AKAI GX 747 mit hörbaren Gleichlaufschwankungen
#1
Hallo, ich habe mir bei ebay für 1500 Euro eine AKAI GX 747 revidiert mit Garantie gekauft (angesichts des hohen Marktpreises, den sie sogar gebraucht bringt, finde ich das einen sehr fairen Preis). Ich habe sie seit Januar. Sie hat neue Gummis, eine neue Andruckrolle und neue Potis im Rec und PB Sektor, es wurde Alles nach AKAI Service Manual abgeglichen und auf XL I eingemessen.

Funktioniert soweit wunderbar, klingt hervorragend. Leider hat sie ein paar Kratzer.

Trotzdem habe ich von Anfang an irgendwie den Eindruck gehabt, dass sie leichte Gleichlaufprobleme hat. Bei der Aufnahme fällt das nicht so auf, aber bei der Wiedergabe addieren sich die Schwankungen, die während der Aufnahme schon aufs Band kamen mit denen die bei der Wiedergabe entstehen und da hört man es - bilde ich mir ein - ziemlich deutlich.

Der Bandlauf ist penibel gereinigt, die Andruckrolle ebenfalls, die Spulengröße ist korrekt eingestellt, Alle anderen Einstellungen, die man von aussen machen kann stimmen auch. Ich habe sogar die Andruckrolle abgenommen und etwas Öl in das Loch in der Mitte gemacht, hat aber auch nix gebracht. Vom Band hängst auch nicht ab. Es war eine neuwertige Spule XL I bei der Maschine dabei, ich habe hier aber auch noch 3 Spulen neues LPR35 von RMG, wie auch etliche noch gut erhaltene 18er Spulen aus den 60er bis 80er Jahren. Die verschiedensten Bandsorten brachten keinen Unterschied, das Leiern klingt immer gleich. Egal ob mit Polyesterbeschichten oder glatt und egal auch welche Dicke, logischerweise klingen die Bänder unterschiedlich, das LPR35 eher muffig, aber das liegt ganz klar an der Einmessung und hat keinen Einfluss auf den Gleichlauf.

Am Pitch kanns auch nicht liegen (denke ich zumindest) weil die Geschiwndigkeit bei der Aufnahme ja fix ist und deshalb keinen Einfluss darauf haben sollte.

Der Capstan läuft gleichmäßig und rund, zumindest fühlt es sich so an, wenn ich mit dem Finger dranfasse. Ein festeres Anpressen der Andruckrolle mit dem Finger bringt ebenfalls keine Veränderung.

Ich habe mehrfach einen Sinus aufs Band gespielt vom PC aus. Auf dem Band hört man den Ton ganz deutlich hin und her schwingen, es entsteht ein Flattern und manchmal weicht er ganz deutlich vom eigentlichen Grundton ab, hinterband während der Aufnahme.

Ich habe das dann mit meinem Cassettendeck probiert, ein GX 75, da flattert, flirrt und weicht nix hörbar ab, auch wenn man zurückspult und nochmals wiedergibt.

Vor einigen Tagen habe ich eine GX 600 mit abgeschnittenem Netzkabel vom Sperrmüll gerettet. Sie war 4 Tage lang zugeregnet und lief davor wahrscheinlich 20 Jahre lang nicht. Ich habe sie trocknen lassen, geputzt und ein neues Netzkabel drangebastelt. Bis auf einige Kontaktschwierigkeiten, die mit ein bisschen Kontaktspray sofort behoben waren und den Capstanriemen der auf die 60 Hz Führung abgefallen war lief sie sofort nach dem Einstecken ohne Probleme, mit einem Riemen und der Andruckrolle, die wahrscheinlich so alt ist wie das Gerät.

Habe dann noch den Bandlauf gereinigt, die Andruckrolle aufgerauht und sie auf RMG LPR35 eingemessen. Nicht mal die Holzseiten sind aufgequollen und sie sieht wirklich wohnzimmertauglich aus. 2 Löcher waren in der Rückwand, die habe ich mit Isolierband abgeklebt, so fällts kaum auf, ich habe schon ein ganzes 1100 m Band damit bespielt und da leiert von vorn bis hinten nix, auch bei der Einmessung lief der Sinus ganz gerade, das muss doch eine GX 747 mit Direktantrieb auch schaffen, oder?

Ich habe den Verkäufer bereits angeschrieben und er hat auch gesagt, dass ich sie ihm zuschicken soll, wenn alle Stricke reissen, aber wenns vielleicht ne einfache Erklärung, dann würde ich das selbst machen, weil ich die Maschine nicht unbedingt bis nach Berlin schicken will, wenns nicht zwangsläufig nötig ist. Ich kann auch mal mp3s vom sinus in beiden Geschwindigkeiten anfertigen.

Ich hab auch mal gebrauchte Andruckrollen anderer Maschinen, die auf die 747 drauf passen, weil ich dachte, dass die "Nachbauten" evtl. nicht so präzise gefertigt sind, wie die originalen, aber da wurde es eher schlimmer. Mal davon ab würde das nicht die temporären Abweichungen vom Grundton erklären, die nicht immer in gleichen Abständen kommen.

Muss die Maschine vielleicht penibel gerade ausgerichtet sein, oder hat sie ein Problem mit unserem Netz? Oder ist das vielleicht ein bekannter Defekt in der Antriebssteuerung? Man hört ja oft vom IC Grab 747. Ist möglicherweise der Capstan hinüber?

Ich wäre über Antworten sehr dankbar...

LG, Tobi
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#2
Hi Tobi,

wenn wirklich aber auch alles richtig, im Bereich der Bandführungen, gesäubert ist (was nicht so leicht ist, denn schwer einsehbar und zugänglich sowie zahlreiche Führungselemente vorhanden). Dann kann es in der Tat am Tonmotor liegen. Um dies zu ermitteln musst Du mittels Oszilloskop an der Tonmotorregelung das geregelte Steuersignal messen. (Siehe Service Manual) Erst wenn hier erkennbar, dass die Regelung in die Begrenzung geht ist dies ein Hinweis für einen Defekt (Lagerdefekt) am Tonmotor. Weiterhin sollte auch das Tachosignal zur Drehzahlmessung geprüft werden.

Der Motor sollte dann zerlegt und mittels Sinterlageröl geschmiert werden.

Dies sieht dann ungefähr so aus:

http://forum2.magnetofon.de/f2/showtopic...adid=12840

Gruß

Thomas
Mein Motto "Zitat" »Opa Deldok«: »Früher war alles schlechter. !!!!

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#3
Hallo Tobi,

wenn die Gleichlaufschwankungen beider Aufnahme vorhanden sind, reinige die Kontakte des kleinen Relais in der einen Ecke des Syscon-Boards (zwischen den vielen Kabel). Die Kabel kann man etwas zur Seite biegen und dann die transparente Kappe abnehmen.

Dieses Relais schliesst den Pitch-Control Poti während der Aufnahme kurz.

Dieses Problem kenne ich von fast allen 635 und 636, bei der 747 dürfte es ähnlich sein.

Wenn die Schwankungen bei der Wiedergabe auftreten, den Pitch-Control Poti ml mit Teslanol Oszillin T6 behandeln.

Gruß, Erwin
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#4
Hallo Tobi,

ich kann Erwin nur Recht geben. Bitte schaue mal hier rein:

http://forum2.magnetofon.de/f2/showtopic...adid=12029

Ich würde das Relais RL5, wie von mir beschrieben ausbauen und reinigen.

Das Relais RL5 sitzt unten rechts, von den Kabeln etwas verdeckt.

[Bild: 10928083lj.jpg]


Grüße Falk
1 x REVOX B77
2 x AKAI GX 635D schwarz
1 x AKAI GX 266D
1 x Tesla Uran
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#5
Das Relais muss nicht unbedingt ausgebaut werden.

Ich mache das immer so:

Maschine auf den Kopf stellen.
Kabel vor dem Relais (von hinten gesehen) etwas zur Seite biegen.
Kappe abnehmen.
Etwas Kontaktspray (KEIN KONTAKT 60) auf die Schliesser-Kontakte sprühen.
Papierstreifen (ca. 2-3mm breit) dazwischen legen.
Kontakte von Hand (z.B. mit einem kleinen Schraubenzieher) zusammendrücken.
Papierstreifen hin und her bewegen, bis die Kontakte sauber sind.
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#6
Da hat eben jeder so seine Erfahrungen und Methoden, ich halte eben nicht so viel von den Kontaktsprays. Da wird mitunter sehr viel Schaden angerichtet, wenn überhaut nehme ich Tuner 600. Das Relais läst sich mit Entlötlitze sehr gut ausbauen und dann viel besser handhaben. Schnell, schnell muss bei dieser Arbeit nicht sein, das Zahlt sich nicht aus, Langzeitwirkung!

Grüße Falk
1 x REVOX B77
2 x AKAI GX 635D schwarz
1 x AKAI GX 266D
1 x Tesla Uran
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#7
Gott ich hatte diesen Thread völlig verdrängt. Es tut mir leid, dass ich mich überhaupt nicht mehr geregt habe. Danke für die ganzen Postings.

Das mit den Gleichlaufschwankungen hat sich so weit erübrigt, ich habe die Maschine einfach zurück geschickt und der Verkäufer hat die Andruckrolle getauscht, die wohl nicht so ganz präzise gearbeitet hat, angeblich war sie schon beim Kauf neu, er sagte aber, dass die neuen Andruckrollen oftmals eine ziemlich schlechte Qualität haben.

Ich musste dann leider auch feststellen, dass meine bisher aufgenommen Bänder alle übelste Phasenfehler mit der neuen Andruckrolle machen, ein auf meiner korrekt eingestellt GX 600 D aufgenommenes Band funktioniert auf der GX 747 jetzt allerdings ohne Phasenfehler, ich habe seitdem auch schon Testaufnahmen mit der 747 gemacht und das Band dann gewendet um auszuschliessen, dass im Bandlauf irgendwas verkehrt ist und ich muss sagen, ich bin jetzt zufrieden. Beide Seiten klingen in beide Richtungen auch in Mono gut. Phasenfehler und Gleichlaufprobleme sind die schlimmsten Fehler, die haben mir schon viele Maschinen, die nicht überholt waren verdorben.

Ich weiß nicht ob die vorige Andruckrolle wirklich neu war, aber ich habe kostenlos ne neue bekommen und musste Nichts zahlen, obwohl die Garantie für Gummiteile ausdrücklich ausgeschlossen war, insofern bin ich zufrieden. Jeder macht mal Fehler, aber vielleicht war ja wirklich auch ein schlechter Nachbau schuld.

Die Maschine stand den Sommer über eher rum, aber jetzt packt mich wieder mein Spieltrieb und die Lust mich damit zu beschäftigen, sie ist ja auch einfach wunderschön, allerdings ist sie äusserlich an einigen Stellen schon recht angegriffen, was ich leider auch bei den meisten über ebay angebotenen nicht generalüberholten Maschinen feststellen musste, wenn dann mal Eine im äusseren beinah Neuzustand war wurden gleich Preise oberhalb 1500 bis über 2000 Euro verlangt. Gibt es irgend ne Möglichkeit das Gerät optisch aufzuwerten? Die Seitenteile sehen aus wie neu, obere und untere Abdeckung sind komplett neu lackiert, aber die Front ist übersäht mit Kratzern und Abnutzungen. Kann man das Lackieren oder gibts da irgendwelche Möglichkeiten, sie wieder "neuwertig" aussehen zu lassen? Von mir aus auch erstmal ohne die Schrift, obwohl der fette 747 Schriftzug und die ganzen Aufschriften das Ganze noch ein bisschen cooler aussehen lassen, eben typischer 80s Elektronik Look.

LG, Tobi
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#8
Mich hat das Thema nicht ganz losgelassen. Ich habe jetzt nochmal einen Sinus aufs Band gespielt und auch die Gleichlaufschwankungen sind wieder aufgetaucht, also habe ich die Maschine aufgeschraubt und nach nem RL5 gesucht, allerdings ist das auf der 747 ein anderes Relais, auf dem Layout der 747 scheint es das Relais RL7 zu sein. Es schließt immer während der Aufnahme und wird bei der Wiedergabe wieder ausgeschaltet und befindet sich auch direkt hinter den Geschwindigkeitspotis.

Welche Funktion das RL5 hat weiß ich nicht, es bewegt sich weder beim ein, noch beim Ausschalten, noch beim Betätigen der Laufwerksfunktionen, ich habe dessen Kontakte aber auch gereinigt, und zwar habe ich sowohl beim RL5 als auch beim RL7 mit einem kleinen Schraubenzieher vorsichtig die Kontakte blank gekratzt, natürlich war ich vorsichtig und habe Nichts verbogen. Leicht schwingen tut der Sinus jetzt immernoch, aber die stärkeren Abweichungen sind weg. Ich weiß ja nicht, wie es sich normal anhören müsste und ein Oszi habe ich nicht, aber es hat auf jeden Fall was gebracht.

Das blöde ist nur, wenn man weiß, dass da ein Fehler war, von dem man nicht sicher ist, dass er behoben ist hört man manchmal Geister. In erster Linie ist es ja wichtig, dass der Sinuston so gerade läuft, dass man bei der Musik kein Störendes Leiern hat.

LG, Tobi
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#9
Hallo Tobi,

ich vermute das Relais schaltet das Pitch Poti bei der Aufnahme ab. Damit wird verhindert, dass die Maschine Aufnahmen mit falscher Geschwindigkeit macht.

Band ab - Band läuft,

Rainer
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#10
Das habe ich schon verstanden, deshalb habe ich es ja auch geputzt und das Problem des heftigen Abdriftens in eine andere Tonart ist jetzt weg, nur frage ich mich wie sich die Gleichlaufschwankungen, wie sie in den technischen Daten des Gerätes stehen anhören, wenn man einen 1 kHz Sinus draufspielt, wennn das Gerät ideal funktioniert und ob man 0,08% (waren es glaube ich) wahrnehmen kann, denn so ein leichtes Schwingen des Tones kann ich wahrnehmen. Ich habe nur gesagt, dass das Relais in der 747 nicht RL5, sondern RL7 heißt, hätte ich nicht verstanden, wozu es gut ist, hätte ich das nicht rausgefunden, denn das RL5 hat in sämtlichen Laufwerksfunktionen nicht ausgelöst, ich habe noch nicht rausbekommen wozu es gut ist, ist aber auch nicht so wichtig, denn sonst funktioniert die Maschine ja perfekt. Deshalb würde es mich interessieren, wie sich ein 1 kHz Sinus auf einer anderen Maschine mit gleichen werten anhören würde.

Ich habe eben mal Klaviermusik aufs Band gespielt und habe den Eindruck, dass es sich gut anhört und jetzt Ruhe ist, aber wie gesagt, wenn man das im Hinterkopf hat, dann beschäftigt es einen derart, dass man sich manchmal Wow & Flutter einbildet wo gar kein hörbarer mehr ist...

Ich danke euch auf jeden Fall vielmals für die Hilfestellung, jetzt kann ich endlich anfangen Bänder auf meiner 747 aufzunehmen ohne, dass es mich hinterher schaudert...

LG, Tobi
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#11
Hallo Tobi,

du sprachst oben von einem 'Phasenfehler`. Was meinst du damit, bzw. wie hast du dieses festgestellt?

Peter
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#12
Na Phasenfehler, wenn der Azimuth nicht stimmt hört man die ganz deutlich indem man über einen externen Verstärker, der das kann Mono erzwingt. Wenn sich dann so ein komischer Flanger Effekt ergibt oder es ganz undeutlich blubbrig klingt stimmt meistens irgendwas mit dem Bandlauf nicht.

Jetzt ist übrigens ein neues Phänomen aufgetreten. Ich habe eine gut erhaltene XL I Spule aufgelegt und gestern mal ne Probeaufnahme gemacht. Es verhält sich so, dass in Vorwärtsrichtung der rechte Kanal um 2 Segmente leiser ist als der Linke und in Rückwärtsrichtung ist es genau umgekehrt und man hört das gegen Hinterband auch deutlich. Wenn ich einen Sinus aufspiele und beide Kanäle so aussteuere, dass die LED Ketten gleich lang sind höre ich, wenn ich über den Verstärker zwischen Tape und Quelle herschalte fast keinen Unterschied zum Original.

Drehe ich das Band um ist es genau so, Spurwinkelfehler sind aber wenn ich das in Vorwärtsrichtung Aufgenommene in Rückwärtsrichtung wiedergebe und umgekehrt nicht auszumachen. Die BIAS Fine Regelung scheint sowieso mit dem Level gekoppelt zu sein, denn je nachdem in welche Richtung ich drehe wird ein Kanal lauter oder leiser, steht aber, wie es sich bei der Maschine bei XL I Band gehört auf Mittelstellung... Ist da bei der Einmessung irgendwas nicht richtig? Ich kann mich noch erinnern, dass ich das XL I Band anfangs neu bespielt hatte und da keine Probleme mit dem Pegel hatte.

Den Bandlauf habe ich übrigens mehrmals penibel gereinigt.

LG, Tobi
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#13
Zitat:....nur frage ich mich wie sich die Gleichlaufschwankungen, wie sie in den technischen Daten des Gerätes stehen anhören...

Hallo Tobi,

die landläufige Meinung sagt, dass ein "Durchschnitts-Ohr" Gleichlauf-
schwankungen von etwa 0,2...0,3 % wahrnimmt. Der geübte Pianist
wird sicher bei seinem Piano auch unter dieser Grenze noch Abweichungen
hören können. Bei 0,08% hört man aber sicher nichts.
Wenn bei Deiner Masch. also deutliche Gleichlaufschwankungen vorliegen,
dann haperts da noch irgendwo.
Zur genauen Prüfung gibt es für so etwas auch Messgeräte...
...eine Messung würde ich aber immer nur mit neuem (neuwertigem)
Band vornehmen.

Zitat:...
Jetzt ist übrigens ein neues Phänomen aufgetreten. Ich habe eine gut erhaltene XL I Spule aufgelegt und gestern mal ne Probeaufnahme gemacht. Es verhält sich so, dass in Vorwärtsrichtung der rechte Kanal um 2 Segmente leiser ist als der Linke und in Rückwärtsrichtung ist es genau umgekehrt und man hört das gegen Hinterband auch deutlich. Wenn ich einen Sinus aufspiele und beide Kanäle so aussteuere, dass die LED Ketten gleich lang sind höre ich, wenn ich über den Verstärker zwischen Tape und Quelle herschalte fast keinen Unterschied zum Original.
...

Das kann m.W. mehrere Ursachen haben:
- die Anzeigen sind nicht exakt justiert
oder
- Aufsprechverstärker nicht richtig justiert
oder
- Band-/Kopfkontakt stimmt nicht 100%ig

Besser ist aber auch hier das Messen.

Gruß
Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana. (...soll Groucho Marx gesagt haben, aber so ganz sicher ist das nicht...)
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#14
Zitat:DOSORDIE postete
Na Phasenfehler, wenn der Azimuth nicht stimmt hört man die ganz deutlich indem man über einen externen Verstärker, der das kann Mono erzwingt. Wenn sich dann so ein komischer Flanger Effekt ergibt ...

Interessant, kannte ich noch nicht. Klingt plausibel - muß ich bei Gelegenheit direkt mal ausprobieren.

Peter
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#15
Ist auch plausibel. Wenn Links und Rechts gemischt werden und dabei auseinander laufen weil der Kopfwinkel nicht stimmt ergibt ergibt sich daraus eine Phasenverschiebung, die hörbar ist. In Stereo ist das meist unauffällig. Solange die Höhen noch deutlich hörbar sind stört das nicht weiter, wenns so richtig rotzig klingt muss das schon übelst verstellt sein, aber so kleine Abweichungen gibts auch zwischen den Maschinen und am Schlimmsten ist es bei Cassettendecks, da ist eigentlich fast jedes Deck anders, was aber auch oftmals an der Mechanik der Cassette liegt, wenns nicht grad ein Doppelcapstan ist, aber was auf einem 2 Kopf Recorder mit korrekt eingestelltem Bandlauf und schlechtem Andruckfilz aufgenommen wurde kann in einem Doppelcapstan ganz fürchterlich "verphast" klingen.

LG, Tobi
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#16
An der Anzeige kanns ja schlecht liegen, wenn in Vorwärtsrichtung an der einen Kette 2 LEDs im Vergleich zu Hinterband fehlen und in Rückwärtsrichtung 2 LEDs an der Anderen und man das auch deutlich im Signalweg hört. Wäre am Bandlauf was Verstellt würde sich das Band, wenn man es abspielt aber nicht exakt gleich anhören, egal wie rum man es auflegt.

Also muss es ja mit der Einmessung oder dem Band selbst zu tun haben, oder nicht?
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