Laut Website: "Nach 27 Jahren beende ich das audiotester Projekt Ende Dezember 2024. Vielen Dank an alle User und Unterstützer. Support bis Mitte 2025 über info@audiotester.de. Alle Lizenzen sind weiterhin funktionsfähig!"
15.12.2024, 00:04 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 15.12.2024, 00:04 von timo.)
(14.12.2024, 23:59)t20 schrieb: es ist nicht mein Programm. Der Text steht so auf der Webseite. :-)
OK, da habe ich mich wohl durch das "ich" in Deinem Beitrag in die Irre führen lassen. Ich sehe auch gerade die unterschiedlichen Vornamen.
Scheinbar wurde die Software in diesem Forum durchaus verwendet. Vielleicht kann man ja mal freundlich bei dem Autor anfragen. Ich find's immer schade, wenn solche Projekte, in denen viel Arbeit steckt und die immer noch eine Nutzerbasis haben, im Nirvana versinken.
15.12.2024, 11:26 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 15.12.2024, 12:30 von Ferrograph.)
Das ist sehr schade.
Ich hatte den Audiotester in der Sharewareversion öfters eingesetzt.
Wohlwissend , daß man die Ergebnisse natürlich interpretieren muß.
Nun habe ich mir doch eine Lizenz zugelegt.
Wenn man sieht was zum Beispiel Peter Ruhrberg mithilfe des Audiotesters an Bandvergleichen visualisiert hat bin ich von der Vielseitigkeit der Software angenehm überrascht.
Es gibt natürlich ähnliche Softwarelösungen zum Teil auch als Freeware, da braucht es Zeit sich einzuarbeiten...
Leider habe ich den Audiotester unter Linux nie zum Arbeiten überreden können.
Trotz der Wine Installation und ASIO-Treiber kann die Software bei mir nicht mit der Soundkarte unter Linux umgehen.
Ich hab den auch oft und sehr gerne benutzt. Zeitweise so intensiv daß ich ein Upgrade auf "Bezahlware" machen wollte.
Hab dann aber meine Bastelaktivitäten doch wieder reduziert, daß irgendwann der häufige Nutzen nicht mehr gegeben war.
Mit meinem neuen Laptop schaffe ich es nun nicht mehr so zu kalibrieren, daß -20dB in mV gemessen auch -20dB an der Anzeige sind.
Da hab ich keinen gesteigerten Nerv mehr mich in die Tiefen der PC Technik (liegt ja nicht am AudioTester, sondern an den diversen Reglern des Win) zu bewegen.
Seitdem kurble ich FG Schriebe wieder mit dem FreqGen durch. Geht auch, hat man halt nichts zum Ablegen.
Ich benutze das Programm recht gerne und habe auch eine Bezahlversion. Ich finde den Gedanken mit Open Source gar nicht so verkehrt. Ich werde den Autor mal fragen, ob er dazu bereit wäre. Ab nach Github und dann mal sehen.
Hintergrund: Ich nutze seit sehr langer Zeit den Logitech Media Server, das aber nur weil Logitech irgendwann mal Squeezebox gekauft hat und ich den teuren Transporter gekauft hatte. Das war damals ein konkurrenzlos gutes Gerät für Audio-Streaming, aus dem eignen Netz, Internet, etc. Die Server Software wurde immer von einer aktiven Community gepflegt und final geht es jetzt unter neuem Namen komplett in die Hände der Community über. Logitech zieht sich komplett raus. Sieg der Open Source Beharrlichkeit. Ohne diese aktive Pflege der Server Software hätte ich das Streamer Gerät längt abgestoßen, aber so darf es bleiben. Vielleicht geht so etwas auch mit dem Audiotester.
Wirklich schade, dass die Entwicklung eingestellt werden soll. Ich nutze den audiotester unter Win10 in der Vollversion insbesondere für die Aufzeichnung von Frequenzgängen. Das ist schon sehr komfortabel, auch weil die Messschriebe auf dem PC abgelegt werden können. Alle paar Jahre gehen meine Geräte in den "hausinternen" Service. Interessant, wenn man die alten Messchriebe dann mit dem aktuellen Stand vergleichen kann. Aber auch viele andere Funktionen wie W&F, Frequenzbestimmung per FFT oder THD sind gut einsetzbar und liefern plausible Ergebnisse, zu einem Bruchteil des Preises herkömmlicher Messgeräte.
Wäre natürlich super, wenn die Software per Open Source weitergepflegt werden könnte.
(15.12.2024, 12:20)Linus schrieb: Ab nach Github und dann mal sehen.
Kleiner Gedankensprung: Ist bekannt, in welcher Sprache der Audiotester geschrieben wurde? Nicht, dass da Visual Basic <= 6 zum Einsatz kam. Das würde eine Weiterentwicklung auf der bestehenden Basis im Jahr 2025 doch zu einer sehr fragwürdigen Angelegenheit machen.
(15.12.2024, 12:20)Linus schrieb: Ab nach Github und dann mal sehen.
Kleiner Gedankensprung: Ist bekannt, in welcher Sprache der Audiotester geschrieben wurde? Nicht, dass da Visual Basic <= 6 zum Einsatz kam. Das würde eine Weiterentwicklung auf der bestehenden Basis im Jahr 2025 doch zu einer sehr fragwürdigen Angelegenheit machen.
Kann sein. Der Autor der Software hat sich noch nicht gemeldet...
Ich benutze das Programm auch sehr gerne und finde es sehr schade, dass es eingestellt wird. Obwohl die Shareware-Version gut nutzbar ist, hatte ich dann auch irgendwann die Vollversion gekauft.
Falls der Autor den Quelltext nicht freigeben möchte, sollte er meiner Meinung nach zumindest die Vollversion kostenlos zugänglich machen. Wer das Programm erst im nächsten Jahr entdeckt, kann es dann wenigstens gescheit nutzen.
Und so viel Weiterentwicklung ist ja erstmal gar nicht nötig. Funktioniert, auch unter Windows 11, und das bestimmt noch recht lange.
Wenn all die, die nur die Testversion genutzt haben, diese gekauft hätten, hätte der Entwickler sicher mehr Spaß gehabt. Jetzt, nachdem er jahrelang daran gearbeitet hat, zu fordern, er möge das Programm doch bitte umsonst zur Verfügung stellen, halte ich für unangemessen.
(17.12.2024, 19:01)AKRETA schrieb: Wenn all die, die nur die Testversion genutzt haben, diese gekauft hätten, hätte der Entwickler sicher mehr Spaß gehabt. Jetzt, nachdem er jahrelang daran gearbeitet hat, zu fordern, er möge das Programm doch bitte umsonst zur Verfügung stellen, halte ich für unangemessen.
Hallo!
Das ist, glaube ich ein Missverständnis, ein Programm unter eine Open Source Lizenz zu stellen und allgemein verfügbar zu machen heißt mitnichten das die Arbeit umsonst war oder einfach so verfügbar wird, so dass sich andere daran bereichern können bzw. könnten. Da gibt es genug Open Source Lizenzen, die das zu verhindern wissen. Darüber hinaus sind uns die Gründe für die Einstellung des Produktes unbekannt. Bekannt dagegen ist, dass Produkte auf diesem Weg ein durchaus langes Leben haben können, auch ohne den ursprünglichen Entwickler / Maintainer.
(17.12.2024, 19:01)AKRETA schrieb: Wenn all die, die nur die Testversion genutzt haben, diese gekauft hätten, hätte der Entwickler sicher mehr Spaß gehabt. Jetzt, nachdem er jahrelang daran gearbeitet hat, zu fordern, er möge das Programm doch bitte umsonst zur Verfügung stellen, halte ich für unangemessen.
Du weißt doch überhaupt nicht, wie viel oder wenig Spaß der Entwickler hatte. Die Funktionalität der Testversion hat ihm auch niemand vorgegeben.
Und wenn er sich entschließt, das Programm weder weiterhin zu verkaufen noch zu unterstützen, dann möchte er daran auch nichts mehr verdienen. Die Software dann einfach aus Prinzip "untergehen" zu lassen, halte ich für unangemessen. Es macht für den Entwickler doch dann überhaupt keinen Unterschied.
Kein Support heißt ja auch, wenn jemand seine gekaufte Lizenz verliert, kann er sie auch nicht über den Hersteller zurückbekommen. OK, kann man sagen, selbst Schuld, wenn man den Schlüssel nicht irgendwie gesichert hat, aber sowas passiert halt.
(18.12.2024, 10:39)q-tip schrieb: Du weißt doch überhaupt nicht, wie viel oder wenig Spaß der Entwickler hatte.
Ich glaube zumindest nicht, dass er das Projekt einstellt, weil zu wenige Leute kostenpflichtig registriert haben. Kaum ein Hobby-Programmierprojekt dürfte entstanden sein, um damit Geld zu verdienen. Das wurde früher eher als angenehmer Nebeneffekt mitgenommen (ist inzwischen etwas aus der Mode gekommen, es gibt ja nur noch wenig neue Shareware).
07.01.2025, 07:34 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 07.01.2025, 07:34 von JUM.)
Ein Download ist schon nicht mehr möglich (s. Bild).
Gibt es da vielleicht juristische Probleme?
Falls jemand Kontakt hat, könnte man nachfragen, ob man die unlizensierte Version in unserem Download-Bereich ablegen darf?
Oder gar eine final freigeschaltete?
VG Jürgen
Es ist bei solchen Ein-Mann-Projekten häufig so, daß einen das Projekt völlig in Beschlag nimmt, und zwar ironischerweise umso eher, je erfolgreicher es ist.
Irgendwann möchte man dann nicht jeden Tag zig Mails in der Inbox haben von Leuten, bei denen was nicht funktioniert, die ein neues Feature wollen oder die einen beschimpfen, weil man nicht innerhalb von drei Stunden geantwortet hat.
Ob das hier der Fall ist, weiß ich nicht, aber ich könnte mir gut vorstellen, daß der Autor einfach noch ein Leben ohne Audiotester haben möchte.
Die Lizenz ist von der Software unabhängig. Hast du dir die letzte Version heruntergeladen? Ich hatte noch eine Alte aus 2017. Hatte gar nicht gemerkt, dass er da fleißig weiterentwickelt hatte. Jetzt aber noch mal die aktuelle Version heruntergeladen, die dann auch problemlos mit dem Key lizenziert werden konnte.
über Heise funktioniert der Download der Shareware-Version noch.
Gruß
Wolfgang
Sollte der irgendwann nicht mehr funktionieren, kann man's mit der "Waybackmachine" von Archive.org probieren, da werden neben früheren Versionen von Webseiten auch meist Dateien wie vermutlich auch das Installationsprogramm von Audiotester mit gespeichert.
Viele Grüße
Alex
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