The History of Magnetic Audio Tape
#1
http://www.youtube.com/watch?v=SocNHeRw1Ho

Ich habe den Beitrag noch nicht zu Ende gesehen. Erwartet hatte ich zu Beginn eigentlich wenig, aber dann wurde ein bekannter Name eingeblendet und kurz darauf ein noch viel bekannterer.

Edit: Friedrich, die Maschine, die Mullin vorführt, ist die schon auf 1/4-Zoll umgebaut? Mir scheint das Band breiter zu sein, was vielleicht nur eine Frage der Perspektive ist.

niels
Wer bei Stereoaufnahmen kein Gegenspur-Übersprechen haben möchte, sollte Halbspur-Maschinen verwenden.
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#2
Na, das ist ja eine Überraschung ...

Diese Kompilation ist ohne mein Wissen (geschweige denn mit meinem Einverständnis) aus Aufzeichnungen zusammengesetzt, die etwa 2004 für eine Halbstunden-Sendung gemacht wurden. Auf die DVD, die mir zugesagt war, warte ich noch heute (ich habe eine Sendungskopie aus privater Quelle bekommen).

Niels: Die beiden K 4-Varianten, die Jack Mullin benutzte, arbeiteten mit 6,5 mm-Band und 77 cm/s (das steht doch irgendwo auch geschrieben?). Erst die Ampex 201 (oder hieß die 200A?), also die erste Modifikation der Ampex 200, benutzte 1/4-Zoll-Band von 3M, wenn ich nicht irre. Details des Umbaus der Mullin-Maschinen von 220 Volt / 50 Hz auf 117 V / 60 Hz sind leider nicht im zeitgenössischen Original dokumentiert, aber nachvollziehbar.

Im Übrigens ist die "Fokussierung" auf den grauslichen Herrn mit dem Schnauzbart "mal wieder typisch a...." - sorry, NSA liest mit.

F.E.

Nachtrag (7.7.13, 11:54): Die bewussten Aufnahmen stammen vom September 2005 (so viel zur Präzisierung!).
ZEITSCHICHTEN, barrierefreier Zugriff im "GFGF-Buchladen", URL https://www.gfgf.org/de/b%C3%BCcher-und-schriften.html (ca. 240 MB)
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#3
Beim ersten Betrachten des Videos - ohne Ton und Untertitel - dachte ich spontan, was hat den nun der Gates, Bill mit dem Thema zu tun? Bis ich durch die Einblendung eines besseren belehrt wurde. F.E., so sah er also in 2004 aus. Respekt!

Ich denke das diesen "Herrn" AH [A] auf keiner mir bekannten Ablichtung je einen Schnauzbart "zierte". Den aktuell mit dem Titel "Bart des Jahres 2013" dekorierten Johann Lafer - ebenfalls aus Östereich [A]kommend, schon. Johann Lafer hat zwar ebenfalls kaum etwas mit "The History of Magentic Audio Tape" zu tun, höchstens mit "Bandnudeln". Korrekt wird diese Gesichtsfrisur eher als Zweifingerbart oder nach dem großen Charly "Chaplin-Bart" benannt. In manchen deutschen Gauen wird solch h,a-ariges etwas salopp auch "Rotzbremse" betitelt. Ansonsten kann ich Deinem sicherheitshalber verschlüsseltem "mal wieder typisch a...." nicht widersprechen.

Wink Gruß Bernd

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#4
Friedrich, da habe ich wohl einen Absatz überinterpretiert: "Was die Breite angeht, war er an seinen Bandvorrat gebunden, hier rundete er von 6,5 mm auf 1/4 Zoll = 6,35 mm ab" (S. 225, vorletzter Absatz, 1. Auflage) und dies bereits auf die K4 bezogen, was zugegeben, nicht ganz widerspruchsfrei ist.

Wie angedeutet, hatte ich ja befürchtet, wieder kuriosestes geboten zu bekommen ("H(Orr)or-Stories" und ähnliches). Der Name Pete Hammar ließ mich dann aber baldvermuten, dass zumindest die Quellenlage solide sein sollte.
Bei der steten Fokussieurng auf Hrrrn Schicklgruber wundert es doch, das die Tonbänder nicht als "Freedom Tapes" benannt worden sind.

niels
Wer bei Stereoaufnahmen kein Gegenspur-Übersprechen haben möchte, sollte Halbspur-Maschinen verwenden.
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#5
Niels,

also "Was die Breite angeht,...", hast Du natürlich Recht: die 6.35 mm bzw. Viertelzoll wurden erst aktuell, als Bänder für die ersten Ampexe geschnitten werden sollten. Das wäre, so es denn eine weitere e-book-Ausgabe geben sollte, noch zu präzisieren.

Ich habe leider versäumt, mir von Jack Mullin "einen Meter" seiner C- bzw. LG-Bänder zwecks Nachmessung geben zu lassen; ich meine mich zu erinnern, dass Zellulose-Azetat-Bänder - also Magnetophonband C - eine leichte Tendenz zur "Verschmälerung" oder die Schneidemaschine gewisse Toleranzen hatte(n), so dass Mullin möglicherweise exakt 6.35 mm gemessen hat.

F.E.
ZEITSCHICHTEN, barrierefreier Zugriff im "GFGF-Buchladen", URL https://www.gfgf.org/de/b%C3%BCcher-und-schriften.html (ca. 240 MB)
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