Revox A77
#1
....Hallo...
..eine meiner A77 macht Probleme...sie " leiert "...beim abspielen von Bändern.
....Musikwiedergabe,da wird es ganz deutlich...bei Sprachaufzeichnung fällt es nicht auf...Andruckrolle sieht " gut " aus...kann keinen äußeren Fehler erkennen.Ausgebaut-gereingt....immer noch das gleiche Theater...Was tun...wo könnte der Fehler sonst noch stecken...`?
Danke Mesh....
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#2
´
Schonmal versucht, die Rolle während der Wiedergabe zusätzlich von Hand an de Welle zu drücken?
Frank


Wer aus dem Rahmen fällt, muß vorher nicht unbedingt im Bilde gewesen sein.
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#3
...ja....habe ich gemacht....keine Veränderung...!
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#4
Der Capstan der A77 ist doch riemengetrieben. Ist der Riemen vielleicht ausgeleiert?
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#5
Zitat:timo postete
Der Capstan der A77 ist doch riemengetrieben. Ist der Riemen vielleicht ausgeleiert?
Während gewisse Tonbandgeräte innen aussehen wie das gut sortierte Riemen- und Reibradlager eines Großdistributors für Gummiartikel, hat es in der A77 Riemen (2 Stück) nur und ausschließlich für den Antrieb des völlig unwichtigen Zählwerks! Alles andere, Capstan wie Spulenteller, werden direkt angetrieben. Wink

Was ich zuerst prüfen würde:
- kann es am Band liegen (kleben, schmieren)?
- ist evtl. der Bandlaufpfad verschmutzt? Nicht nur die Andruckrolle muss sauber sein.
- läuft das Lager links (Umlenkrolle) leicht?
- läuft die Andruckrolle leicht?
Michael(F)
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#6
Hi!

Die ReVox A77 hat keinen riemengetriebenen Tonwellenantrieb, sie ist wie auch die B77 und folgende direkt angetrieben!

Wenn ein mech. Problem auszuschließen ist, so kann es noch an der Regelelektronik liegen, bzw. am Regelkreis welcher über einen Abtaster direkt an der äußeren Tonmotorglocke liegend geschlossen wird. (Asynchron-Außenläufer).
Zunächst solltest Du einmal prüfen ob der Tonmotor im spannungsfreien Zustand leichtgängig dreht, wenn dies gegeben ist, so ist der Fehler an der Elektronik zu suchen. Vorrausgesetzt es liegt wirklich nicht an der Andruckrolle bzw. an verschmutzten Umlenklager/Dorn!!
Wenn Du den Fehler in der Elektronik suchen möchtest, so ist hier dann zu Klären welche Version und Seriennummer der A77 vorliegt, da es im Laufe der Modellpflege hier reichlich Veränderung eingekehrt ist.

Gruß
Thomas
Mein Motto "Zitat" »Opa Deldok«: »Früher war alles schlechter. !!!!

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#7
Zitat:Michael Franz postete
Alles andere, Capstan wie Spulenteller, werden direkt angetrieben. Wink
Oha... na sowas. Da hegt man jahrelang liebevoll das Vorurteil, europäische Geräte seien riemen- und japanische direktgetrieben und muß dann (inzwischen als Besitzer einer riemengetriebenen Teac und einer nicht minder riemengetriebenen Akai) erfahren, daß eine Revox Direktantrieb hat. :-)
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#8
...habe das Lager links ausgewechselt..1a..läuft gut durch...rechts gereinigt,Bandführung gereinigt-----Band selbst ist ein Basf 911 und fast neu...läuft auf der anderen A77 tadellos..------------und " leiert "...
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#9
Offene Fragen:

Welcher Generation entstammt die in Frage stehende A77?
Verfügt sie über eine mattierte (geätzte) Tonwelle, oder ist diese hell glänzend blank?

Mit welcher Frequenz jault das Gerät?
Hoch (mehrere 'Schläge' pro Sekunde) oder
niedrig (1 Schlag/s oder niedriger)?

Verläuft die Jaulerei synchron

a) zur Umlauffrequenz der Tonwelle,
b) zur Umlauffrequenz der Andruckrolle oder
c) zu gar nichts von den beiden?

Man kann die Herkunft der Gleichlaufschwankungen beim Anhören eines aufgenommenen Sinustones durch das Betrachten eines Filzschreiberpunktes neben der Zentrierbohrung oben auf der Tonwelle bzw. auf dem Lagerbund der Andruckrolle recht gut abschätzen.

Ist das Jaulen in Frequenz und Amplitude monoton oder unterliegt es ständiger Änderung?

Ist das zumeist außerhalb der A77 hörbare Tonmotorpfeifen frequenzstabil oder zwitschert es?

Wie verändert sich die Jaulerei, wenn du die Bandgeschwindigkeit herauf- oder herabsetzst?

Hast du eine A77 mit Tonmotorregelprint der Schalenkern- oder der IC-Generation?

Weist deine Tonwelle auf Höhe des Bandes Einlaufspuren auf (Fingernagelprobe)? Ich kenne derlei zwar nicht von einer A77, sehr wohl aber von meiner G36 letzter Serie, die ich schon nach gut vier Jahren amateurhafter, aber intensiver Nutzung (unter 9,5 und vor allem 19) 'fällig hatte', weshalb sie 1972 auf 19/38 umgebaut wurde.

Hans-Joachim
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