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Hallo,
mal wieder was zum Diskutieren. Falls die Bandmaschine alle Bändergrößen unterstützt: Fügst du lieber kleine Bänder zu großen zusammen oder lässt du sie lieber wie sie sind? Oder anders gefragt: Was ist für dich die optimale Bandlänge (durchschnittlich in Minuten)? Bei vierspurigen Aufnahmen bei 9,53 cm/s hat man bei einer kleinen 13 cm LPR35 Spule ungefähr 47 Minuten pro Seite. Das ist etwas mehr als eine 90-er Kassette. Bei einem 1100 m Band auf 26,5 cm Spule kann man sich 6 Stunden und 24 Minuten "satt/tot" hören.
Gruß
Nelson
PS: Werte korrigiert. Ich hatte eine falsche Zahl für die Geschwindigkeit im Kopf.
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Ich will ja keine erbsen zählen.
Aber......es ind 9,53cm Bandgeschwindigkeit. Bei einer Bandlänge von 270m auf einer 13cm spule ergibt das eine Laufzeit von ~47min und entspricht damit nahezu genau einer C90 Cassettenseite.
Diese laufen bei korrekt eingestellter Bandgeschwindigkeit zwischen 46,5 bis zu 48 min pro seite.
Gruß
Manfred
Neu........ Uher Royal de Luxe. 2 & 4 Spur; 320nWb@0dB; 1,1V/2,2kOhm@0dB am Ausgang.
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Meist sind die Maschinen für eine Spulengröße optimiert, so dass die Frage dann eigentlich nicht stellt. Ich hab am liebsten 2-Spur-Maschinen mit großen Spulen und 19 cm/s, da mag ich dann Bänder mit 45 min bis 1,5 h.
Bei den 4-Spurern reichen mir i.A. 18 cm Spulen. Für die Anhänger der Offenwickel stellt sich die Frage schon mal gar nicht, da werden die Bänder so lang gemacht, wie sie gebraucht werden.
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Schneiden die "Offenwickler" hier unter uns tatsächlich die Bänder kurz oder lassen sie sie lieber im Originalzustand? Ersteres bedeutet, wenn man oft Bänder neu bespielt, eine große Menge an Schnitten in den Bändern.
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Ich schneide für meine B77 alle 18er Ampex auf 27er zusammen. Sie werden auch nur einmal neu bespielt (19) und bleiben dann so (für mich). Was meine Kinder dann damit machen mag ich mir jetzt nicht ausdenken.
Gruß Dietmar
Fostex R8; REVOX B77; Uher 4200 Report IC, Uher 4000 L, Tesla B115; Tesla B90; Technics RS AZ7; Mirano Echo Chamber T-4;
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egon,'index.php?page=Thread&postID=232477#post232477 schrieb:Meist sind die Maschinen für eine Spulengröße optimiert, so dass die Frage dann eigentlich nicht stellt.
Na ja, fast alle "großen" Amateur-Maschinen haben ja einen Umschalter für die Spulengröße. Insofern gehe ich davon aus. daß eine Maschine für 26-cm-Spulen bei entsprechender Einstellung genau so gut mit 18ern läuft.
Aber abseits davon (und aller Spielzeiten-Überlegungen): Wenn man sich einen Großspuler hinstellt, geht's ja meist auch irgendwo um die Optik, und kleine Spulen auf großen Maschinen wirken für meine Begriffe immer ziemlich verloren.
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t20,'index.php?page=Thread&postID=232480#post232480 schrieb:Schneiden die "Offenwickler" hier unter uns tatsächlich die Bänder kurz oder lassen sie sie lieber im Originalzustand? Da kann ich für mich sagen: Originalzustand. Das liegt aber daran, das ich meine Offenwickel (AEG- Bobbie auf Studiomaschinen) nur mit 38,1cm/s und gelegentlich auch 19,05cm/s fahre. Da lohnt schneiden nicht.
Die Semi- Maschinen laufen dagegen mit 22er oder 26,5er Alu- Spulen, größtenteils mit 19,05cm/s. Aber auch diese sind eigentlich immer in originaler Länge.
Grüße, Rainer
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Hallo!
Auch wenn die ASC AS600x keinen Umschalter für große und kleine Spulen hat,
so kommt sie doch auch mit stark unterschiedlichen Spulen zurecht. Hier ein Bild
vom Umspulen von PES40-Rohwickel auf 13cm-Spule:
Ich habe sogar einmal spaßeshalber zwei 6cm-Spülchen auf die AS600x gepackt,
und aufgenommen/abgespielt. Auch das hat geklappt. Ein Bild davon habe ich zwar
damals gemacht. Finde es z. Zt. nicht wieder, und muß es deshalb schuldig bleiben.
Gruß
Wolfgang
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cisumgolana,'index.php?page=Thread&postID=232505#post232505 schrieb:Auch wenn die ASC AS600x keinen Umschalter für große und kleine Spulen hat,
so kommt sie doch auch mit stark unterschiedlichen Spulen zurecht.
Ich habe sogar einmal spaßeshalber zwei 6cm-Spülchen auf die AS600x gepackt,
und aufgenommen/abgespielt. Auch das hat geklappt.
Das klappt bei der ASC deshalb, weil sie im Gegensatz zu den Revox x77/PR99 eine aktive Bandzugregelung hat.
Für die Grundig TS-1000 gilt das gleiche - da braucht's keinen Umschalter, das funktioniert immer zuverlässig.
So sehr Revox Fan ich bin, aber eine Bandzugregelung hätte man spätestens bei der B77 schon erwarten können.
Viele Grüße
Jörg
Habe eben nochmal die Eingangsfrage gelesen und muss sagen, dass sich die Beantwortung von mehreren Gesichtspunkten für mich ableitet.
1. Maschinen: Offenwickelmaschinen machen das Schneiden und Kleben zur Freude, eine kleine Teac eher nicht so. Offenwickel lassen da mehr Raum für Kreativität
2. Verwendungszweck des Bandes: Für eine Sammlung einzelner Titel ist es nicht sinnvoll Bänder zu zerschneiden. Man nimmt auf, bis die Spule voll ist und lässt sie im Originalzustand.Also ordne ich diese Aufgabe Maschinen mit Spulen zu. Per Offenwickel nehme ich dagegen ganze Alben auf, oder eine Sinfonie oder ein Klavierkonzert oder ein Konzert mit ungenormter Länge also was kürzer oder länger ist als unsere Aufnahmekapazität.
Es ist doch schade, wenn nach einem Konzert 20 min auf dem Band leer durchlaufen.Das Band dann mit anderen Aufnahmen aufzufüllen, stört mich absolut.
Beim Offenwickel kannst Du die abschneiden und zu etwas Neuem zusammenfügen.
Du musst natürlich dabei einigermaßen stabil in Deinen Aufnahmeinhalten sein, sonst wird das nach Jahren und Änderungen ein Puzzle.
3.Banderwerb: Immer teurere Bandpreise machen Hemmungen beim Schneiden. Kleine Bänder verlieren nicht an Wert, wenn man sie klebt. Obwohl man das Vorband abschneiden muss, was ja auch den späteren Nachweis über die Echtheit unmöglich macht und Wertsenkung zur Folge hat.
Zusammenfassung: Man muss sich zwangsläufig klarmachen, ob es ein stabiles Hobby ist, was man aufnehmen möchte, ob es von Langzeitinteresse ist, welche Maschinen man langfristig nutzen möchte und auch kann und wo man Bänder herbekommt.
Ich selber habe mich von dem bedrückenden Gedanken der Wiederverkaufsmöglichkeit gründlich verabschiedet und mache es wie oben beschrieben, denn es soll ja Spaß machen.
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Ich sehe das genauso wie Ralf, nur kleinere Bänder, die meist auf 4-Spur-Maschinen laufen, lasse ich so wie sie sind. Für Offenwickel und 'größere' 2-Spur-Bänder überlege ich mir genau, was ich aufnehme und schneide sie dann für die Belange auf die notwendige Größe.
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Mit einer der Gründe, weshalb ich schon vor langer Zeit auf Offenwickel umgestiegen bin. Die Bänder haben bei mir immer genau die Länge, die benötigt wird, im Normalfall werden Bänder bei mir auch nicht gelöscht, insofern ist das kein Problem. Klebestellen versuche ich nach Möglichkeit zu vermeiden, nur ganz selten mal, wenn ich beispielsweise draußen etwas mit dem Report aufnehme, das zusammengehört und länger als 22 Minuten ist, klebe ich die Bänder dann zusammen.
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Die optimale Länge hat der Computer.
Ich lasse Bänder für gewöhnlich so, wie sie sind. Wenn ich ein langes Band brauche, nehme ich ein langes und stückele nicht.
niels
Wer bei Stereoaufnahmen kein Gegenspur-Übersprechen haben möchte, sollte Halbspur-Maschinen verwenden.
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"vierspurigen Aufnahmen bei 9,53 cm/s"
Da schüttelt es mich. Vierspurig mit 9,5 hab ich als 16jähriger aufgenommen. Unsauberer Klang, Dropouts, Rauschen. Neenee. Tempo 19 muss schon sein, da geht dann auch Vierspur (korrekt Viertelspur!). Und dann hat sich das auch ganz schnell mit kurzen Bänderstücken. Obwohl, große Spulen verwende ich auch selten. Höchstens für Konzerte, ansonsten braucht man eigentlich keine 100 Minuten am Stück, und ich finde das Handling so unkomfortabel. Eine 18er Spule ist einfach handlicher.
9,5 verwende ich nur für Mixtapes als Futter für alte Tonbandkoffer aus der Sammlung. Ein TK 20 oder Uher 500 kann eben mit 19 cm auf 18 cm nichts anfangen. Auf den großen alten Tonbandkoffern dürfen auch meine guten Archivbänder laufen. Toll zum Beispiel Halbspur Stereo 19cm/s auf dem TK 50. Rauscht natürlich mehr als auf einem ernstzunehmenden Gerät*, aber am Frequenzgang fehlt fast nix.
VG Stefan
* hier wollte ich eigentlich "auf einem modernen Gerät" schreiben, aber hey, meine Revöxe sind auch ein drittel Jahrhundert alt. Die 80er sind eben schon lange her.
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Hi, ich habe bei meiner Technics RS-1506 noch die Maxell Bänder von 1978 die ich damals neu gekauft hatte, sind bis Heute einwandfrei.
Ich bespiele meine Bänder immer mit 9,5 so habe ich 3 std je Seite das war auch der Grund warum ich die 1506 gekauft habe, Musik aufnehmen und
Laufenlassen, als Hintergrundmusik.
 Harry
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Tempo 19 und Viertelspur, davon bin ich geheilt, der Klang ist zwar um einiges besser als bei 9,5, aber wenn bei leisen Passagen der Bass von der 'Rückseite' durchkommt, dann ist die Freude doch etwas mehr als getrübt. ;(
Für mich hat sich Halbspur bei 19 (höhenwertige Musik) und Viertelspur bei 9,5 (Hintergrund-, Partymusik) als beste Wahl herausgestellt.
So hat eben jeder seine Vorlieben.
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t20,'index.php?page=Thread&postID=232480#post232480 schrieb:Schneiden die "Offenwickler" hier unter uns tatsächlich die Bänder kurz...
Also ich würde sie lieber länger schneiden - nur habe ich keine Archivkartons >26,5 cm Durchmesser. Bei Frank (darklab) habe ich sehr schöne Tonbandschachteln für 26,5er Spulen bekommen, für die Rohwickel fehlt mir das Passende. Hat jemand einen Tipp, wo man sowas her bekommt?
Grüße
Erhard
Ich freue mich, wenn es regnet, denn wenn ich mich nicht freue, regnet es trotzdem. Karl Valentin
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Hallo Erhard,
bei hochwertigen Aufnahmen, die ich behalten möchte, passe ich die Länge an. Bänder, die ich voraussichtlich wieder überspiele, behalten ihre Länge.
Dazu braucht man dann aber auch die passenden Archivkartons und die sind rar. Manchmal findet man in der Bucht ein paar.
Ich bin schon am Überlegen, mir ein paar Schachteln selbst zu basteln. Die darklab-Schachteln sehen ja ganz gut aus, gehen aber gehörig ins Geld.
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