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Es wird verstärkt über Orwo-Bänder diskutiert. Die z. T. sehr nützlichen und interessanten Infos sind über mehrere threads im Forum verstreut.
Kriegen wir die wesentlichsten Punkte hier nochmals zusammengetragen?
Bitte keine Spekulationen, keine Bewertungen und Meinungen im Vergleich zu anderen Bändern.
Es geht um folgende Fragen:
- Was für Typen gab es?
- Was für Eigenschaften hatten sie?
- für was wurden sie konzipiert?
- Unter welchen Bedingungen sind sie für wen empfehlenswert?
Michael(F)
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Auf meiner Seite
http://www.orwo.de.ms
gibt es zum Punkt "Was für Typen gab es" einige Antworten.
Bin immer noch am Zukaufen auf dem "Marktplatz", um die Liste weiter zu vervollständigen (Typ 112/250m und Typ 123/730m sind unterwegs).
Grüße aus Pankow
Hajo
Das Problem dabei ist jedoch das Wen man z.B. Gebrauchte Ware über EBAY Kauft, weis man nicht Mehr was da Drinn in den Kartons ist. Die Ex- Besitzern machen sich kaum Die Mühe die Dingen Um zu Spulen so daß Das Grüne Vorspannband sichtbar ist geschweige von der Einlage in den Originalkarton wo Die Tippenbezeichnung Drauf Steht. Man kann Grundsätzlich nur Rätzeln, Ausgenommen das Man irgendwo noch Neuware Findet was Versigelt ist.
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Teilweise weiß man das sehr wohl. Bei den 115ern, die ich hier habe zum Beispiel ist die Rückseitenbeschichtung beschriftet. Keine Spur von Rätsel. Ohne Beschriftung kann man da meist auch noch relativ sicher sein. Die meisten Anwender haben schon damals nur wenige Bandsorten benutzt, sodass da meistens das richtige Material drin ist.
Gruß, Niko
Hallo,
ich habe Unmengen an ORWO-Bändern und kein einziges Band ist weder auf dem Vorspannband noch auf der Rückseite beschriftet. Ich denke, daß nur wenige Sorten wie Deine 115 beschriftet waren. Davon habe ich leider keine.
Bei Bändern ohne Beschriftung würde ich gar nichts voraussetzen. Ich denke eher, daß die Mehrheit der Leute die Bandsorte genommen hat, die es gerade verfügbar war. Denke bitte dran, daß in der DDR die Bänder sehr teuer waren.
Chao,
Nelson
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Das Problem, daß auf der Spule nicht drauf sein könnte, was auf der Schachtel drauf steht, ist kein spezifisches Problem von Orwo sondern besteht generell beim Kauf von gebrauchten Bändern.
Es geht mir nicht darum, ob es sinnvoll oder weniger sinnvoll ist, gebrauchte Orwo-Bänder zu kaufen - dies zu entscheiden überlasse ich gerne eventuellen Käufern - sondern ich möchte wissen:
a) Was für Typen gab es?
b) Was für Eigenschaften hatten sie?
c) Für was wurden sie konzipiert?
d) Unter welchen Bedingungen sind sie für welchen Zweck empfehlenswert?
Wer Maxell, BASF oder AGFA-Bänder angeboten sieht, kann aufgrund der Bezeichnung entscheiden, ob das Band für ihn taugt oder nicht. Bei Orwo sind wir noch nicht so weit. Dies abzustellen ist Sinn dieses threads.
Danke an 19null5, der mit dem Link auf seine Seite zumindest den Teil a) etwas erhellt hat.
Michael(F)
Bei den Tippenbezeichnung ist das so eine Sache. ORWO und auch andere Produckthersteller haben die Exportangebote Fleisig Umbenannt. Wahr im Osten in Mode. Klar das hier die ORWO Tippbenenung aus Rumänien, Bulgarien, Ungarn unwichtig u. nicht zur Debate Stehen. Tatsache ist aber das man bei ORWO Nichts Erkennen kann. Auser die Laufende Seriennummer was am Grünen Vorspannband in der nähe der Klebestelle zur Aktiven Seite aufgedruckt ist, gibt es nichts. (Siehe Bild):
Das was Nicko Meint sind mit Sicherheit Rundfunkbändern oder Sehr Alte noch unter AGFA Führung Hergestellte Bändern (Ziegelrote Farbe), Bänder der 60'er u. anfang der 70'er Jahre was für den Heutigen Täglichen einsatz nicht Besonders Geeignet sind wie auch Die Rundfunk T 105 / T 104 auf 1000 meter Bobby sind eine sache und die Double / Triple Play für den Otto Normal Verbraucher was Jedermann auf seine Tesla B 90 bzw. Majack oder Unitra einsetzte ist wieder eine Andere Sache.
Mann soll Hier nicht DIESEL mit BLEIFREI Mischen. Es sind zwei Verschidene Pahr Schuhe. ORWO Profi Rundfunkbändern Gibt es nur sehr Wenig. Die Normalos LN & Co wie Heu und ich denke Wir Sprechen über Diese.
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Hallo,
es handelt sich um Langspielbänder, rückseitenbeschichtet, Magnetschicht braun, Rücken schwarz mit grauer Beschriftung.
Gruß, Niko
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Bezieht sich Nikos Aussage auf das 115er? Dann haben wir erste Ergebnisse
115
Langspielband
Magnetseite braun,
Rücken schwarz
graue Beschriftung auf Rückseite
Wie heisst denn denn die Type genau? Nur 115, ohne jeden Buchstaben?
Und wie sind die Erfahrungen mit dem BAnd?
Schmieren?
Wickeln?
Michael(F)
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Typ115 ist Typ114, nur mit Rückseitenbeschichtung.
Ansonsten habe ich noch das hier gefunden:
![[Bild: ElJaBu90.jpg]](https://tonbandforum.de/bildupload/ElJaBu90.jpg)
und
Grüße aus Pankow
Hajo
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Meines Wissens heißen die 115LH professional. Wollt mir mal einige in der Ebucht fischen, hab's dann aber gelassen, da ich jetzt schon net mehr weiß, wohin mit den Dingern.
@Einar: Typ 105 gab's auch? Ich kenne nur 104 (schwarz, Farbe der Beschriftung nicht eindeutig zu identifizieren, da sehr dunkel) und 106 (weiß, mit blauer Beschriftung, mein Exemplar hat Sternchen  )
Werd's mal einscannen, da ich meine, die Beschriftung auch schon in anderem Stil gesehen zu haben, auf der Seite von 19null5.
Ich bin alleinstehend. Aber nicht nachts - da leg ich mich hin. 
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Oh, da war wohl einer schneller.
Das erste habe ich auch (elektronisches Jahrbuch 1990), die zweite Tabelle kenne ich noch nicht.
Was ich mich bei den Tabellen zu Orwo-Bändern immer frage:
-Warum wird die Aussteuerbarkeit immer nur für 10 kHz angegeben?
-Was zum H***** ist unter "Nennflussabstand" zu verstehen?
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Von einem Typ105 habe ich auch noch nie gehört, obwohl es ja unlogisch gewesen wäre bei der Bezeichnung die 105 wegzulassen.
Hajo
Zitat:Kabelsalat postete
@Einar: Typ 105 gab's auch?
Wie Ich Bereits Sagte, Willkommen nach Rumänien :mauer:
Möglicherweise UMGETAUFTE T 104. Ist auf der Rückseite Schwartz- Matt und es Steht NUR "ORWO" Silberfarbend auf dem Kanten. Nicht mittig.
Und weil es auch Kassetten Erwäht werden, erlaube Ich mir da was Zu Verlinken und aus der Beschreibung zu ZITIEREN:
Zitat:ORWO 5 Digitalkassetten DK Typ 490 mit Bot / Eot - Marke geprüft bei 63 FW/mm Made in GDR VEB Magnetbänderfabrik Dessau Kombinat Wolfen mit OVP....
DIGITALE Audiokassetten........... Habe Noch NIE was Davon Gehört. (bis Jetzt)
http://cgi.ebay.de/5-ORWO-Digitalkassett...dZViewItem
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Mal sehen ob's jetzt geklappt hat...
--Edit:
Oh, schön
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Zitat:EinarN postete
DIGITALE Audiokassetten........... Habe Noch NIE was Davon Gehört. (bis Jetzt)
@EinarN: Das ist keine Audio-Kassette! Das ist der Vorläufer einer Diskette!
Hajo
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Zitat:Kabelsalat postete
Das erste habe ich auch (elektronisches Jahrbuch 1990), die zweite Tabelle kenne ich noch nicht....
Seiten 74 und 75 von hier:
Hajo
Zitat:19null5 postete
@EinarN: Das ist keine Audio-Kassette! Das ist der Vorläufer einer Diskette!
Keine Möglichkeit es in Normale Decks ein zu Setzen?
Sihet aber Verdammt änlich aus.
Ist da kein Normales Kassettenband Drinn ?
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Zitat:EinarN postete
Keine Möglichkeit es in Normale Decks ein zu Setzen?
Sihet aber Verdammt änlich aus.
Ist da kein Normales Kassettenband Drinn ?
Der Besitzer der von mir abgebildeten Kassette (nicht ich) hat diese als "normale" Audio-Kassette genutzt. Man kann es sich anhören: gar nicht mal so schlecht.
Hajo
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Es scheint sich folgende Systematik herauszukristallisieren:
Orwo-Bänder tragen als Bezeichnung eine
Dreistellige Nummer
evtl. gefolgt von einer Buchstabenkombination
1. Stelle
ist für Magnetband "Senkel" / Audio immer eine 1
2. Stelle gibt die Dicke an
0 - Standardband, Studio
1 - Langspielband
2 - Doppelspielband
3 - Tripleband
3. Stelle ist eine Qualitätsbezeichnung
bis 4 einschliesslich; Keine Rückseitenbeschichtung
5, 6, mit Rückseitenbeschichtung
Die Buchstabenkombination bedeutet:
LN - Low Noise, rauscharm
LH - Low Noise, High Output rauscharm und höher Aussteuerbar, ist dem LN zu bevorzugen
Das gezeigte 106 dürfte ein Rundfunkband sein (weisse Rückseite)
Für HiFi-Anwendungen müsste ein 115 LH gut sein
Gab es auch Rückseitenbeschichtetes Doppelspielband , müsste dann 125LH lauten?
Michael(F)
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Zitat:Michael Franz postete
3. Stelle ist eine Qualitätsbezeichnung
bis 4 einschliesslich; Keine Rückseitenbeschichtung
5, 6, mit Rückseitenbeschichtung
Die 3. Stelle ist einfach eine fortlaufende Nummerierung und sagt nichts über die Rückseite aus.
Typ10 4 z.B. ist rückseitenbeschichtet, Typ11 6 ist es nicht.
Zitat:Gab es auch Rückseitenbeschichtetes Doppelspielband , müsste dann 125LH lauten?
Ist mir unbekannt.
Grüße aus Berlin (mit einem wunderschönen sonningen Wintermorgen)
Hajo
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Zitat:Michael Franz postete
Für HiFi-Anwendungen müsste ein 115 LH gut sein
Hallo Michael,
wie gesagt, ich habe ein paar davon. Sie sind nicht schlecht, aber sie haben mich auch nicht "vom Hocker gerissen". Gekauft habe ich sie mal für 0,4 Euro pro 18er Spule, Orwo-Bänder werden ja meist sehr günstig gehandelt. Sie fühlen sich allerdings im Vergleich zu anderen Bändern (also Maxell, Agfa, etc.) irgendwie komisch an, finde ich. Die Rückseitenbeschichtung ist nicht sehr beständig und das Band ist meinem Eindruck nach auch nicht sonderlich reißfest. Die A77, welche mir sonst noch nie ein Band zerfetzt hat, hat solch ein 115er Orwo bereits mehrfach reißen lassen.
Gruß, Niko
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Hm, ja dat stimmt.
Die Orwos fühlen sich wirklich etwas labil an.
Hinzu kommt das Problem (bei LN- und LH-Typen ohne Rückseitenbeschichtung), dass die einzelnen Bandwindungen bei fester Wickelung nach kurzer Zeit schon regelrecht aneinander "kleben", obwohl sich da nix auflöst oder schmiert. Deshalb benutze ich die auch nicht gerne.
(ganz zu schweigen vom recht blassen Klangbild der LN-Typen; von Orwo habe ich fast ausschließlich diese.)
Ich bin alleinstehend. Aber nicht nachts - da leg ich mich hin. 
---
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Aus "Die Filmfabrik Wolfen -Aus der Geschichte, Heft 6",
Hier aus dem Artikel "Die Produktion magnetischer Informationsaufzeichnungen in Wolfen und Dessau nach dem 2. Weltkrieg"
von D.Ch. Eberhard Finger
Industrie- und Filmmuseum Wolfen e.V.; Mai 2000
Gruß
Hajo
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Und hier das Ende der Magnetbandfabrik (MBF) Dessau, wo seit 1972 die meisten ORWO-Bänder hergestellt wurden:
http://www.eberhard-koeppe.de/edv/mbf1.html
Gruß
Hajo
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