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07.10.2024, 18:19
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 07.10.2024, 18:39 von steban44.)
Hallo zusammen,
Ich würde gerne alle Elkos in der B77 ersetzen.
Ich finde nicht alle mit den angegebenen Werten.
z.B. Record-Platine 100uf 12V
Kann man da auch 100uf 16V nehmen?
Artikel-Nr.: RAD FC 100/16
Elko radial, 100 uF, 16 V, 105°C, low ESR, AEC-Q200
Und für die Input Platine 125 uF 16 V gibts nur 220 uF 16 V ?
Ginge das auch?
Schöne Grüße, Stephan
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07.10.2024, 19:29
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 07.10.2024, 19:29 von Justus.)
....ein höherer Spannungs Aufdruck ist immer hinnehmbar, solange es die ansteigende Baugröße zulässt, umgekehrt jedoch nicht.
M.f.G.
justus
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07.10.2024, 20:59
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 07.10.2024, 21:00 von Steffen87.)
Ein etwas höherer Spannungswert ist klein Problem.
Bei dem 125uF würde ich nicht auf 220uF rauf gehen, dass ist meines Erachtens zu viel.
Früher gabs auch immer noch 150uF bei Reichelt und dem großen C, inzwischen wohl aus dem Sortiment geflogen, da nur für die B77 gebraucht?!
Farnell hat noch welche:
https://de.farnell.com/vishay/mal2031361...dp/1165424
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(07.10.2024, 19:29)Justus schrieb: ....ein höherer Spannungs Aufdruck ist immer hinnehmbar, solange es die ansteigende Baugröße zulässt, umgekehrt jedoch nicht.
Der gleichen Meinung war ich viele Jahre auch.
Jedoch hat mich dieser Hinweis dann doch etwas vorsichtiger mit so einer pauschalen Aussage gestimmt.
Gruß Jan
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Naja, der Kollege hat aber auch nicht gerade entspannt auf deine Antwort mit dem Verweis auf Wiki reagiert.
Übertreiben sollte man es nicht, daher schrieb ich auch von einer etwas höheren Spannung.
Bei 10V beim originalen Elko kann man ruhig 16V oder 25V nehmen, ohne dass sich nach ein paar Betriebsstunden die Kapazität verdreifacht hat.
63V oder mehr würde ich dann aber nicht nehmen, dass ist auch unnötig.
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(07.10.2024, 20:59)Steffen87 schrieb: Früher gabs auch immer noch 150uF bei Reichelt
Gibt es dort auch immer noch, auch von Panasonic.
Es gibt dort auch 1500 und 1800 uF, wenn man nicht so weit von den verbauten 1600 uF abweichen will - das betrifft aber eher die A77.
Gruß
Robert
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Aber nicht axial?!
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Bei der Wahl der Elkos sollte man daran denken, dass deren Toleranz i.d.R. bei +/- 20% liegt…so genau muss man dan Sollwert daher gar nicht treffen.
Viele Grüße,
Hans-Volker
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Ok., danke für die Hinweise.
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(08.10.2024, 00:30)Steffen87 schrieb: Aber nicht axial?!
Das stimmt, ja. Normalerweise versuche ich auch auch immer, für axiale Elkos eben solche wieder einzubauen. Aber wenn es nichts Passendes gibt...
Gruß
Robert
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Die 125 μF ersetze ich schon seit 20 Jahren durch 220. Bisher hat sich noch niemand beschwert....
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Nach lesen dieses Threads lief mir ein 63V Kondensator in einem Philips-Tonbandgerät über den Weg. Tatsächliche Spannung, die er abriegeln musste waren ein paar Volt. Der Kondensator lebt heute noch. Darf man wohl alles nicht so ernst nehmen mit den Dimensionierungen. Kondensatoren in der Spannungsversorgung können in den meisten Fällen deutlich größer dimensioniert werden, das macht nichts. Aufpassen bei Reglern und bei Röhrengleichrichtern.
Koppelkondensatoren sind eigentlich auch unkritisch, aber mehr als eine Verdopplung würde ich nicht machen.