Maschine wieder einmal hervorgeholt und das Problem zeigt sich noch immer. Ich habe keine Idee was los ist, vielleicht aber einer der in den letzten 2 1/4 Jahren dazugekommenen User?
niels
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Hallo Niels,
Ich versuch mal Deinem Problem auf die Schliche zu kommen.
Also der Riemen T (siehe SM Seite 9 Abb. 11) hat bei meiner Variocord 263 Ø3 mm.
Die Feder, die Du geschrottet hast dient nur dazu, das Friktionsrad L in Ruhestellung an die Lasche N anzulegen. Mit der Lasche N wird das Friktionsrad so eingestellt, dass in Stopp-Stellung der Abstand zum Friktionrad D und zur Druckscheibe M ungefähr gleich ist. Ist dies einstellbar?
Wenn ja, dann müsste beim Vorspulen das Friktionrad L an die Druckscheibe des rechten Bandtellers angedrückt werden und somit das Band vorgespult werden. Das Friktionsrad Z kann hierbei ebenfalls angetrieben werden, dies ist bei meiner V. so und spielt eigentlich keine Rolle.
Beim Zurückspulen wird die Riemenscheibe D mittel Riemen T
zum Friktionsrad durch Andrücken an die Druckscheibe F und somit wird der linke Bandteller angetrieben sprich das Band wird zurückgespult.
Ist diese Funktion gegeben?
Beim Wiedergabebetrieb wird die Riemenscheibe D an das Friktionrad Z auf dem kleinen Laufdurchmesser angetrieben - Abb. 11 getrichelter Bereich - und somit das Band auf dem rechten Bandteller aufgewickelt. Das Friktionsrad L hat bei meiner V. nach links und rechts ca. 1,5 mm "Luft" und steht still.
Dies ist bei Deiner Variocord nicht gegeben, wenn die anderen Einstellungen
gegeben sind.
Einige Funktionsmaße zum vergleichen:
Durchmesser des Friktionrad L bei mir ca. 42,3 mm
Durchmesser der Riemenscheibe mit Riemen ca. 59 mm
Abstand zwischen den Druckscheiben ca. 105 mm
Ich hoffe Dir hiermit weitergeholfen zu haben.
Gruß Bernd
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Hallo Bernd,
hier erstmal eine Abb. 11, damit alle Interessierten mitdiskutieren können:
Vor- und Rückspulen funktioniert.
Ich bin mir unsicher, ob du mit der Funktion der geschrotteten Feder richtig liegst.
Friktionsrad L steht bei Wiedergabe still.
niels
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Wenn ich die Position der Riemenscheibe D durch Verbiegen des Justierlappens E versuchsweise ändern wollte, was an E soll ich bloß wohin biegen?
niels
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Hi Niels,
kannst Du auf dem Ursprungsfoto (#001) den Kontaktpunkt
zwischen D und F einzeichnen und kannst Du in der Explosionsskizze
(#021) die Drehpunkte am Führungsgestänge (von D nach E) einkreisen?
Ich vermute (so ich denn die Skizze richtig deute) dass D so justiert
werden muss, dass es etwas weiter "nach unten" (bezogen auf die
Skizze) positioniert ist. ( Der Riemen T würde gestrafft)
Damit würde D vom Berührungspunkt mit F wegrücken.
Um das genauer zu sehen, müsste ich die möglichen
Drehpunkte kennen.
Gruß
Peter
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Das Gestänge dreht sich um den markierten Punkt.
D bewegt sich nur nach rechts oder links, nicht nach oben oder unten.
Der Berührpunkt des Riemens mit der Druckscheibe ist wie in der Skizze eingekreist.
Hier sind noch zwei Bilder des Justagelappens E. Was immer dort auch wohin gebogen werden soll und vor allem wie?
niels
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Gruß Ulrich
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Danke, Ulrich, das war's!
Justagelappen nach rechts gebogen und anschließen noch Zwischenrad L durch Biegen der Nase N auf dem Blech H neu positioniert.
Im Testbetrieb scheint das Gerät nun nach 3 Jahren und 11 Monaten zu funktionieren. Da mache ich wohl heute ein Magnetbier auf.
Ich danke allen Beteiligten für ihre Hilfe.
niels
(Kennt ihr eigentlich von Schobert & Black das "Holzwollschnitzelwerk?"
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Ohne den Anspruch auf Korrektheit, so habe ich es in Erinnerung. Nur eine Winzigkeit des Verbiegens reicht schon.
Schnelle Handskizze genügt hoffentlich.
Gruß
Peter S.
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Hallo Niels,
Glückwunsch zur nun in Rekordzeit durchgeführten Justierung des
Justierlappen E und N. Bei der Feder, deren Funktion mir nicht klar sein sollte, hatte ich die Falsche für geschrottet erklärt.
Ich glaube, wenn man die Fehlersuche zu Beinn mit der Abb. 11 und
den einzelnen Uher'schen "Benamsungen" begonnen hätte, wäre
Dein Problem schon längst gelöst worden. Odr?:bier:
Gruß Bernd
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Mag sein, dass es schneller gewesen wäre. Allerdings war damals das SM nicht in meinem Besitz und auch noch nicht im Download verfügbar.
Das Tückische ist ja, dass es anscheinend um zehntel Millimeter geht. Es sieht alles unverdächtig aus, die Riemen laufen in meinen beiden anderen Variocords ohne Probleme - und doch, und doch.
niels
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