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Liebe Tonbandfreunde,
ich konnte es nach längerer Zeit der Abstinenz nicht lassen und habe auf dem Flohmarkt eine alte 4000 er L erstanden.
Sie ist in einem guten Zustand, lief nach einem ersten Test etwas schwerfällig ( Umspulen behäbig und sie hielt die Geschwindigkeiten nicht ).
Daraufhin habe ich alle drei Riemen getauscht und sie lief für ca. 5 Minuten normal. Plötzlich wurde die Instrumentenbeleuchtung dunkler und der Motor gab ein leises Summen von sich.
Im Moment dreht der Motor nicht ( kein Abspielen, umspulen etc.)
Es sieht für mich so aus, als ob die Versorgungsspannung nicht mehr stimmt, obwohl ich am Netzteilausgang noch 7,5 Volt unbelastet messe.
Habt ihr ein paar Vorschläge, wonach ich suchen kann?
Ich werde mir als erstes mal den Schaltplan besorgen, damit ich eventuelle Tipps von euch nachvollziehen kann.
Herzlichen Dank schon mal
Dirk
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Hallo Dirk,
als Erstes möchte ich Anselm Rapp in seinem Kampf gegen Windmühlenflügel unterstützen. Es heißt DAS Report, nicht die.
And now for something completely different: Die Elkos unter dem Batteriefach werden Schuld sein an deinem Dilemma. Wenn einer davon leckt oder kurzschließt, bricht die Betriebsspannung together.
Und bei der Gelegenheit bietet sich gleich ein Tausch aller Elkos und Tantalis an.
Die Serviceanleitung findest du hier im Downloadbereich unter Geräte -> U -> Uher -> SM Report 4k 4k2 4k4.
LG Holgi
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Es heißt das UHER Report!
Anselm Rapp, ehem. Fertigungsleiter des UHER Report
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Hallo Holgi, einen schönen Abend,
ich habe schon an die Elkos gedacht, wollte aber erst mal eine Einschätzung der Erfahrenen unter euch.
Ich werde sie tauschen und mich dann wieder melden.
Danke für die schnelle Antwort.
Liebe Grüße Dirk
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Ich habe eben nochmal die Spannung am Netzteilausgang und auf der negativen Seite der Elkos unter dem Batteriefach im Betrieb gemessen.
Sobald der Bandgeschwindigkeitswähler eingerastet ist, bricht die Spannung auf 3,3 V ein. Laut Schaltplan solten hier aber ca. 6 V anliegen, wenn ich das richtig sehe.
Das weist wohl auf die drei Elkos C41, C43, C44 hin.
Dirk
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So sieht das aus.
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Merci,
melde mich nach Pfingsten, wenn ich Ersatz besorgt habe. C scheint axial bedrahtet nur 1000 mikro-Farad / 16V und 2200 mikro-Farad / 16V im Programm zu haben.
Läßt sich der 2000 mikro-Farad Elko auch durch einen 2200 mikro-Farad ersetzen?
Dirk
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Ja. 2200er kannst du nehmen.
Gruß Stephan
Strom macht klein, schwarz und häßlich!
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tapeit,'index.php?page=Thread&postID=206059#post206059 schrieb:Läßt sich der 2000 mikro-Farad Elko auch durch einen 2200 mikro-Farad ersetzen? Es gibt seit Jahren in den Elektronikläden nur die gängigen Normwerte. Und da sind keine 2, 20, 200 oder 2000 µF in der Reihe, sondern nur 2,2, 22, 220 und 2200. Die Toleranzen bei Elkos liegen sowieso in der Größenordnung +30/ -10%. Die E6-Reihe lautet: 1 - 1,5 - 2,2 - 3,3 - 4,7 - 6,8, das jeweils in der nötigen Zehnerpotenz.
Natürlich kann man bei den ganz großen, eher auf professionellen Bedarf eingestellten Versendern wie Mouser Electronic, auch von den Normreihen abweichende Werte bestellen. Aber meist nur in größeren Stückzahlen (ab 1000) und mit Lieferzeit. Auch als Restposten, etwa bei Pollin, gibt es manchmal Elkos mit ungewöhnlichen Werten (120 µF, 1800 µF...).
Im Falle eines einfachen Siebelkos macht das aber ohnehin keinen Sinn. Da nimmt man den nächstpassenden Wert und gut ist.  Auch bei Koppelelkos kann man so verfahren. 15 µF z.B. gehört zwar in die E6-Reihe, wird aber kaum angeboten. Bei Uhers hat man diesen Wert öfters genommen. Der kann dann fast immer einfach durch 22 µF ersetzt werden.
LG Holgi
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Stephan, Holgi,
danke für die Aufklärung. Dann steht einem Tausch ja nichts mehr im Weg.
L.G. Dirk
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Hallo liebe Tonbandfreunde,
wie versprochen eine Rückmeldung von mir.
Ich habe gerade die Elkos C41, C43 und C44 getauscht. Die Polung mehrfach überprüft und durchgeklingelt ob die Lötung in Ordnung ist.
Aus Interesse die alten Elkos mit einem ESR Meter geprüft.
Die Werte der beiden 2000 micro-Farad Elkos sind in Ordnung, der kleinere 1000 micro-Farad ist etwas außerhalb der Toleranz.
Der Tausch war also gut, aber die Maschine läuft noch nicht.
Ist die Maschine mit dem Netzteil angeschlossen, aber über den Geschwindigkeitswähler noch aus, so messe ich am Netzteil 7,05 V.
Schalte ich die Maschine dann ein, so erhalte ich am Netzteil direkt 3,2 V und auf der negativen Seite der Elkos diesmal nur 0,2 bis 0,4 Volt.
Ich weiß, ihr habt mir geraten die Tantalkondensatoren zu tauschen. Betrifft das alle, oder gibt es Hauptverdächtige?
Und gegen was tausche ich die?
Und kann mir jemand ganz kurz erläutern, warum die Spannung durch die fehlerhaften Tantals zusammenbricht ( fast Kurzschluß? ).
Ich bedanke mich schon mal im Voraus für eure Hilfe.
Lieben Gruß Dirk
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Hallo Dirk!
Fehlerhafte Tantal-Kondensatoren sind mir in >150 UHER Report nur sehr selten unter gekommen.
Trotzdem kann es bei Deinem 4000-L die Ursache für den Spannungseinbruch sein.
Es könnte aber auch eine fehlerhafte Endstufe dafür verantwortlich sein. Das kannst Du ganz einfach
testen, wenn Du den schwarzen Stecker von der Endstufe abziehst. Dafür muß Du nicht einmal
etwas ausbauen. Wenn ohen die Endstufe die Spannung stabil bleibt, bist Du schon einen wesentlichen
Schritt weiter gekommen.
Bei der Endstufe sind die Transistoren in den Kühlkörpern ein mögliche Fehlerquelle. Die ollen Germanen
neigen zu Masseschlüssen innerhalb des Metallgehäuses.
Prüfung erfolgt so:
1) schwarzer Stecker wieder draufstecken.
2) die Endstufe loschrauben (2 Schrauben), die Schrauben entnehmen und unter die Kühlkörper Papier
legen (gegen Chassis isolieren).
3) Nächster Einschaltversuch. Ist der Fehler weg, von einem der isolierten Kühlkörpern das Papier ent-
fernen und Massekontakt wieder herstellen. Ist der Fehler weg, die Umkehrprobe mit dem anderen Kühl-
körper machen. Der Fehler müßte dann wieder da sein. Es sei denn, daß beide Transistoren einen Masse-
scchluß haben (sehr selten).
4) Wenn beide Kühlkörper (Transistoren) keine Änderung der Spannungsverhältnisse ergeben (Fehler
permanent vorhanden), dann 3) bei den beiden anderen Kühlkörpern (Transistoren) wiederholen. Sollte
sich auch hier keine Änderung einstellen, dann müßte der Fehlerauf der Endstufenplatine zu suchen sein
(immer vorausgesetzt, ohne Endstufe war der Fehler weg).
Viel Erfolg bei der Fehlerbehebung.
Gruß
Wolfgang
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Ich kann Wolfgang's Erklärung zu 100% unterschreiben
Meist ist einer der Endstufentransistoren schuld wenn die Betriebsspannung einbricht.
Einmal hatte ich den Fall, daß eine defekte Zenerdiode ganz ähnliche Symptome hervorgerufen hat
Hier ist der entsprechende Thread
Viele Grüße
Jörg
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Wolfgang, Jörg,
gebt mir etwas Zeit, ich arbeite eure Vorschläge ab und melde mich dann.
Auch vielen Dank an euch.
Ich weiß, ich bedanke mich hier oft, aber ich bin froh, dass es dieses Forum gibt und auch Leuten mit weniger Ahnung geholfen wird.
Es ist schon ein langer Weg, wenn man sich die Elektrotechnik selbst aneignet.
Es macht mir viel Spass, auch wenn ich seltener Zeit dafür habe.
L.G.Dirk
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Also folgendes Ergebnis:
Klingt blöd, aber um sicher zu gehen. Links neben dem Motor sind 2 kleine Platinen. Ich habe die obere ( Richtung Lautsprecher gesehen ) als Endstufe identifiziert.
Allerdings sind die beiden Transistoren mit Kühlblech, Befestigung Valvo AC188K und AC187K. In meinem Schaltplan sind da andere Typen angegeben.
Jedenfalls stimmen die anderen Bauteile soweit.
Ziehe ich den schwarzen Stecker ab, bricht die Spannung nicht mehr ein. Stecker wieder dran und beide Transistoren gegen das Kühlblech isoliert.
Die Spannung bricht nicht ein.
Soll ich beide tauschen und gegen was?
Gruß Dirk
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Den ac188k gibt es bei Banzaii Electronic in Berlin. Das wäre praktisch.
Sonst habe ich beide Typen nur bei Dönberg in Irland und ebay gesehen.
Lassen sich beide durch den ac188k ersetzen?
Gruß Dirk
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Nein, das sind Komplementär-Transistoren. Der 188er ist ein pnp-, der 187 ein npn-Typ.
Aber kuck mal HIER!
Die sind sogar gepaart. Ist bei Endstufen immer gut, wegen der Symmetrie.
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AC187K ist ein NPN und noch bei Reichelt erhältlich
AC188K ist ein PNP und kann deshalb nicht für den 187 verwendet werden
Viele Grüße
Jörg
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Hallo Dirk!
Du bist doch schon auf der richtigen Fährte.
Nun gilt es heraus zufinden (mein Punkt 3), welcher der beiden Transen der Übeltäter ist.
Selten sind es beide Endstufen-Transistoren.
Vielleicht hast Du Glück im Unglück, und es ist der lieferbare AC188K, der defekt ist.
Schönes Wochenende und toi, toi, toi...
Gruß
Wolfgang
PS: Wenn die Liste noch stimmt, bekommst Du hier
http://www.radio-antik.de/
unter der Rubrik
Ersatzteile, Zubehör
in der Unterrubrik
Halbleiter, Transistoren, Dioden, IC
das Komplementär-Pärchen für 12 Euro + Versand.

(Quelle: radio-antik)
Es gibt die Transistoren aber auch einzeln für 5 Euronen/Stück
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Gibt es doch erheblich billiger in der Bucht! Liest eigentlich jemand, was man hier schreibt und verlinkt? Siehe #17.
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Hallo liebe Gemeinde,
bin Wolfgang gefolgt und habe eingegrenzt. es ist der linke Transistor, der AC188K.
Dann werde ich mal bestellen gehen und hoffen, dass danach nichts neues hinzukommt. Links habe ich ja jetzt genug
Danke an euch alle, die geholfen haben.
Gruß Dirk
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Holgi,
1,75 + 2,00 Euro Versand in der Bucht.
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Hallo Holger!
Ich lese hier nur das, was mich interessiert.
Weil ich weder die Daten von AC187/AC188, noch neue Transistoren brauche,
habe ich Deinen link verschmäht.
Für die Teilebeschaffung gilt m. E. - je mehr links dazu, umso besser.
Der Käufer kann sich dann die für ihn günstigste Offerte aussuchen.
Gruß
Wolfgang
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So liebe Tonbandfreunde,
nochmal zum Abschluss.
Ich habe jetzt den Germaniumtransistor getauscht. Die Maschine lief für 10 Sekunden und dann brach die Spannung wieder ein.
Verstärkerplatine abgezogen. Immer noch keine ausreichende Versorgungsspannung.
Nach gründlichem Suchen und etwas Glück habe ich den Schalter unter dem Batteriefach ausgemacht.
Der hatte Kontaktschwierigkeiten. Sauber gemacht. Alles o.k.
Das Report läuft nun, ist etwas laut, aber das sind wohl die verhärteten Gummis.
Ist aber für mich so erst Mal in Ordnung.
Jetzt kann ich verstehen, dass man auch mal verzweifeln kann. Und man freut sich um so mehr wenn eine Reparatur gelingt.
Liebe Grüße Dirk
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tapeit,'index.php?page=Thread&postID=206734#post206734 schrieb:das sind wohl die verhärteten Gummis. Wohl eher der Gummibelag auf dem Antriebsrad. Aber der verhärtet bei den alten 4000-L nach meiner Erfahrung "eigentlich" nicht. Aber ich kenne ja nicht alle Exemplare...
Gruß Holgi
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Hallo Holgi,
den Gummibelag auf dem Antriebsrad meinte ich auch. Ich bin mir auch nicht sicher ob er es ist.
Ich habe für die Lautstärke der Betriebsgeräusche auch keinen echten Vergleich.
Mein 4200 Stereo Report ist aber ähnlich laut, vielleicht ein bischen leiser.
Ich habe sie gerade zum Vergleich raus geholt.
Und da ist mir wieder eingefallen, dass dort ein Zahn am Zählwerk kaputt ist.
Lässt sich das tauschen? Und ist das aufwändig?
Gruß Dirk
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Ein Report mit einwandfreiem Gummibelag läuft recht leise. Eigentlich hört man nur das Surren des Motors und wenn man näher rangeht, ein leises Rauschen von Riemen und Antriebsrad.
Um festzustellen, ob es am Gummibelag liegt, solltest du bei laufendem Gerät einfach mal die Schwungmasse abheben. Die wird ja nur per Federkraft gegen das Rad gedrückt! Wenn es dann leiser wird, ist der Fall klar. Meist spürst du auch mit der Fingerspitze leichte Unebenheiten, wenn du selbige bei laufendem Antrieb von unten an den Belag legst.
Wenn der Belag nicht verhärtet ist (Fingernagelprobe am ausgebauten Rad), was man wie gesagt bei den alten Geräten nur selten findet, kann man die Rumpelei dadurch besänftigen, dass man das Capstanrad ausbaut und in die Tischbohrmaschine spannt (Schrumpfschlauch über die Tonwelle!), dann mit Schleifklotz etwas abziehen. Die solide Lösung ist, 80 Euro in die Hand zu nehmen und bei Sprang ein neu vulkanisiertes Rad zu kaufen...
Das Zählwerk lässt sich einfach tauschen. Dazu die Frontplatte abnehmen (Reglerknöpfe abschrauben und abziehen, die fünf M2-Schrauben der Frontplatte entfernen).
Gruß Holgi
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Hallo Dirk!
Nein, m. E. ist der Tausch des Report-Zählwerk (L- und IC-Serie) ganz einfach.
1) Bedienknöpfe abnehmen
2) Frontblende entfernen
3) Die zwei kleinen Senkschrauben oberhalb des Zählwerks entfernen.
4) Zählwerk vorsichtig nach vorn ziehen (Zählwerksriemen!)
5) Duch die Öffnung mit einem Drahthaken den Riemen von Zählwerk entfernen und fixieren
6) defektes Zählwerk jetzt ersetzen.
7) Zählwerksriemen wieder auf die Riemenscheibe auflegen, und das Zählwerk ganz einschieben und positionieren.
8 ) Die beiden Senk-Schlitzschräubchen verschrauben.
9) Funktionsprüfung des Zählwerks!
10) Frontblende und Bedienknöpfe wieder befestigen.
Fertig...
Gruß
Wolfgang
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Wolfgang, Holgi,
lieben Dank für die Anleitungen.
Habe bei Sprang per Mail für das Ersatzbandzählwerk angefragt.
In der Preisliste hatte ich es nicht gefunden. Mal sehen ob er eins da hat.
Bei dem Zahnrad auf der Achse, auf der auch der Riemen läuft, ist ein Zahn abgebrochen.
Gruß Dirk
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Ich könnte noch eins da haben! Hoffentlich mit heilen Zähnen. Melde mich nach dem Essen in 20 Minuten....
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Holgi,
das ist sehr nett. Herr Sprang hat noch eins für 8 €.
Ich nehme das, denn vielleicht brauchst du deins ja noch.
Dirk
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Sorry, hatte mich geirrt, es war ein horizontales mit rundem Resetknopf. Wohl vom Report Monitor.
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hannoholgi,'index.php?page=Thread&postID=206735#post206735 schrieb:tapeit,'index.php?page=Thread&postID=206734#post206734 schrieb:das sind wohl die verhärteten Gummis. Wohl eher der Gummibelag auf dem Antriebsrad. Aber der verhärtet bei den alten 4000-L nach meiner Erfahrung "eigentlich" nicht. Aber ich kenne ja nicht alle Exemplare...  Mein 4000-L (1423 103 4xx) rappelt vernehmlich, das hat einen erheblichen Standplatten!
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Hallo Ragnar!
Zitat: "...4000-L..., das hat einen erheblichen Standplatten!"
Ich interpretiere das als rhythmisches Klopfgeräusch bei play-/rec-Betrieb.
Kann bei der hohen SN eigentlich nicht vorkommen. Der Antrieb
war gegenüber dem Vorgängermodellen und den ersten 4000-L (6-stell. SN)
so geändert woren, daß Kraftschluß zwischen Schwungmasse und Capstan-
rad erst beim Drücken der play-Taste zustande kam.
Nachzulesen hier:
UHER 4000-L Report, Fortsetzung einer Erfolgsgeschichte...
Ich kann mir das nur so erklären, daß Dein 4000-L eine längere Zeit, ausgeschaltet
mit gedrückter play-Taste gestanden hat.
Wenn das Laufgeräusch gleichmäßig zu laut ist, kann es schon am verhärteten Gummibelag liegen.
Beim "L" trat das zwar eher nicht auf. Vielleicht wurde im laufe der Jahre das Capstanrad ausgetauscht
(aus welchem Grund auch immer). Und es wurde dafür Eines der "IC"-Serie verwendet. Ja dann...
Gruß
Wolfgang
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Mein 4000-L, ein Flohmarktkauf mit unbekannter Vergangenheit, hat ein rhythmisches Klopfgeräusch, das von der gewählten Bandgeschwindigkeit abhängt. Ich neige daher dazu, deine Interpretation mit Standzeit auf "Play" zuzustimmen. Beim Kauf waren übrigens die Kontaktflächen am Netzteil so korrodiert, dass das Report keine Betriebsspannung mehr erhielt! Reinigung mit einem Radiergummi schuf Abhilfe, dick war die Schicht also nicht.
Der einzige Hinweis auf das frühere Leben des Geräts (abgesehen vom überwiegend religiösen Inhalt der beiliegenden Bänder) ist ein Reparaturaufkleber von September 2005 - das Gerät war also für einen Privatanwender recht lange in Gebrauch. Mein Tipp bezüglich Beschäftigung des Vorbesitzers wäre Pfarrer.
Generell bräuchte das Gerät einmal viel Zuwendung - der Antrieb läuft schwer an und der Aufwickelzug ist so gering, dass die Wickel auf der Spule lose herumschlackern. Deswegen ist es derzeit abgestellt.
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