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Wieder eine kleine Ideensammlung! :-)
Ich würde gerne ein Tonbandgerät in meinem Studio als Bandecho einsetzen.
Das Gerät sollte folgende Kriterien erfüllen:
- drei Köpfe ;-)
- Echo-Funktion ;-)
- kompakt: es sollte (wenn möglich!) nicht viel Platz wegnehmen
- mehrere Bandgeschwindigkeiten: je mehr desto besser, um unterschiedliche Delay-Zeiten zu realisieren
Was käme denn da alles in Frage?
Spontan denke ich an ein Uher Report Monitor, aber ich finde die werden reichlich teuer gehandelt.
Alternativen?
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Hallo Jörg!
Wenn Dich Drehknaufbedienung, Einmotorenlaufwerk und DIN-Anschlüsse nicht stören: Uher Royal (de Luxe). Vier Geschwindigkeiten, viele integrierte Trick-Funktionen - natürlich auch Echo. Die alte Holzkisten-Version "de Luxe" kriegt man mit etwas Glück für 50-60 €, die neueren Modelle in schwarz und mit Bandzugsregelung (Royal SG-560, SG-561, SG-562) kosten etwas mehr. Ab SG-561 gibt's zwei getrennte VU-Meter statt des winzigen Kombiinstruments der Vorgängermodelle.
Gruß,
Timo
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Hmmm die RdLs sind meiner Erfahrung nach schon teurer als 50-60 €, jedenfalls wenn sie funktionieren. ;-)
Bedienung, Anzahl der Motoren, DIN-Anschlüsse, das wäre mir alles Wurst. Insofern: Ja, die RdL käme durchaus in Frage.
Was gäb´s denn sonst noch?
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Mir fällt noch die Grundig TK-745 / TK-747 ein. Die ist billiger als die Uher, aber für den Gegenwert immer noch zu teuer. :-)
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Wieso nicht ein Bandecho kaufen? Keine Ahnung, wo die preislich liegen, aber wesentlich teurer als eine geeignete Bandmaschine dürften sie nicht sein. Bei der Bandmaschine war das Echo immer nur ein Nebenprodukt, welches man eben zusätzlich auch eingebaut hat. Ein richtiges Echogerät dürfte die Bedürfnisse des Musiker evtl. besser erfüllen.
Michael(F)
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Doch, ein "richtiges" Bandecho ist teurer. Von der mangelhaften Zuverlässigkeit mal ganz zu schweigen.
Die "großen Kleinspuler" von Philips a la 4506, die haben doch auch Echo - aber die sind mir eigentlich zu sperrig für den hier angedachten Verwendungszweck.
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Ach, und "richtige Echogeräte" habe ich stapelweise - in digital! ;-)
Ich würde es nur gerne mal ausprobieren, weil analoge Echos (angeblich?) so supertoll sein sollen.
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Hallo Jörg,
das Watkins ist ein Teil aus meiner Jugend, und ich hab´smir kurz selbst überlegt. Aber eigentlich habe ich keine Verwendung dafür. Vielleicht bleibt´s bezahlbar..
http://cgi.ebay.de/Watkins-Copicat-Misch...dZViewItem
Viele Grüße
Frank
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Ich kann eigentlich Timo nur zustimmen. Eine RDL oder vergleichbares Uher-Modell (SG560/1/2) erfüllt eigentlich fast alle Wünsche. Nur so kompakt wie du es vielleicht willst, ist es nicht. Zumindest kann man den Standfuß als Tragegriff verwenden, es ist also noch eingeschränkt mobil.
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@Jörg: Muss es denn, wenn erst mal nur um's Ausprobieren geht, unbedingt gleich ein Modell mit integrierter Echo-Schaltung sein? Den Effekt kann man ja auch mit einem beliebigen Dreikopfgerät und einem ganz einfachen Mischpult erzielen.
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Hmm stimmt das müsste auch gehen, irgendwo hab ich noch so ein kleines Behringerdingsda rumfliegen. Muss ich nur mal kurz überlegen wie ich das genau verkabele.
Das ist natürlich keine Dauerlösung, weil es zusätzlichen Platzaufwand und Kabel-Gelumpe bedeutet. Aber zum Probieren wäre es sicher nicht verkehrt.
Merci.
Nun... falls jemand noch andere Vorschläge hat: immer her damit. Denn falls ich Spaß dran haben sollte, brauche ich auf jeden Fall ein Gerät mit Echofunktion.
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´
Ist es den kein Problem, dass die Nachhallzeit fest mit der Bandgeschwindigkeit zusammenhängt? Je nach Kopfabstand und Bandgeschwindigkeit kann das u. U. schon zu lang sein. Bei einem richtigen Hallgerät (Echolette) sind die Nachhallzeiten variabel.
Wer so etwas braucht, kommt um eine Maschine mit variabler Bandgeschwindigkeit nicht herum. Das sind aber dann schon Boliden wie die PR99, die den Tatbestand der Sperrigkeit voll erfüllen.
Hast Du schon an eine Hallspirale gedacht?
Frank
Wer aus dem Rahmen fällt, muß vorher nicht unbedingt im Bilde gewesen sein.
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Zitat:timo postete
Hallo Jörg!
...
Die alte Holzkisten-Version "de Luxe" kriegt man mit etwas Glück für 50-60 €, die neueren Modelle in schwarz und mit Bandzugsregelung (Royal SG-560, SG-561, SG-562) kosten etwas mehr. Ab SG-561 gibt's zwei getrennte VU-Meter statt des winzigen Kombiinstruments der Vorgängermodelle.
Gruß,
Timo
Hallo Timo,
kleine Korrektur: Alle Royal (de Luxe, 560, 561 und 562) unterscheiden sich nicht vom Laufwerk her, haben also alle eine Bandzugregelung. Auch elektrisch unterscheiden sie sich nur in kleinen Datails. Auch haben alle getrennte VU-Meter, nur die Variocords hatten ein Kombiinstrument. Bei den 561/562 gab es nur getrennte Gehäuse pro Kanal.
Gruß,
Michael/SH
Eigentlich bin ich ganz anders, nur komme ich so selten dazu (Ö v. Horvath)
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Zum Probieren an einem kleinen Mischpult? Wie wäre es mit einer Sony TC-366/377/378. Drei Geschwindigkeiten, senkrecht und waagerecht zu betreiben. Die 366 gibt's auch schon mal für € 20,-. Da die Dinger die Schräge Frontplatte haben, lassen sie sich evtl. auch platzsparend in ein Regal legen und dennoch bedienen.
niels
Wer bei Stereoaufnahmen kein Gegenspur-Übersprechen haben möchte, sollte Halbspur-Maschinen verwenden.
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Zitat:Frank postete
Ist es den kein Problem, dass die Nachhallzeit fest mit der Bandgeschwindigkeit zusammenhängt? Je nach Kopfabstand und Bandgeschwindigkeit kann das u. U. schon zu lang sein. Bei einem richtigen Hallgerät (Echolette) sind die Nachhallzeiten variabel.
Wer so etwas braucht, kommt um eine Maschine mit variabler Bandgeschwindigkeit nicht herum. Das sind aber dann schon Boliden wie die PR99, die den Tatbestand der Sperrigkeit voll erfüllen.
Hast Du schon an eine Hallspirale gedacht?
Doch, ist ein Problem. Aber mit 3 Geschwindigkeiten bin ich halbwegs flexibel.
Die alten Bandechos erzielen mittlerweile Mondpreise, und man hat anscheinend viel Ärger damit.
Eine Hallspirale steht auch an, aber das ist eine andere Baustelle! :-)
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Vielleicht reicht für diesen Zweck ja auch ein Dreikopf-Kassettenrecorder. Man könnte dabei den Regler für die Motordrehzahl nach außen führen und hätte so Variospeed. Ob die Qualität ausreicht, müßte ein Versuch zeigen. Ich selbst habe zur DDR-Zeit mit einem Tesla B115 (Drei Köpfe, zwei Geschwindigkeiten) mal rumgespielt. Einfach Mikrofon und Lautsprecher angeschlossen. Monitorschalter auf Hinterband gestellt und in das Mikro gesprochen: "Ich trinke kein Alkohol mehr". Wenn man etwas mit dem Abstand des Mikros zum Lautsprecher probiert hat, kam dann: "hol mehr, hol mehr, hol mehr". Etwas eleganter ging es mit dem Mischpult. Das Hinterbandsignal vom Monitorausgang abgenommen und über das Mischpult auf den Eingang des Tonbandgerätes gegeben. An einen weiteren Eingang am Mischpult eine andere Tonquelle angeschlossen und dann damit rumgespielt. Ja nach Bandgeschwindigkeit, langsam, siehe oben oder schnell, dabei kamm dann ein kürzerer Nachhall zustande.
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Ich habe das jetzt mal mit meiner Philips N4512 ausprobiert. Klappt super!
Mit 4,75 und 9,5 cm/sek. hat man zwei sehr brauchbare Echo-Zeiten. Legt man den TB-Monitorausgang auf einen normalen Mischpultkanal, lassen sich mit dem EQ des Mischpults sehr coole Effekte erzeugen. Es gehen auch ganz wunderbare, stufenlos regelbare Feedbacks. Ich glaube fast, das wäre einer Bandmaschine mit integrierter Echofunktion vorzuziehen.
Das ist schon ein Riesenunterschied im Vergleich zu meinen Digitalechos.
Rauscht bloß ´n büschn. ;-)
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Ich hatte früher mal ein Grundig TK46 oder 47 Stereo. Mir dem alten Röhrengerät konnte man super Echoeffekte erzeugen.
Es hatte 4,75, 9.5 u. 19 cm/sek.
Dürfte in Ebay auch nicht so teuer sein (wenn mal eins angeboten wird).
Gruß
Manfred (Bandsalat)
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Philips N4520, Uher Variocord 263, Akai 600DB, Akai GX 210D, Akai 230D, Philips 4416, Uher Report 4400 Stereo
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Hier ein Link zur Geschichte des Loopings:
http://www.livelooping.de/
Die Verzögerung kann man durch die Entfernung der beiden Tonbänder beeinflußen!
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