17.10.2025, 08:40 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.10.2025, 08:40 von analogi67.)
Werte Forenkollegen,
eine allgemeine Frage, was ihr zu den kleinen 18cm-Maschinen heute denkt.
Start in das Tonbandleben wird für viele eine kleine Maschine gewesen sein. Hatte als erste eine AKAI X210D.
Tolles Gerät, zu ihrer Zeit. Es sind Reste von alten Aufnahmen auf AGFA PE46 und PE66 aufgetaucht.
Mit der ersten Halbspur B77 9,5/19 wurde die alte Maschine aufgegeben.
Was ist heute? Neu anfangen mit 18cm Viertelspur ist angesichts der Revoxe eigentlich sinnlos.
Gebrauchte Preise für alte AKAI 4000 oder welche mit GX-Kopf erscheinen hoch.
Macht noch eine solche Gerät noch irgendeinen ernsthaften Sinn? Es sei den um des habens wollen.
Wie denkt ihr darüber?
Spaß machen die Kleinen. Aufnahmen guter Qualität ließen sich erzielen.
Viele Geräte stammen aus ca 1970-1985. Angesichts der Zeit ist Wartung und Überholung zu erwarten.
Aus all den Gründen ist eine kleine Viertelspur unattraktiver als eine große Halbspur?
Spricht noch etwas für die Kleinen?
Ich habe im Verlauf der letzten Zeit einige Uher RdL erworben und wieder instandgesetzt. Dank Wechselkopfträger kann ich für hochwertige Aufnahmen auch 2-Spur fahren, günstig vor allem bei nicht optimalem Bandmaterial. Vorteile: Maschinen und Bänder sind günstig zu haben, die Qualität genügt für den Alltagsgebrauch, Unterhalt dank weniger bis garnicht vorhandener Spezialteile zudem kostengünstig. Ich überlege derzeit, alle Großspuler zu verkaufen, da sie unter diesen Gesichtspunkten eigentlich keinen Sinn mehr für mich machen.
17.10.2025, 09:07 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.10.2025, 09:33 von Kuni.)
Ich mag Kleinspuler aus einem Grund mehr und deswegen habe ich davon auch mehr:
Ein 18'er LP35 DP Band, bei 9,5cm/s hat eine Laufzeit von circa 2:10, das paßt wie Faust auf Auge auf fast alle Live Mitschnitte.
Zudem habe ich festgestellt, daß sich in genau diese Dauer (um circa 2h) ganz viele Alben (keine LPs, sondern digitale Downloads) einigermaßen passend aufnehmen lassen.
Bei 1100m LP Band auf Großspulen hab ich entweder 3:15 (9,5cm/s) oder 1:30 (19cm/s), das eine ist dann oft zu lang, das andere zu kurz.
Paßt halt immer irgendwie nicht.
Nächster Punkt:
Nimmt man ein DP Band auf 18er, bei 9,5cm/s, dann sind das 4h einfach, 8h vor und zurück.
Kleinspuler mit Reverse gibt's mWn mehr als Großspuler und damit läßt sich lang am Tag Musik hören, ohne aufstehen zu müssen.
Mag ich zB ganz gerne wenn ich an verregneten Tagen was bastle oder sonstwas am Schreibtisch mache.
Großspuler habe ich nur wegen der Optik, die eindeutig cooler ist.
Wieso dann keine 18er auf einem Großspuler ? Sieht doch mickrig aus, oder ?
Kuni da hast du aber gerade etwas gewaltig durcheinander gebracht!
Langspielband auf 18cm bei 9,5 ergibt eine Laufzeit von ~90min pro Seite, also rund 3 Std. bei Autoreverse
Mit Doppelspielband kommt man auf ~120min. pro Seite, also rund 4 Std. bei Autoreverse
(17.10.2025, 08:40)analogi67 schrieb: Viele Geräte stammen aus ca 1970-1985. Angesichts der Zeit ist Wartung und Überholung zu erwarten.
Aus all den Gründen ist eine kleine Viertelspur unattraktiver als eine große Halbspur?
Spricht noch etwas für die Kleinen?
Die Wartung betrifft ja grundsätzlich alle Geräte aus dieser Zeit. Für die Kleinspuler spricht, dass viele einen Griff haben, mit dem sie man leicht wegstellen kann. Deshalb habe ich keinen Kleinspuler (mit einer Ausnahme: der Tandberg x9100) dauerhaft angeschlossen, sondern hole die Geräte nach Bedarf und schließe sie temporär an. Das geht zwar auch mit einer A77/B77, aber irgendwie sind die kleinen Geräte dann doch handlicher. Es kommt natürlich auch immer darauf an, was man konkret hat. Es gibt ja auch Kleinspuler wie z.B. die Akai GX260D, die größer und schwerer als eine Revox A77 sind... und auch keinen Griff haben.
Interessant. Spricht doch mehr für die Kleinen als gedacht.
Doppelspielband reichte super für qualitativ guten Radiomitschnitt.
Für extra lange Aufzeichnung war Dreifachspielband. Mit 9,5cm bei 1098m genug für beispielsweise WDR Rockpalast.
Kaufanreiz bleibt eher null. Vielleicht taucht irgendwann ein vernünftiges Gerät zum attraktivem Preis auf.
Gab so viele schöne Geräte unterschiedlichster Hersteller. Die erste vernünftige im Haus war ein AKAI X210D. Hatte alles was ein modernes Gerät ausmachte. Die sind inzwischen sehr alt. Da wird Wartung notwendig.
Stichwort Rockpalast, gibt es eine Quelle wo man die alten Original Rockpalast Aufnahmen bekommen könnte? Damals war man zu dumm, obwohl das Equipment vorhanden war, diese Events auf Band oder Kassette, natürlcht vom ARD Hörfunk, aufzunehmen.
Ich könnte weinen, Rory Gallagher und ZZ Top, nur um 2 Beispiele zu nennen.
(17.10.2025, 10:26)Adler23 schrieb: Stichwort Rockpalast, gibt es eine Quelle wo man die alten Original Rockpalast Aufnahmen bekommen könnte? Damals war man zu dumm, obwohl das Equipment vorhanden war, diese Events auf Band oder Kassette, natürlcht vom ARD Hörfunk, aufzunehmen.
Ich könnte weinen, Rory Gallagher und ZZ Top, nur um 2 Beispiele zu nennen.
Guck mal in die Mediatheken der Öffentlich-Rechtlichen. Ich habe mal "Rockpalast" bei der App "MediathekView" eingegeben und kriege zahllose Einträge - teilweise Interviews, großenteils aber komplette Konzerte. Viele doppelt und dreifach gelistet (ARD und 3Sat beispielsweise....). Wenn du die App heruntergeladen hast, gib auch mal "Pop around" ein. 3Sat sendet um den 1. Mai und Sylvester immer 24 Stunden lang Live-Konzerte und da sind viele Klassiker dabei. Alle Sendungen kannst du mit MediathekView herunterladen und mit einer App wie z.B. Handbrake kannst du Film und Ton trennen und den Ton z.B. als MP3 absichern. Oder eben auf Tonband überspielen.
17.10.2025, 10:46 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.10.2025, 10:49 von Adler23.)
Na das ist wenigstens ein Lichtblick. In der Not hört der Teufel auch MP3 :-) ZZ Top damals, das war der Hammer. Das erste mal in Europa, viele kannten die Band damals überhaupt nicht. Das muss 1980 gewesen sein.
Jep, ZZ Top war 1980 - hier eine schöne Seite dazu falls noch nicht bekannt
Die Konzerte kann man teilweise vom WDR als DVD kaufen, die Klangqualität ist i.d.R. eher unterdurchschnittlich
(17.10.2025, 10:26)Adler23 schrieb: Stichwort Rockpalast, gibt es eine Quelle wo man die alten Original Rockpalast Aufnahmen bekommen könnte? Damals war man zu dumm, obwohl das Equipment vorhanden war, diese Events auf Band oder Kassette, natürlcht vom ARD Hörfunk, aufzunehmen.
Ich könnte weinen, Rory Gallagher und ZZ Top, nur um 2 Beispiele zu nennen.
Schau mal hier....
Die alten Rockpalast Konzerte sind zum Teil als DVD verfügbar.
Thin Lizzy habe ich auch auf DVD.
Ich bin hin und weg. Die Frage hat sich gelohnt. Rory G. ist dabei, ZZ Top leider nicht, aber wer weiß...vielleicht erscheint davon auch noch eine DVD o.ä..
Ja, stimmt. Das beste ist, jeweils mindestens einen Großspuler und einen Kleinspuler vorzuhalten, besser sogar jeweils 2, jeweils 2 und 4 Spur. Zusätzlich noch mindestens 2 Kassettendecks.
(17.10.2025, 15:29)moxx schrieb: Der Thread ist doch sowieso für'n Arsch.
Da hätte man auch gleich formulieren können:
Sinn oder Unsinn, heute noch Tonbandgeräte zu betreiben :-)
Nix für ungut, Boyz
Frankie
Da bin ich ganz anderer Meinung.
Mit zwei Halbspur 19/38 und reichlich Bändern ist das natürlich für den Arsch, da gibt es moderne Verfahren.
Und so 'ne 19/38 frisst einen arschvoll Bänder ruckzuck auf. Ist aber auch arschgeil.
Aus der qualitativen Sicht ist, was so 'ne Große kann,da ist eine Kleine für den Arsch. Reim qualitativ natürlich.
Nun, da wir nun genug Fäkalsprache verwendet haben ..
Gut, da habt ihr überzeugt. Die kleinen Geräte haben noch heute ihren Sinn.
Genug 18cm Spulen Doppel- und Langsspielband ist da. Neues Band in alte Spulen rein und gut.
Fand altes Band, nach der hier verlinkten Liste fragwürdig. Abrieb, kleben.
Aus Sicht zweier Revox PR99 ist beispielsweise eine Akai X201D eine andere Zielgruppe. Zugegeben heure verwöhnt , wenn mit 38c/s eine Rolle runter gezogen ist.
(17.10.2025, 15:36)Adler23 schrieb: Ja, stimmt. Das beste ist, jeweils mindestens einen Großspuler und einen Kleinspuler vorzuhalten, besser sogar jeweils 2, jeweils 2 und 4 Spur. Zusätzlich noch mindestens 2 Kassettendecks.
Aufnahmen 2-Spur 38cm/s gehen nicht auf einer Kleinen.
Es ist so nicht kompatibel.
Zwei Bestände.
Lösung: Zwei- und Vierspur auf einer Maschine ist schön. Aufnahmen 19cm - können die meisten Geräte..Nicht häufig beide Spurlagen auf einer Maschine. ASC, paar Teac, Technics und paar wenige.
18.10.2025, 06:57 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.10.2025, 06:58 von analogi67.)
(17.10.2025, 09:45)Darwin schrieb:
(17.10.2025, 08:40)analogi67 schrieb: Viele Geräte stammen aus ca 1970-1985. Angesichts der Zeit ist Wartung und Überholung zu erwarten.
Aus all den Gründen ist eine kleine Viertelspur unattraktiver als eine große Halbspur?
Spricht noch etwas für die Kleinen?
Die Wartung betrifft ja grundsätzlich alle Geräte aus dieser Zeit. Für die Kleinspuler spricht, dass viele einen Griff haben, mit dem sie man leicht wegstellen kann. Deshalb habe ich keinen Kleinspuler (mit einer Ausnahme: der Tandberg x9100) dauerhaft angeschlossen, sondern hole die Geräte nach Bedarf und schließe sie temporär an. Das geht zwar auch mit einer A77/B77, aber irgendwie sind die kleinen Geräte dann doch handlicher. Es kommt natürlich auch immer darauf an, was man konkret hat. Es gibt ja auch Kleinspuler wie z.B. die Akai GX260D, die größer und schwerer als eine Revox A77 sind... und auch keinen Griff haben.
Die Akai GX260D oder andere hatte ich nicht mehr im Kopf. In den Wikis sind beispielsweise GX265, GX266 und andere vielleicht seltenere Geräte. Häufiger scheinen 4000DS, X201D, GX215.
Die Preise für die Kleinen sind teilweise hoch. Lohnt sich kaum mehr noch, wenn es mit etwas Aufpreis eine Große gibt.
Wenn beispielsweise kleine AKAI an Revox A77 Viertelspur aufschließt, dann ist es schwerer sich für Kleine zu entscheiden.
Die hohe Zahl an 13- und 18cm -Leerspulen löste die Frage aus. Anschlussverwendung wird neu eingefülltes LPR35, geht auf den Revox PR99. Alternativ ein Kleinspuler. Gebrauchsfähige ASC, AKAI, Teac usw liegen bei etwa 200-400€.Für die Anschaffung lässt sich viel neues Band für die Leerspulen kaufen. Bei all den guten Argumente Pro rechnet sich keine Kleine mehr. Sympathiepunkte hat eine X210D oder deren Nachfolger. Mit der konnte viel gemacht werden, jahrelang der wichtigste Rekorder zu Hause. Teuer ist die geworden. GX215 oft noch teuerer. Wird leider nichts mehr zum Bestand der Revoxe.
Zitat: "...Aufnahmen 2-Spur 38cm/s gehen nicht auf einer Kleinen....
Geht doch:
Gruß
Wolfgang
PS.:
Hier in Krefeld (2019) zusammen mit einer Stellavox SP7 im Hörvergleich.
Lt. vieler Zuhörern war kein Unterscheid auszuhören...
SP7 ist schon was anderes. Uher Report waren gut.
Die Frage ging um die kleinen AKAIs,ASC etc. Da gibt in der Regel keine mit 38cm/s. Wenige mit Halbspur ASC 5002 beispielsweise. ASC hatte 2-Spur mit Viertelspur-Wiedergabe gegen Aufpreis. Selten.
Sicher: eine gute, jüngere ASC 5004, Teac A2320, AKAI GX.. mit 19cm/s auf Viertelspur lieferten gute Aufnahmen.
Die kleine AKAI X201D machte Mitte der 1990 immer noch gute Aufnahmen.
Mit dem Wechsel auf Zweispur und Verkauf der AKAI war das Kapitel geschlossen.
Für geforderte Preise aktueller AKAI, TEAC, ASC um 200-400€ ist das schon eine Menge Geld.
So schön es war, das ist es mir nicht mehr wert. Trotz eurer guten Argumente.
Es wäre etwas anderes eine günstig und gut erhaltene taucht irgendwo auf, beispielsweise bei einer Haushaltsauflösung im Bekanntenkreis. In den Foren habe ich wenige gesehen.
(17.10.2025, 08:40)analogi67 schrieb: Gebrauchte Preise für alte AKAI 4000 oder welche mit GX-Kopf erscheinen hoch.
Es sind halt Einsteiger-Geräte. Ich bin dadurch zum Tonbandhobby gekommen, als ich die Andruckrolle in der Akai vom Kumpel gewechselt hab.
Da kann man eine Berechtigung schwer absprechen.
(17.10.2025, 08:40)analogi67 schrieb: Gebrauchte Preise für alte AKAI 4000 oder welche mit GX-Kopf erscheinen hoch.
Es sind halt Einsteiger-Geräte. Ich bin dadurch zum Tonbandhobby gekommen, als ich die Andruckrolle in der Akai vom Kumpel gewechselt hab.
Da kann man eine Berechtigung schwer absprechen.
Natürlich nicht. Kleine haben ihre Vorteile. Mochte die AKAIX201 sehr, die 4000DS /DS2 hatten Bekannte. Die 4000 ist gut. Die meisten hier sind doch ausreichend ausgestattet. Aus Sicht des Umstiegs auf Halbspur vor ca 30 Jahren stellt sich sehr wohl die Frage,ob eine kleine Viertelspur dann noch Sinn macht. Wie geschrieben: ausreichend Leerspulen für die Größe. Halbspur aufgenommen mit gut 1/3 auf 38cm/s. Da passt nicht ganz so eine Kleine für rund 200-400€.
18.10.2025, 18:59 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.10.2025, 19:03 von David77.)
Bei mir ist es ähnlich. Angefangen mit 4 Spur Grundig Koffern, dann irgenswann kleine Uher und Akai Geräte. Sogar noch eine 4 Spur A77 hab ich für teures Geld angeschafft. Die 4 Spur A77 konnte mich aber nie überzeugen, Gegenspur war imer als dumpfes Wummern hörbar. Das konnten die kleinen besser.
Dann fiel mir die erste Telefunken M12 in den Schoß und ich war überwältigt von der Klangtreue und Dynamik die ich von keinem Gerät vorher kannte. Also wurde praktisch mein gesamtes Archiv aufgelöst und auf 2 Spur umgebaut. Die 4 Spur A77 landete erst in der Werkstatt, dann in einer Ecke und dann im Keller wo sie über 10 Jahre rumstand. Die GX215 ist verschollen, ich glaub die hab ich mal verliehen. Dann kam die zweite M12 dazu.
Es kam sogar noch eine B77 4 Spur dazu, die aber nie in Betrieb ging und gleich in den Keller zur älteren Schwester wanderte - 4 Spur wollt ich nicht mehr, deswegen wurde sie nach 10 Jahren im Keller dieses Jahr endlich auf 2 Spur umgebaut und überholt.
Kürzlich sind noch ein paar 4 Spur Bänder aufgetaucht, Maxell und TDK. Wenn ich die hören wollen würde müsste ich meine erste A77 wieder zum Leben erwecken. Die hab ich aber immernoch als gruselig bei 4 Spur in Erinnerung.
Der einzige Einsatzzweck für mich wäre gebrauchte Bänder abzuhören die vom Flohmarkt, eBay oder KA zu mir kommen. Da würde mir ein Kleinspuler reichen. Die Akai GX215D war schon ganz gut aber auch diverse große (kleine) Uhers hab ich in guter Erinnerug, wenn mich auch das 1-Motoren Prinzip heute abstößt.
Würde ich nochmal wieder was auf 4-Spur aufnehmen? Nein, sicher nicht. Wenn ich lange Aufnahmezeit brauche nehm ich einen digitalen Rekorder.
Um nun wirklich Gebrauchtbändern zu lauschen würd ich mich glaub ich für eine GX Akai entscheiden, wegen den Köpfen und wegen den 3 Motoren. Oder was "Exotisches" wegen Spaß am Tonband, so Ferrograph Series 6 von der Insel z.B. oder ne Nordmende 6003T.
Ich gebe mal auch meinen Senf dazu
Tatsächlich repariere ich deutlich mehr Kleinspuler, als Großspuler. Beide Systeme nutze ich. Aber im Moment ausschließlich nur Kleinspuler. Die bekomme ich gut unter. Da werkelt bei mir im Büro ein Dual TG28 mit 9,5cm und Langspielband. Aufgenommen wurde mit einer ASC 5004. Ein unglaublich guter Klang bei 9,5cm. Für mich macht ein Kleinspuler sehr viel Sinn. Schon wegen dem Platz! Ich stimme da Darwin voll auf zu. Im Moment wohne ich in einer kleinen Mietwohnung. Ich mache mir da ein Tesla b115 zurecht, mit 2 kleinen Boxen, fertig. Passt gut rein und ich kann Bänder hören. Ein Großspuler bekomme ich hier nur schlecht gehändelt. Ich gehe sogar noch etwas weiter. Die Kleinen Philips Bandmaschinen (Plasteböller), haben nicht nur einen guten Klang, sondern sind auch leicht. Aus der Warte betrachtet haben Kleinspuler ganz klar ihre Vorteile. Ich hab die Kleinspuler als Viertelspur für 9,5cm und Großspuler (wenn Platz) als 19cm Halbspur.
Grüße Andre
Dual TG28/29, ASC6002/ 5004, Technics RS1500, Tesla CM160, Braun TG1000
David77 hat die gleiche Entwicklung genommen - genauso wie er es beschreibt ist es bei mir auch. Digitale Rekorder inklusive.
Bei den Kleinspulern gibt's Favoriten, Japaner oder Deutsche Marken irgendwie bevorzugt..Mit einer AKAi GX215 oder ASC5004 wäre ich.heute sicherlich immer noch zufrieden. Mit der Diskussion und Anregung auf Kleinanzeigen nachgeschaut. Die geforderten Preise erscheinen hoch.im Hinterkopf eine wahrscheinliche Reparatur. Neu anfangen macht wenig Sinn im Halbspurpark.
Vorteile haben die Kleinen. Gute Pro-Argumente gelesen.Trotzdem nichts mehr für mich.
Vielen Dank für die gute Diskussion.
(18.10.2025, 19:16)Hasen70 schrieb: Ich gebe mal auch meinen Senf dazu
Tatsächlich repariere ich deutlich mehr Kleinspuler, als Großspuler. Beide Systeme nutze ich. Aber im Moment ausschließlich nur Kleinspuler. Die bekomme ich gut unter. Da werkelt bei mir im Büro ein Dual TG28 mit 9,5cm und Langspielband. Aufgenommen wurde mit einer ASC 5004. Ein unglaublich guter Klang bei 9,5cm. Für mich macht ein Kleinspuler sehr viel Sinn. Schon wegen dem Platz! Ich stimme da Darwin voll auf zu. Im Moment wohne ich in einer kleinen Mietwohnung. Ich mache mir da ein Tesla b115 zurecht, mit 2 kleinen Boxen, fertig. Passt gut rein und ich kann Bänder hören. Ein Großspuler bekomme ich hier nur schlecht gehändelt. Ich gehe sogar noch etwas weiter. Die Kleinen Philips Bandmaschinen (Plasteböller), haben nicht nur einen guten Klang, sondern sind auch leicht. Aus der Warte betrachtet haben Kleinspuler ganz klar ihre Vorteile. Ich hab die Kleinspuler als Viertelspur für 9,5cm und Großspuler (wenn Platz) als 19cm Halbspur.
Grüße Andre
Ja Andre, die diversen Philips Plastikbomber hatte ich vergessen! Das waren eigentlich schöne Gerätchen, vor allem die früheren wie die N441x Reihe. Die 4417 hatte ich auch, die 4510 ist sexy mit den beleuchteten Knöppen! Technisch bis auf die schwarze Pampe und die übermäßig weichen Köpfe doch eigentlich unauffällig. Die 442x Serie war dann dem Plastik zu viel, wenn auch sehr gut gemacht. Hatte die N4422.i
Ich habe auch eine Schwäche für deutsche Hersteller, nur leider gibt's wenig im Bereich der Kleinspuler, dass meinen Kriterien entsprechen würde: 3-Kopf, 3-Motoren. Mit ASC oder Braun TG1000 hatte ich noch nie Berührung und sonst? Telefunken im Profibereich mein Favorit, kannst im Heimbereich ja auch knicken, gruselige Kisten. Schwamm drüber...
19.10.2025, 04:49 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19.10.2025, 04:55 von analogi67.)
Eine ASC 5002 mit Dia-Kopf zog ein paar Jahre neben der Revox ein.Sehr schönes Gerät, knapp 18kg. Schwachpunkt die filigrane Dreizack-Verriegelung. Mindestens für die 5002 gab es einen Viertelspur-Wiedergabekopf. Ob es das für die 5004 umgekehrt gab lässt sich in alten digitalisierten Prospekten nachsehen.
Philips baute brauchbares HiFi. Seltsamerweise fand nie ein Produkt den Weg zu mir. Auf welcher Höhe die aktuellen Preise liegen lässt sich mit einer kleinen Beobachtung verfolgen. ASC 4504 oder 5004 sind interessante Geräte. Etliche deutsche Geräte hielten lange am DIN-Anschluss fest. Wenn's darum ginge, sich eine neben die Revox verirrt, es sind genug DIN-Halbmond-Kabel und Adapter auf Cinch vorhanden. Heute ist Cinch bevorzugt. Unter 250-350 Euro wird kaum eine ASC zu bekommen sein. Glück nicht ausgeschlossen.
(18.10.2025, 22:23)David77 schrieb: Ja Andre, die diversen Philips Plastikbomber hatte ich vergessen! Das waren eigentlich schöne Gerätchen, vor allem die früheren wie die N441x Reihe. Die 4417 hatte ich auch, die 4510 ist sexy mit den beleuchteten Knöppen! Technisch bis auf die schwarze Pampe und die übermäßig weichen Köpfe doch eigentlich unauffällig. Die 442x Serie war dann dem Plastik zu viel, wenn auch sehr gut gemacht. Hatte die N4422.i
Ich habe auch eine Schwäche für deutsche Hersteller, nur leider gibt's wenig im Bereich der Kleinspuler, dass meinen Kriterien entsprechen würde: 3-Kopf, 3-Motoren. Mit ASC oder Braun TG1000 hatte ich noch nie Berührung und sonst? Telefunken im Profibereich mein Favorit, kannst im Heimbereich ja auch knicken, gruselige Kisten. Schwamm drüber...
ein paar relativierende Worte eines Fans deutscher Kleinspuler - von der 44xx Reihe von Philips gab es zwei Generationen, sofort erkennbar daran, dass die älteren Modelle vorne untenrum silbern waren und die neueren vorne komplett schwarz. Von der Modellbezeichnung unterschieden sie sich durch die letzte Ziffer, z.B. N4418 alt und N4419 neu. Die N45iger waren dann Decks, die bis auf fehlende Endstufen und Lautsprecher identisch mit den N44xx waren.
Eine beispielhafte Modellreihe: N4418 Koffer mit Verstärker und Lautsprechern "alt", N4419 baugleicher Koffer "neu", N4510 Deck-Version des 4418, N4511 Deck-Version des N4419. Grade bei diesem Gerät hat das Deck etwas absurdes - N4418 und N4419 enthalten einen kompletten HiFi Verstärker mit Eingangswahlschalter und Phono Vorverstärker. Den Vorverstärkerteil hiervon gibt es auch in den Decks N4510 und N4511, aber keinen lautstärkegeregelten Line Out, um z.B. die damals schon erhältlichen MFB-Aktivboxen anschließen zu können.
Der entscheidende Vorteil der neuen Versionen sind die Longlife Köpfe, die ihrem Namen wirklich gerecht werden. Wenn ich mir nur ein Gerät dieser Modellreihe ins Regal stellen würde, dann das N4419 - das hat Longlife Köpfe, beleuchtete Tasten, HiFi Verstärker mit Eingangswähler, der auch mit den eingebauten Lautsprechern deutlich besser klingt als die 4 Watt Verstärker der kleineren Modelle. Das "programmierbare" Zählwerk ist ein lustiges Gadget, und man kann die Kiste mit der großen Fernbedienung des N4450 vollständig fernbedienen. Ich habe das 4450 aus, das kleine 4419 darf seit einigen Tagen als Hilfsverstärker für Schreibtisch-Reparaturen helfen, als Gerät, um am Computer von Mediatheken Musik aufzuzeichnen, alleine schon wegen der integrierten Lautsprecher, und, weil es viel handlicher ist, mag und benutze ich es viel häufiger als das große 4450.
Und Telefunken = knicken ? Auch da hängt viel Klischee dahinter. Das M3000/3002 kann man alles, nur nicht knicken, das würde ich jeder kleinen AKAI vorziehen, und selbst der EInmotorer, der zur Telefunken Acusta gehört, ist viel besser als sein Image. Selbst die ungeliebten Grundigs der späteren siebziger ( ich habe ein TK850FM ) sind vielleicht störanfälliger als die Dreimotorer von AKAI und Philips, machen aber trotzdem Spaß. Vor allem haben die deutschen Kleinspuler, die angeblich nix taugen, einen großen Vorteil - sie sind immer noch spottbillig zu haben. Der billige Preis ist aber auch der Hauptgrund, wieso davon so wenige revidiert werden. Wenn ich das nicht aus persönlicher Zuneigung mache, macht es einfach keinen Sinn. Ein Telefunken 3002 kostet in unrevidiert vielleicht 50 bis 70 Euro, in komplett revidiert mit Originalzubehör gibt es maximal 200 Euro dafür. Noch schlimmer sieht es bei Philips, Grundig und Uher aus - bei Uher schlicht, weil es viel zu viele davon gibt, und bei Grundig hält das Image sogar beim einzigen respektablen Großspuler TS1000 die Preise immer noch unten.
Interessante Ausführung, danke. Philips und andere deutsche waren bisher nicht Beuteschule. Uher RDL etc zählen dazu.
Preislich ist das ein Argument. Selbst Akai 4000 sind so ab 300€ in Kleinanzeigen und Co. Niemals gebe ich soviel für eine Kleine aus. Teac A33** sind für wenig mehr zu bekommen. Große AKAI sind preislich uninteressant.
Philips wäre im der Tat noch ein interessanter Kleinspuler. Schaue dann mal.
Was ist denn mit Philips 7510 oder Vorgänger ohne integrierte Lautsprecher.
Teac A2320SX liegen schon in Kleinanzeige drüber, AKAI GX215 uninteressant selbst GX4000 liegen hoch.
Letztlich ist die Frage aufgetaucht mit den vielen 13 und 18cm-Spulen. Mit 9,5cm/s und neuem LP-Band reicht für ein wenig einspielen. Nostalgische Gefühle inklusive.
ich habe zu Pauschal vor allem was TFK Heimgeräte angeht geantwortet. Die 3000 scheint ja ganz nett zu sein, die Antwort kam aus persönlicher Erfahrung mit diversen Telefunken Blechbüchsen a la M200 u.ä. Die waren m.E. wirklich gruselig. Hier im Münchener Umland war halt Grundig (natürlich!) und für die Geldigeren Tonbandnutzer Uher häufiger zu finden. Es ist halt immer auch persönliche Erfahrung mit in so einer Antwort.
Ich bin ja wirklich ein Grundig Freund, egal was andere sagen. Aber 'ne Grundig würd ich mir mit Ausnahme einer TS1000 nicht mehr hinstellen. Die TS1000 ist halt weder klein noch leicht und das Gehäuse ist so grauselig. Alles andere ist mir zu viel Bastelbude.
Eine schöne Variocord oder RdL wäre denkbar, denke ich. Immerhin 3-Kopf, wobei das rein zur Wiedergabe ja auch egal ist. Und einige Uher Kleingeräte sind ja nach wie vor hoch geschätzt, auch bei mir. Wirklich gestört hat mich bei den Münchnern nur, das ewige Festhalten an Germanium Transistoren - war billiger als die Neuentwicklung, klar. Kann aber heute im Reparaturfall nerven. Die Fürther haben lange an den Glas-FET's gehangen, aber mir ist kein rein Ge Bestücktes Gerät bekannt, Si Transis + Röhre dagegen schon.
Gegen Akai oder Teac spricht aber nichts wenn der Preis passt, die haben immer einen guten Eindruck hinterlassen. Allerdings muss man Zugeben, dass meiner Erinnerung nach alle Europäer Servicefreundlicher waren, dafür ist die Mechanik bei den Dreimotorern aus Fernost einfacher zu warten. Philips nehme ich hier aus, die waren fast perfekt.
Auf den einschlägigen Seiten machgeblättert sprechen viele Maschine für sich. Philips N7150 sieht interessant aus. Etliche AKAI, die mir abseits der GX215,4000DS, X201D unbekannt waren. GX255,265,266 usw. Teac A2320SX,X3. ASC, Tandberg usw usf. Selbst hier im Forum sind so gut wie keine Angebote der genannten Typen.
Andere Alternative ist die leeren Spulen in Kleinanzeigen zu verkaufen. Genug Plastikspulen übrig. Daa Band war ungeeignet. Silberne Metallspulen bleiben auf der PR99.
(19.10.2025, 14:11)David77 schrieb: Frank hat recht,
ich habe zu Pauschal vor allem was TFK Heimgeräte angeht geantwortet. Die 3000 scheint ja ganz nett zu sein, die Antwort kam aus persönlicher Erfahrung mit diversen Telefunken Blechbüchsen a la M200 u.ä. Die waren m.E. wirklich gruselig. Hier im Münchener Umland war halt Grundig (natürlich!) und für die Geldigeren Tonbandnutzer Uher häufiger zu finden. Es ist halt immer auch persönliche Erfahrung mit in so einer Antwort.
Ich bin ja wirklich ein Grundig Freund, egal was andere sagen. Aber 'ne Grundig würd ich mir mit Ausnahme einer TS1000 nicht mehr hinstellen. Die TS1000 ist halt weder klein noch leicht und das Gehäuse ist so grauselig. Alles andere ist mir zu viel Bastelbude.
Eine schöne Variocord oder RdL wäre denkbar, denke ich. Immerhin 3-Kopf, wobei das rein zur Wiedergabe ja auch egal ist. Und einige Uher Kleingeräte sind ja nach wie vor hoch geschätzt, auch bei mir. Wirklich gestört hat mich bei den Münchnern nur, das ewige Festhalten an Germanium Transistoren - war billiger als die Neuentwicklung, klar. Kann aber heute im Reparaturfall nerven. Die Fürther haben lange an den Glas-FET's gehangen, aber mir ist kein rein Ge Bestücktes Gerät bekannt, Si Transis + Röhre dagegen schon.
Gegen Akai oder Teac spricht aber nichts wenn der Preis passt, die haben immer einen guten Eindruck hinterlassen. Allerdings muss man Zugeben, dass meiner Erinnerung nach alle Europäer Servicefreundlicher waren, dafür ist die Mechanik bei den Dreimotorern aus Fernost einfacher zu warten. Philips nehme ich hier aus, die waren fast perfekt.
ich bin auch Grundig Fan, habe einige Uralt Geräte ( 700, TM9 und TM819 in Truhen bzw. Kombination ), TK600 und TS600, und das erwähnte TK850FM mit passenden Flachboxen. Wenn die Kisten laufen, gibt es nichts auszusetzen, klanglich finde ich sie auch besser als Uher, aber sie sind halt auch ziemlich zickig, wenn sie mal nicht mehr wollen. Ein TS1000 möchte ich irgendwann auch nochmal haben, idealerweise mit allen drei Kopfträgern, aber momentan stimmt das Verhältnis Preis/Zustand nicht wirklich. Nie warm geworden bin ich mit den Grundigs aus der Zeit zwischen der Ära TK5 und der Generation, zu der das TK600 gehört. Auch habe ich bei Grundig oft nicht verstanden, wer die Geräte konzipiert hat - die Vierspurer der TK14x Serie hatten z.B. ALLE die Spurwahlschalter oben auf dem Kopfkasten, nur das TK147 HiFi Stereo hatte die Tasten links, wo man eigentlich noch einen dritten Schieberegler für manuelles Aussteuern hätte hinbauen können.
Den gab es auch, allerdings nur bei den Mono Geräten. Und dann das TK248 - voll mit Trickfunktionen und eigentlich auch ein echtes Dreikopfgerät, aber Hinterbandkontrolle nur in mono, weil man einen kleinen Wiedergabeverstärkerzug mit zwei Transistoren einsparen wollte. Das TK600 wiederum hat vier Vwrstärkerzüge, aber keine Trickfunktionen - und nur einen Aussteuerungsregler trotz zwei VU-Metern. Eigentlich hat es Grundig immer wieder geschafft, eine irre Menge an verschiedenen Modellen auf den Markt zu hauen, von denen aber keins wirklich alles hat. Konzeptionell ist hier wirklich Philips ganz vorne, wenn man z.B. das oben genannte 4419 oder das spätere 4422 nimmt, ist da wirklich alles drin - Tonbandgerät mit Trickfunktionen für Amateure UND vollwertigem Stereoverstärker am Henkel, inkl. leidlich gut klingender Lautsprecher.
Das Telefunken 3000/3002 habe ich eigentlich nur billig und ohne Erwartungen geschossen, um eine Anlage mit dem Receiver Opus 6060 zu komplettieren, und war dann doch massiv überrascht, vor allem vom Klang. Nach allem, was ich bisher an Kleinspulern gehört habe, hat das Gerät den besten Klang, die Überraschung war ähnlich wie der Moment, wo ich das erste Mal ein Telefunken Studio 1 gehört habe. ich frage mich oft, wie es kommt, dass zwischen Image und Wirklichkeit solche Lücken entstehen. Die AKAI Kleinspuler sind z.B. extrem robust, aber auch extrem hässlich, weil man sich nie von dem Roberts Design der 1950iger getrennt hat. Und wenn man se dann doch mal aufmachen muss, weil auch das robusteset Gerät nach über 40 Jahren mal schwächelt, fühle ich mich immer an die japanischen Motorräder der siebziger erinnert, wenn man da den Scheinwerfer öffnen musste, der mit einem Popp nach vorne gesprungen ist, und man aufpassen musste, dass das Glas nicht runterfällt von dem Druck des Kabelverhaus, das in den Scheinwerfer reingestopft war. Ich habe ein AKAI GX630 D-SS, da konnte ich mich bis heute nicht zu einer Revision durchringen, nachdem ich einmal die Rückwand ab hatte. Die Rückwände der Japaner sind ja eigentlich nicht wichtig, haben aber irgendwie schon Symbolwert. Nach vorne riesiges Blingbling, und hinten hat es nichtmal dazu gereicht, eine schwarze Folie auf die Hartfaser zu kleben. Ganz ehrlich, da ist mir jedes TS1000 Plastegehäuse lieber, dem man ansieht, dass es wahrscheinlich aus der Fernsehgeräteproduktion stammt.
@analogi67 - bei aller Liebe zu Philips, aber das N7150 ( und seinen großen Bruder N7300 ) würde ich mal aus der Liste der empfehlenswerten Geräte ausklammern - wieso, darüber ist hier im Forum schon ausgiebig geschrieben worden. Außerdem sind die Kisten zu teuer, wahrscheinlich, weil die Leute noch heute erstmal auf den zur Schau gestellten Protz gucken, und erst dann vielleicht auf die inneren Werte. N7150 und N7300 treffen halt perfekt die Japan Optik der frühen achtziger, und sind deshalb beliebt, auch wenn sie im Kern quasi komplett aus Plastik bestehen.
21.10.2025, 09:57 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 21.10.2025, 10:01 von janbunke.)
Ich würde meine perfekt funktionierende Telefunken M3000 für 200 Euro abgeben. Es käme aber nur Abholung in Frage.
Das Gerät nimmt erstklassig auf und ist voll gewartet. (Neue Riemen usw.)
Selbst bei 4,75 cm/s ist die Qualität noch akzeptabel.
Die Tonköpfe sind fast neuwertig.
Den hochohmigen "Phono" Eingang für Kristalltonabnehmer habe ich umgewandelt in einen normalen Line-In Eingang und über die beiden Mikrofon-Schiebepotis laufen lassen. Siehe Schaltplan. Die rot markierten Bauteile entfernt und eine neue Verbindung (grün) hergestellt.
Die Mikro Buchsen an der Vorderseite sind damit ohne Funktion.
Dann kann man die Kanäle auch getrennt aussteuern.
Cinch Adapter würde ich dazugeben.