Revox B77 Elkos
#1
Hallo zusammen,

Ich würde gerne alle Elkos in der B77 ersetzen.
Ich finde nicht alle mit den angegebenen Werten.
z.B. Record-Platine 100uf 12V
Kann man da auch 100uf 16V nehmen?

[Bild: PANASONIC.png]
[Bild: ELKO_RAD_PAN.jpg?20210317]
 
Artikel-Nr.: RAD FC 100/16
Elko radial, 100 uF, 16 V, 105°C, low ESR, AEC-Q200


Und für die Input Platine 125 uF 16 V gibts nur 220 uF 16 V ?
Ginge das auch?


Schöne Grüße, Stephan
Zitieren
#2
....ein höherer Spannungs Aufdruck ist immer hinnehmbar, solange es die ansteigende Baugröße zulässt, umgekehrt jedoch nicht.
M.f.G.
justus



 Onkyo TX8050; TA2760; Philips N4520;  2x Grundig TS1000; TK19;24;27 ; 2x Pioneer RL1011L; Telefunken M3000;  M3002L;  Uher 4000 Report L; Report 4400; Report Monitor 4200;  Tesla B41; Mikro Seiki DQ44; Heco Victa 601 

Zitieren
#3
Ein etwas höherer Spannungswert ist klein Problem.
Bei dem 125uF würde ich nicht auf 220uF rauf gehen, dass ist meines Erachtens zu viel.
Früher gabs auch immer noch 150uF bei Reichelt und dem großen C, inzwischen wohl aus dem Sortiment geflogen, da nur für die B77 gebraucht?!
Farnell hat noch welche:

https://de.farnell.com/vishay/mal2031361...dp/1165424
- - - Hier könnte Ihre Signatur stehen. - - -  thumbup
Zitieren
#4
(07.10.2024, 19:29)Justus schrieb: ....ein höherer Spannungs Aufdruck  ist immer hinnehmbar, solange es die ansteigende Baugröße zulässt, umgekehrt jedoch nicht.

Der gleichen Meinung war ich viele Jahre auch.
Jedoch hat mich dieser Hinweis dann doch etwas vorsichtiger mit so einer pauschalen Aussage gestimmt.

Gruß Jan
Zitieren
#5
Naja, der Kollege hat aber auch nicht gerade entspannt auf deine Antwort mit dem Verweis auf Wiki reagiert.  Big Grin 
Übertreiben sollte man es nicht, daher schrieb ich auch von einer etwas höheren Spannung.
Bei 10V beim originalen Elko kann man ruhig 16V oder 25V nehmen, ohne dass sich nach ein paar Betriebsstunden die Kapazität verdreifacht hat.
63V oder mehr würde ich dann aber nicht nehmen, dass ist auch unnötig.
- - - Hier könnte Ihre Signatur stehen. - - -  thumbup
Zitieren
#6
(07.10.2024, 20:59)Steffen87 schrieb: Früher gabs auch immer noch 150uF bei Reichelt 

Gibt es dort auch immer noch, auch von Panasonic.

Es gibt dort auch 1500 und 1800 uF, wenn man nicht so weit von den verbauten 1600 uF abweichen will - das betrifft aber eher die A77.

Gruß
Robert
Zitieren
#7
Aber nicht axial?!
- - - Hier könnte Ihre Signatur stehen. - - -  thumbup
Zitieren
#8
Bei der Wahl der Elkos sollte man daran denken, dass deren Toleranz i.d.R. bei +/- 20% liegt…so genau muss man dan Sollwert daher gar nicht treffen.
Viele Grüße,
Hans-Volker
Zitieren
#9
Ok., danke für die Hinweise.

SG aus Wuppertal
Zitieren
#10
(08.10.2024, 00:30)Steffen87 schrieb: Aber nicht axial?!

Das stimmt, ja. Normalerweise versuche ich auch auch immer, für axiale Elkos eben solche wieder einzubauen. Aber wenn es nichts Passendes gibt...

Gruß
Robert
Zitieren
#11
Die 125 μF ersetze ich schon seit 20 Jahren durch 220. Bisher hat sich noch niemand beschwert....  Wink
Zitieren
#12
Nach lesen dieses Threads lief mir ein 63V Kondensator in einem Philips-Tonbandgerät über den Weg. Tatsächliche Spannung, die er abriegeln musste waren ein paar Volt. Der Kondensator lebt heute noch. Darf man wohl alles nicht so ernst nehmen mit den Dimensionierungen. Kondensatoren in der Spannungsversorgung können in den meisten Fällen deutlich größer dimensioniert werden, das macht nichts. Aufpassen bei Reglern und bei Röhrengleichrichtern.
Koppelkondensatoren sind eigentlich auch unkritisch, aber mehr als eine Verdopplung würde ich nicht machen.
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste